Grundstücke - ein Überblick

Hier finden Sie alle Informationen sowie Tipps zum Thema Grundstücke, Grundstückssuche, Kosten, Gesetze, Planung, Bebauung und Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Ein passendes Baugrundstück ist die Grundlage zur Verwirklichung des Traums vom eigenen Zuhause. Es ist kein Geheimnis, dass Bauland heute immer knapper wird und sich die Suche gerade in Großstädten und Ballungsgebiete als etwas schwieriger gestalten kann.

Es ist jedoch absolut nicht unmöglich passendes Bauland zu finden- denn es bieten sich Ihnen viele Möglichkeiten ein Grundstück zu finden und den Traum vom Haus zu verwirklichen. Welche Möglichkeiten das sind und was Sie beachten sollten, erfahren Sie auf dieser Seite. Wir bieten Ihnen Informationen zur Grundstückssuche, zu den Kosten, und Nebenkosten, zu Gesetzen, und zur Planung und Bebauung Ihres Grundstückes. Darüber hinaus finden Sie Antworten zu den häufig gestellten Fragen.

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Wie findet man freie Grundstücke?

Ein günstiges, freies Grundstück zu finden, bei dem der Preis zu Ihrem Budget passt, ist nicht ganz einfach - aber durchaus möglich. Darüber hinaus ist die Investition in ein Grundstück gerade in Großstädten und Ballungsgebieten eine Investition in die Zukunft, da Experten sich einig sind, dass die Grundstückspreise in dieses Gebieten immer weiter steigen werden.

Heute passiert bei der Grundstückssuche viel übers Internet, aber auch klassische Wege wie Zeitungsanzeigen, Immobilienmakler, Banken, Bauaufsichtsbehörden und direkte Anfragen bei Kommunen oder Städten, die als Wohnort infrage kommen, sind erfolgversprechende Methoden.

Baugrundstücke mit baufälligen Häusern können ebenfalls in Frage kommen, da es nicht selten vorkommt, dass ein altes Haus abgerissen und ein neues errichtet wird.

Merke:
  • Ein Grundstück zu finden ist nicht einfach aber möglich
  • Der Kauf eines Grundstücks in Großstädten und Ballungsgebieten ist eine Investition die Zukunft
  • Hausanbieter helfen dabei ein passendes Grundstück zu finden
  • Auch ohne Grundstück können Sie beginnen Ihr Traumhaus zu planen

Vor allem die Hausanbieter können hier unterstützen. Diese helfen Ihnen nicht nur dabei ein Grundstück zu finden, sondern unterstützen Sie auch bei der Entscheidung, welches Grundstück am besten zu Ihrem Bauvorhaben passt. Egal für welches Haus Sie sich am Ende entscheiden - der Anbieter findet eine Grundrisslösung, die Ihren Wünschen entspricht und auf das vorhandene Bauland passt.

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich auch schon mit dem Thema Hausbau befassen und mit Anbietern sprechen, wenn Sie noch kein Grundstück in Aussicht haben - hier kann sich nämlich durchaus eine Lösung durch den Anbieter ergeben.

Vorteile der Grundstückssuche mit Hausanbietern

  • Kompletter Bauprozess aus einer Hand: Grundstückssuche, Grundstückskauf, Hausbau
  • Hausanbieter kennen alle Ansprüche ihrer Haustypen an den Standort
  • Das Branchennetzwerk der Hausanbieter greift auf einen großen Grundstückspool zu
  • Eigene Datenbanken ermöglichen benutzerdefinierte Suchen
  • Anbieter verfügen oftmals über eigene Grundstücksflächen
  • Bebauungspläne und Hausgestaltung sind aufeinander abgestimmt
  • Risikofreiheit durch Vorbehaltsverträge

Was kostet ein Grundstück?

Der Preis des Grundstücks beeinflusst den Gesamtpreis des Hausbaus zu einem hohen Prozentsatz – es geht hier schließlich um den Grund und Boden, auf dem das Haus später stehen wird. Doch mit welchen Kosten muss man beim Kauf des Grundstücks genau rechnen? Die Quadratmeterpreise für Bauland unterscheiden sich anhand verschiedener Faktoren. Zum einen ist die Lage besonders wichtig. In urbanen Räumen oder generell in der Nähe von Großstädten steigen die Preise rapide an. Zudem lassen sich auch deutliche Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern sowie zwischen Nord- und Süddeutschland feststellen. Neben der Lage beeinflusst auch die Beschaffenheit des Grundstücks den Preis – handelt es sich um ein bereits erschlossenes Grundstück? Wie ist die Qualität des Bodens? Muss das Grundstück eventuell noch begradigt werden?

Budgetrechner

Verstehen Sie Ihren genauen Budgetrahmen anhand aller Bau- und Nebenkosten mithilfe unseres Budgetrechners:

Quadratmeterpreise und Nebenkosten

Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter in Deutschland betrug im Jahr 2018 etwa 205 €. Bei einer erforderlichen Fläche von 500 m², macht das einen Gesamtpreis von 102.500 €. Hinzu kommen die Kosten für Makler und Notar, sowie die Grunderwerbsteuer, bei der der verwendete Prozentsatz auf Bundeslandebene festgelegt ist. So zahlt ein Bauherr in Bayern oder Sachsen nur 3,5 %, während der prozentuale Steueranteil in Brandenburg, Thüringen oder im Saarland mit 6,5 % fast doppelt so hoch ist. Neben den Erwerbsnebenkosten ergeben sich beim Kauf eines Grundstücks zudem Kosten für die Grundvorbereitung und für die Grundstückserschließung. Hierzu zählen neben dem Verlegen von Strom und Abwasser vor allem auch das Bodengutachten, die Grundstücksvermessung und schlussendlich auch die Baugenehmigung.

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Gesetze und Vorschriften - worauf Sie beim Grundstückskauf achten sollten

Kaufen Sie Ihr voll erschlossenes Baugrundstück in einem ausgewiesenen Baugebiet, vielleicht sogar direkt von der verantwortlichen Kommune, dann können Sie bei der Abwicklung über einen Notar nicht allzu viele Fehler machen.

Etwas schwieriger wird es beim Kauf von einer Privatperson oder einer Firma. Auch beim Erwerb von Baulücken im Bestand oder bei Grundstücken im Außenbereich gibt es ein paar Dinge auf die Sie achten sollten. Viele Tipps finden Sie hierzu in unseren Ratgebern oder Checklisten. Es ist dennoch wichtig, bei solchen Käufen geeignete Fachleute wie Anwälte oder vertrauenswürdige Immobilienmakler zu Rate zu ziehen, um Eigentumsverhältnisse, Grunddienstbarkeiten oder andere rechtliche Angelegenheiten optimal zu klären.

Merke:
  • Bei Privatkäufen auf einen Anwalt oder einen Makler zurückgreifen
  • Rechtliches, Eigentumsverhältnisse, Grunddienstbarkeiten und ähnliches sollten beim Kauf immer geklärt sein
  • Vorsicht bei ungewöhnlich niedrigen Quadratmeterpreise
  • Bebauungsplan beachten

Vor allem bei Gewerbegrundstücken sowie Freizeit-, oder Pachtgrundstücken ist das Beachten der Rechtslage wichtig. Der meist sehr niedrige Quadratmeterpreis wirkt verführerisch. In der Regel gibt es bei solchen Grundstücken allerdings stark eingeschränkte Nutzungsbedingungen - nach denen sich dringend erkundigt werden sollte. Für Bauherren von Eigenheimen sind diese Grundstücke in der Regel nicht nutzbar.

Der Bebauungsplan

Sie haben Ihr Grundstück in Traumlage gefunden und es passt in ihr Budget. Eigentlich spricht jetzt nichts mehr gegen einen Kauf. Trotzdem sollten Sie sich vorm Unterzeichnen des Kaufvertrages mit den rechtlichen Gegebenheiten auseinander setzen. Welche Vorgaben macht der Bebauungsplan? Können Sie ihr Traumhaus auf dem Grundstück bauen oder gibt es Einschränkungen? Falls es keinen Bebauungsplan gibt, besteht überhaupt Baurecht? Können Sie mit Ihrem Bauvorhaben am gewünschten Baugrundstück die rechtlichen Rahmenbedingungen wie Abstandsflächen, Stellplätze usw. einhalten? Welche Befreiungen vom Bebauungsplan brauchen Sie eventuell und werden diese auch genehmigt? All diese Fragen sollten geklärt werden. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema und in unserer Checkliste zum Grundstückskauf.

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Was, wenn es keinen Bebauungsplan gibt?
Beim Grundstückskauf und dem damit verbundenen Hausbau ist der Bebauungsplan essenziell. Dieser gibt an, was genau wie auf dem Bauland gebaut werden kann. Doch wie wird vorgegangen, wenn es keinen Bebauungsplan gibt? Abhilfe schafft hier die Bauvoranfrage, die vom Kaufinteressenten gestellt werden kann.

Die Bauvoranfrage

Eine Bauvoranfrage wird in der Regel in Schriftform bei der zuständigen Gemeinde gestellt und kann sowohl vom Bauherren, einem Architekten oder dem zuständigen Bauleiter eingereicht werden. Im Idealfall sollte die Anfrage noch vor dem Grundstückskauf erfolgen, um sicherzugehen, dass das Bauland auch entsprechend bebaut werden darf. Die in ihr enthaltenen Fragen sollten sich auf ein konkretes Bauprojekt beziehen und so genau wie möglich gestellt werden. Zusätzlich empfiehlt es sich für Bauherren offene Fragen in persönlichen Gesprächen mit dem Bauamt zu klären.

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Der Grundstückskaufvertrag

Wenn Sie ein Grundstück gefunden haben, wird für den Kauf ein Vertrag abgeschlossen. Dieser wird basierend auf spezifischen, rechtlichen Vorgaben aufgestellt und muss in jedem Fall von einem Notar beurkundet werden. Liegt keine notarielle Beurkundung vor, so ist der Vertrag nichtig. Des Weiteren muss der baurechtliche Zustand des Grundstücks klar aufgeführt sein sowie eine eindeutige Bezeichnung des Grundstücks vorliegen. Diese geht aus dem Grundbuch hervor, von dem Sie sich vor dem Grundstückskauf einen aktuellen Auszug geben lassen sollten. Was genau im Grundstückskaufvertrag festgehalten wird und die Beantwortung sämtlicher Fragen rund ums Thema, finden Sie in folgendem Artikel:

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Vertrag mit Laptop und BrilleVertrag mit Laptop und BrilleVertrag mit Laptop und Brille

5 Tipps für Ihren Grundstückskauf

Planung

Sie haben ein Grundstück gekauft oder haben die Möglichkeit aus verschiedenen Grundstücken zu wählen? Dann sollten Sie in die Planungsphase übergehen. Welcher Grundriss passt zu Ihren Vorstellungen und lässt sich Ihr Traumhaus auf dem zur Verfügung stehenden Bauland umsetzen?

Auch hier gilt: nehmen Sie die Hilfe eines Hausbauanbieters in Anspruch, denn er kann Ihnen nicht nur sagen, wie viel Grundstück Sie für Ihr Traumhaus benötigen, sondern zeigt Ihnen auch, wie Sie kleinere Grundstücke optimal nutzen.

Darüber hinaus kann der Verlauf der Sonne eine wichtige Rolle beim Hausbau spielen, gerade wenn Sie mit dem Gedanken spielen Sonnenenergie für Ihr Haus zu nutzen. All dies gilt es in der Planungsphase zu berücksichtigen.

Wie bei der Grundstückssuche gilt auch hier: seien Sie Kompromissbereit. Auch wenn Hausbauanbieter alles dafür tun, Ihr Traumhaus nach Ihren Vorstellungen zu verwirklichen, kann sich der Rat eines Experten oft lohnen.

Merke:
  • Fast alle Häuser können an das jeweilige Grundstück angepasst werden
  • Seien Sie kompromissbereit
  • Anbieter bieten Ihnen Lösungen für nahezu jedes Grundstück
  • Bedenken Sie den Verlauf der Sonne

Wie viel Grundstück braucht man für ein Haus?

Grundstücksformen und -größen können die Grundfläche des Hauses und auch den Haustypen beeinflussen. Ist Ihr erworbenes Grundstück beispielsweise klein und verwinkelt und Sie benötigen viel Wohnfläche, so ist der Bau eines Bungalows fast ausgeschlossen. Hier bietet sich ein zwei- bis dreigeschossiges Einfamilienhaus mit kleiner Grundfläche an. Für ein Reihen- oder Doppelhaus benötigen Sie anteilig nur ein recht kleines Grundstück und können zudem Kosten sparen. Letztlich sind auch im Bebauungsplan Vorgaben für die Hausgröße angegeben, an die Sie sich halten müssen.
Wie viel Grundstücksfläche Sie für einzelne Haustypen genau benötigen, erfahren Sie hier:

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Bebauung eines Grundstücks - das sollte beachtet werden

Sie haben ein Grundstück erworben und der Hausbau steht vor der Tür. Bevor es jedoch soweit ist, sollten ein paar abschließende Faktoren geklärt werden: Erkundigen Sie sich, mit welchen Erschließungskosten Sie für Ihr Grundstück rechnen sollten und wie sich diese zusammensetzen. Hierbei geht es um Kosten für Trinkwasser, Kanalisation, Stromversorgung, Verkehrsanbindungen etc. Eine Faustregel besagt, dass ein Bauherr mindestens 10.000 Euro für ein gewöhnliches Baugrundstück, das nicht weit von kommunalen Versorgern entfernt ist, bezahlen muss.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Entwässerungsplan des Grundstücks, also die Verbindung zwischen der Gebäudeentwässerung und der öffentlichen Kanalisation. Die Entwässerung sollten Sie bei der Planung Ihres Haases unbedingt mit einbeziehen.

Haben Sie einen Nachbarn, so beachten Sie unbedingt die vorgeschriebenen Abstandsflächen und Mindestabstände zum angrenzenden Grundstück um späteren Ärger zu vermeiden.

Merke:
  • Berechnen Sie Ihre Erschließungskosten, um finanzielle Überraschungen zu vermeiden
  • Setzen Sie sich mit dem Entwässerungsplan auseinander
  • Bereiten Sie Ihr Grundstück für den Hausbau vor
  • Stimmen Sie sich bei Unklarheiten mit Ihrem Anbieter ab

Vorbereitung der Baustelle

Zu guter Letzt sollten Sie sich erkundigen, was auf Ihrem Grundstück vorbereitet werden muss, bevor der Bau Ihres Traumhauses beginnen kann. Hierzu zählen Genehmigungen, Bodengutachten, Grundstücksbegradigung, Baustellensicherung und die Gewährleistung der Baustellenlogistik, wie Wasser, Strom und Wege.

Sind Sie sich unsicher, ob Sie hinsichtlich der Planung alles berücksichtigt haben, so sprechen Sie einfach mit Ihrem Anbieter und er wird alle Punkte mit Ihnen durchgehen.

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Gut zu wissen

Pfeil in weißen Beton geprägt

Häufige Fragen zum Hausbau

Weitere Antworten zu den häufigsten Fragen rund um den Hausbau und das Grundstück finen Sie in unserem FAQ - Bereich:

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