Fertighaus Preise im Überblick

Hier finden Sie alle Informationen zu Fertighaus Preisen sowie eine große Auswahl an Anbietern, die Traumhäuser in verschiedenen Preiskategorien bauen können.

  • Übersicht aller Preise
  • Alle Ausbaustufen
  • Viele Anbieter und Häuser

Viele Familien träumen von einem eigenen Haus. Sehr schnell kommt man bei dieser Überlegung an den Punkt, an dem man sich Gedanken über den Preis des Hauses macht und die Kosten, die beim Bau und darüber hinaus auf einen zukommen. Erfahren Sie hier alles über gängige Hausbau Kosten, Faktoren, die den Preis des zukünftigen Traumhauses beeinflussen können, Finanzierungs- und Förderungsmodelle sowie eventuelle Zusatzkosten.

Empfohlene Fertighäuser verschiedener Preiskategorien

Kosten für den Hausbau

Was kostet ein Haus?

Neben einem schlüsselfertigen Haus stehen auch sogenannte Ausbauhäuser und Bausatzhäuser zur Auswahl. Die sind mit deutlich weniger Hausbau Kosten verbunden - einen Bausatz gibt es zum Beispiel schon für unter 50.000 Euro. Dafür verlangen sie dem Bauherren aber auch einiges an Eigenleistung ab. Beim Ausbauhaus oder Mitbauhaus fällt ihm etwa der Innenausbau zu. Beim Bausatzhaus oder Selbstbauhaus heißt es ganz einfach: Selber bauen.

Wir haben eine preisliche Einordnung der verschiedenen Ausbaustufen vorgenommen und bieten eine übersichtliche Abbildung aller Leistungen an, die in jeder Preisklasse für das gezahlte Geld zu erwarten sind. Außerdem erklären wir Ihnen gerne sämtliche Unterschiede zwischen einem schlüsselfertigen Haus, einem Ausbauhaus und einem Bausatzhaus im Detail.

Ein schlüsselfertiges Haus eignet sich insbesondere für zukünftige Hausbesitzer, die keine Zeit auf ihrer eigenen Baustelle verbringen können oder wollen. Egal ob aufgrund fehlender handwerklicher Fähigkeiten oder schlicht aus Mangel an Zeit.

In der Regel kümmert sich hier das Bauträger um alles. Das Komplettpaket reicht von der Planung über den eigentlichen Hausbau bis hin zum Innenausbau. Das hat verschiedene Vorteile. Der Bauherr kann nicht nur die gesamte Bau-Verantwortung an den Bauträger abtreten und muss sich so nur noch um den eigentlichen Einzug kümmern. Auch stehen bei einem schlüsselfertig übergebenen Haus Preis und Bauzeit lange vor Baubeginn fest und sind vertraglich festgehalten. Das Risiko für unangenehme Überraschungen bei den Bauarbeiten und Verzögerungen liegt also beim Anbieter.

Etwas Vorsicht ist jedoch bei der Vertragsgestaltung angesagt: Die zugesagten Leistungen variieren von Anbieter zu Anbieter. Eine gesetzlich vorgeschriebene Definition dafür, was schlüsselfertig nun konkret bedeutet, gibt es nicht. Wer bei der Schlüsselübergabe also tatsächlich ein komplett fertig gebautes Haus vorfinden möchte, in das er nur noch einzuziehen braucht, sollte das im Vorfeld mit dem Bauträger abklären.

Diagramm mit den Hauskosten in Prozent

Eine Beispielrechnung

Grundlage der folgenden Beispielrechnung sind folgende Hausdaten:

Schlüsselfertiges Einfamilienhaus in Fertigbauweise
Wohnfläche: 120 m² | Grundstücksfläche: 500 m² | Bauort: Baden-Württemberg

Hauspreis

Grundstück

Außenanlage

Baunebenkosten

Finanzierungskosten

Sonstige Kosten

Gesamtkosten

179.000 €

105.000 €

25.000 €

18.000 €

11.000 €

8.000 €

346.000 €

Preiskategorien von Häusern

Diese Grafik dient als schnelle Übersicht zu den ungefähren Preisen eines Hauses. Die Preisangaben sind nur als Anhaltspunkte zu verstehen, da Ausstattung, regionale Besonderheiten, ausgefallener Stil, Design und Extras das Bild stark verzerren können. Als Beispiel wird ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 140 Quadratmetern verwendet. 

Preiskategorien von Häusern

Wo lässt sich beim Hausbau Geld sparen?

Faktoren, die den Hauspreis beeinflussen

    Keller oder Bodenplatte

    Ein Faktor der den Preis eines Hauses besonders beeinflusst ist die Wahl eines Kellers. Denn die Unterkellerung, wenn es das Grundstück denn zulässt, ist sehr teuer. Wer also nur einen Keller baut, um die Haustechnik unterzubringen, kann gut und gerne bis zu 40.000 Euro sparen, wenn stattdessen eine Bodenplatte verwendet wird und im Grundriss ein Hauswirtschaftsraum eingeplant wird. Eine Bodenplatte kostet, je nach Grundriss etwa 12.000 - 20.000 Euro. Dem gegenüber stehen Kellerkosten von rund 30.000 - 70.000 Euro. Wie sinnvoll die Wahl einer Unterkellerung ist, muss jede Familie selber entscheiden - die Investition in einen Keller kann sich durchaus sehr lohnen - vor allem auf Grundstücken, die aufgrund der Bestimmungen des Bebauungsplans nicht hoch bebaubar sind, schafft die Unterkellerung den nötigen Raum für die ganze Familie.

    Ausbaustufe Bausatzhaus

    Das Bausatzhaus: Günstig aber mit viel Eigenleistung
    Die eigenen vier Wände sind heutzutage definitiv keine Frage des Geldes mehr. Wer ausreichend handwerkliche Grundkenntnisse und die Bereitschaft mitbringt, mindestens ein Jahr auf der eigenen Baustelle zu arbeiten, muss für das Eigenheim selbst nicht mehr als 50.000 Euro aufbringen. In diesen Kosten für ein Bausatzhaus ist der Preis für ein Grundstück aber natürlich noch nicht berücksichtigt.

    Was ein Bausatzhaus oder Selbstbauhaus konkret ist, verrät im Grunde bereits der Name: Es wird eine Art Bausatz geliefert und der Bauherr baut sich daraus nach dem Baukastenprinzip sein eigenes Fertighaus. Vorstellen kann man sich das wie einen Lego-Bausatz für Erwachsene: Die Materialien sind logisch angeordnet, es liegen diverse Anleitungen bei und wenn es an einer Stelle mal gar nicht mehr weiter geht, hilft eine kostenlose Hotline des Bauträgers weiter.

    Zum Gesamtpaket der meisten Anbieter gehören darüber hinaus auch Seminare und weitere Beratungsmöglichkeiten. Auch Planungsarbeiten wie das Verifizieren der Statik und das Stellen von Bauanträgen übernimmt in der Regel der Fertighaus-Anbieter. Optional ist auch eine Bauüberwachung vor Ort möglich.

    Ausbaustufe Ausbauhaus

    Das Ausbauhaus: Den Innenausbau macht der Bauherr
    Wer zumindest ein gewisses Maß an handwerklichem Geschick mitbringt und sich darüber hinaus beim Hausbau wenigstens teilweise selbst verwirklichen möchte, sollte sich für die Ausbauhaus-Variante eines Fertighauses entscheiden. Der Vorteil bei einem Ausbauhaus: Preis und Aufwand halten sich die Waage.

    Die grundlegenden Fertighaus-Vorteile bleiben auch hier grundsätzlich erhalten. Das heißt, der Preis und die Bauzeit lassen sich im Voraus gut abschätzen. Allerdings gibt es auch hier keine gesetzlich vorgeschriebene Definition für den Begriff Ausbauhaus. Kosten und Ausstattungsmerkmale sind also stets Gegenstand der im Vorfeld geführten Verhandlungen mit dem jeweiligen Anbieter.

    Worum es sich jedoch im Grunde handelt, verraten der Begriff Ausbauhaus und sein Synonym Mitbauhaus bereits ganz gut: Es ist ein Fertighaus, bei dem der spätere Hausherr "mitbaut". Zwar werden die einzelnen Fertighaus-Bauteile auch hier zur Baustelle geliefert und von Profis montiert, übergeben wird allerdings lediglich ein bis zur Witterungsbeständigkeit ausgebauter Rohbau. Das heißt, Wände, Fenster, das Dach und im Optimalfall auch die Türen sind bereits vorhanden und der Bauherr kann den Innenausbau anschließend unabhängig vom vorherrschenden Wetter vornehmen.

    Und diese Eigenleistungen haben neben den vergleichsweise niedrigen Kosten für ein Ausbauhaus einen weiteren Vorteil: Die sogenannte "Muskelhypothek". Die beim Bau erbrachte Eigenleistung wird nämlich von den meisten Baufinanzierern als Alternative für bis zu 15 Prozent an fehlendem Eigenkapital anerkannt.

    Ausbaustufe schlüsselfertig

    Bei einem schlüsselfertigen Bauprojekt übergibt der Bauherr einen erheblichen Teil der geplanten Bau- und Ausbauarbeiten im Ganzen an einen Bauträger. Dieser baut dann das Haus im Ganzen und erledigt die meisten Arbeiten aus einer Hand. Doch schlüsselfertig ist nicht gleich schlüsselfertig. Da der Begriff nicht gesetzlich geregelt ist, definieren die unterschiedlichen Hausanbieter ihn auch verschieden - ein genauer Vergleich lohnt sich deshalb besonders. Die Preise für Häuser, die in dieser Ausbaustufe angeboten werden, sind meistens am höchsten. Jedoch ist ein schlüsselfertiges Bauprojekt auch stressfreier und schneller abgeschlossen. 

    Die Wohnfäche

    Weitere Einsparpotentiale bei den Hausbaukosten und beim Preis des Hauses gibt es bei der Quadratmeterzahl der Wohnfläche. Denn jeder umbaute Quadratmeter kostet Geld. Wer sich mit weniger Platz zufrieden gibt, der spart. Deshalb sollte bei der Hausplanung genau abgewogen werden, wie viel Platzbedarf tatsächlich vorhanden ist. Wie sehr sich das lohnen kann, zeigt das folgende Beispiel: Bei einem mittelpreisigen Haus liegt der Quadratmeterpreis bei etwa 1.600 Euro. Baut man nun 120 Quadratmeter anstelle von 150, macht das schon eine Ersparnis von etwa 48.000 Euro aus. Wichtig bei der Grundrissplanung ist, den Platz optimal zu nutzen und keinen ungenutzten Raum, wie beispielsweise unter Treppen, entstehen zu lassen.

    Ausbau und Ausstattung

    Wer baut, möchte seinen Traum verwirklichen und ist oft wenig kompromissbereit, was die Gestaltung der eigenen vier Wände angeht. Nichtsdestotrotz lassen sich vor allem hier die Kosten für den Hausbau senken. Egal ob Küche, Bodenbeläge, Bad oder Garage - die Preisspannen der Ausstattung sind groß und verleiten dazu, viel Geld auszugeben. Doch individuelle Vorlieben und Geschmack sollten berücksichtigt werden, damit es sich im Haus später auch gut und gerne lebt - deshalb lohnen sich Preisvergleiche und das Erfragen nach Angeboten fast immer - so lässt sich in Summe viel sparen. Das mitunter größte Potenzial bietet hier sicher die Garage - wer sich mit einem Carport zufriedengibt, drückt den Hauspreis erheblich. Neben den hier genannten, gibt es weitere Sparpotentiale beim Hausbau. Eine genaue Übersicht über mögliche Maßnahmen, finden Sie in unserem Ratgeber. 

Finanzierung und Förderung

Finanzierung des Hausbaus

Finanzieren mit Eigenkapital

Kaum ein Begriff fällt im Zusammenhang mit den Hausbaukosten so häufig wie der des Eigenkapitals. Wer selbst Vermögen für die Finanzierung des Hauses aufbringt, profitiert von niedrigeren Zinsen, die eine Bank in dem Fall gewährt. Doch nicht nur deshalb ist eine Finanzierung mit Eigenkapital deutlich risikoärmer als ohne. Durch die niedrigeren Zinsen und höheren Tilgungsraten, sind Bauherren mit Eigenkapital schneller schuldenfrei. Zudem ist es deutlich leichter mit angespartem Vermögen an einen Kredit zur Baufinanzierung zu kommen, denn nach der 2016 verabschiedeten Wohnimmobilienkreditrichtlinie, ist es Banken noch mehr freigestellt die finanzielle Lage der Kunden im Rahmen der Entscheidung ob ein Kredit gewährt wird, unter die Lupe zu nehmen. Doch wieviel sollte aus eigener Tasche in den Hausbau fließen? Die Regel lautet hier: je mehr desto besser, empfohlen werden aber 20% des Hauspreises.

Kreditbedarf

Wer bauen will, muss sich mit der Finanzierung des Hausbaus auseinandersetzen. Wie will ich finanzieren, wie lange will ich finanzieren und wieviel Geld brauche ich überhaupt?
Besonders der Kreditbedarf stellt viele Bauherren vor eine kleine Herausforderung. Um die Finanzierung so günstig wie möglich zu halten, sollte der Bedarf genau kalkuliert werden - denn wird zu viel Geld aufgenommen, werden auch zu viele Zinsen gezahlt. Wird hingegen zu knapp finanziert, muss eine weitere Finanzierung beantragt werden - und das wird teuer. Errechnet werden sollte der Bedarf zum einen am Hauspreis, den Einnahmen und Ausgaben sowie der Höhe des Eigenkapitals. Zunächst wird hier das monatliche Budget für die Kreditrate und die gewünschte Dauer der Rückzahlung ermittelt. Dafür stellen die Bauherren eine genaue Kalkulation auf, wie viel Sie im Monat nach Abzug aller Fixkosten und Kosten für Lebensmittel zahlen können und wollen. Nach Anrechnung des Eigenkapitals kommt man schließlich auf die Summe, die das Haus kosten darf.

Bausparen

Beim Bausparen, oder einem Bausparvertrag spart, wie der Name schon sagt, der Bauherr auf den Erwerb einer Immobilie hin. Dabei wird eine monatliche Rate gespart, bis eine festgelegte Grenze erreicht ist. Ab diesem Zeitpunkt ist der Sparer berechtigt ein sehr günstiges Darlehen einer festgelegten Summe aufzunehmen und dieses in eine Immobilie zu investieren. Und hier liegt der große Vorteil einer Finanzierung durch Bausparen: die Zinsen des Darlehens sind recht niedrig und bieten eine günstige Finanzierungsmöglichkeit - wenn auch erst nach einigen Jahren.

Zinsbindung

Mit der Zinsbindung wird der Sollzins festgeschrieben, der über einen bestimmten Zeitraum für die Hausbau Kosten garantiert wird. Denn gerade Zinsen sind nicht verlässlich und ändern sich häufig. Das macht bei Immobilienkrediten, bei denen es um sehr hohe Summen geht, besonders viel aus. Deshalb wird hier zwischen Kunden und Kreditgeber ein Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum vereinbart. Für welchen Zeitraum der Zinssatz fixiert wird, hängt von der Entscheidung der Bauherren ab. Ist der aktuell gültige Zins niedrig, sollte er für einen langen Zeitraum festgeschrieben werden, um eine günstige Finanzierung zu sichern. Ist er relativ hoch, reicht ein kurzer Zeitraum von wenigen Jahren, um danach eine Anschlussfinanzierung mit möglicherweise günstigeren Zinsen zu bekommen.

Sondertilgung

Eine Sondertilgung bezeichnet eine zusätzliche Rückzahlung der Baufinanzierung neben der monatlichen Rate. Durch eine solche Rückzahlung verringert sich die Restschuld und somit auch die Gesamtlaufzeit des Kredites. Dadurch wird Zeit und vor allem auch Geld gespart, da für einen geringeren Zeitraum Zinsen entrichtet werden müssen. Doch nicht jede Baufinanzierung erlaubt beliebig Sondertilgungen. Diese werden vertraglich klar festgelegt und wirken sich meist negativ auf den Zinssatz aus. Wer also finanziert, sollte genau überlegen, ob und wie er Sondertilgungen leisten kann und eventuell zugunsten niedrigerer Zinsen darauf verzichten.

Staatliche Förderungen

Mit Hilfe staatlicher Förderungen den Traum vom Wohneigentum zu realisieren scheint für viele Bauherren sinnvoll. Doch welche Förderung kann in Anspruch genommen werden? Was passt tatsächlich zum eigenen Bauprojekt und wo kann gespart werden? Egal ob KfW Wohneigentumsprogramm, Wohnriester oder Baukindergeld - auf unseren Ratgeberseiten können Sie sich umfangreich zum Thema Hausbau Kosten und Baufinanzierung informieren.

Eigenheimförderung durch Baukindergeld

Eine potentielle Förderung kann in Zukunft auch von staatlicher Seite in Anspruch genommen werden - vorausgesetzt die große Koalition lässt es zu. Denn mit dem Baukindergeld sollen bauwillige Familien dazu bewogen werden, ihren Traum vom Eigenheim schlussendlich zu realisieren.
Gefördert werden sollen Familien mit einem maximalen Brutto-Haushaltseinkommen von 75.000 Euro mit je 1.200 Euro pro Kind für maximal 10 Jahre. Zudem ist pro Kind ein Freibetrag von 15.000 Euro pro Jahr vorgesehen. Eine junge Familie mit zwei Kindern, die sich entschließt zu bauen, kann sich also über eine Bezuschussung von insgesamt 24.000, also 12.000 je Kind freuen.
Wann das Gesetz zum Baukindergeld verabschiedet wird, steht noch nicht fest - auch nicht wie und wo die Förderung beantragt werden kann. Laut Koalitionsvertrag soll die Zulage aber rückwirkend ab Januar 2018 gezahlt werden. Weitere Informationen und Beispielrechnungen zum Thema Baukindergeld und Eigenheimförderung, finden Sie in unserem Ratgeber.

Grundrisse von Fertighäusern verschiedener Preiskategorien

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