Häuser mit Flachdach

Hier finden Sie alle Informationen zu Flachdachhäusern sowie eine große Auswahl an Anbietern, die Ihr Traumhaus bauen werden.

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Zwischen all den gängigen Dachformen ist eines besonders schnell zu identifizieren. Da es wörtlich genommen nicht „heraussticht“, sondern eben liegt, lässt sich ein Flachdach direkt auf den ersten Blick erkennen. Vor allem Bauherren, die sich für den Bau eines modernen Hauses entscheiden, werden sich auch mit der Errichtung eines Flachdaches auseinandersetzen. Die Dachform bietet einige Vorzüge, gleichzeitig muss aber auch einiges vor der Errichtung beachtet werden. 

Empfohlene Häuser mit Flachdach

Flachdächer für moderne Häuser

In Deutschland und Österreich ist dann von einem Flachdach die Rede, wenn die Dachneigung unter 10° liegt. Je nach Land sind die Vorgaben zum Gefälle noch anders unterteilt. In den Flachdachrichtlinien wird empfohlen, eine Neigung von mindestens 1,1 Grad (2 %) zu nutzen. Ratsamer ist es jedoch, den Winkel auf 3 Grad (entspricht einer Neigung von 5 %) zu erhöhen, damit Regenwasser besser abfließen kann und es zu keinem unerwünschten Pflanzenbewuchs kommt.

Was genau ist ein Flachdach?

Neu gebaute Häuser sind effizient, modern, lassen viele Gestaltungsmöglichkeiten zu und dienen zudem als sehr gute Geldanlage. Dabei sind sowohl Fertighäuser als auch Massivhäuser weiterhin sehr beliebt bei Bauherren. Bei der Suche nach der passenden Dachform für das Haus in beliebiger Bauweise, steht auch das Flachdach zur Auswahl. Ein Flachdachhaus hat ein Dach, das einen Winkel von 10 Grad nicht übersteigt. Oftmals sind sie auf Kubushäusern oder Eigenheimen im Bauhausstil zu finden. Beim neuen Trend der Containerhäuser findet das Flachdach ebenfalls seine Anwendung. Nicht nur beim Hausbau, auch beim Bau einer Garage wird diese Dachform gerne verwendet.
Die flache Dachform ist recht einfach umsetzbar. Darüber hinaus hat sie einen ganz besonderen Vorteil: Das Dach ist komplett begehbar. Viele Besitzer eines Flachdachhauses nutzen diese Möglichkeit und legen eine Terrasse oder auch eine begrünte Dachfläche an, die als Freizeitbereich dient.

Flachdachaufbau: Warm- oder Kaltdach?

Bauherren werden sich früher oder später mit der Frage auseinandersetzen, ob sie ein Warmdach (unbelüftet) oder ein Kaltdach (belüftet) bevorzugen. Das Kaltdach ist eine belüftete Version und sorgt dafür, dass die Luft gut zirkulieren kann. Das Warmdach verfügt über eine zusätzliche Wärmedämmung. So kann kein Wasser in das Innere des Gebäudes gelangen. Feuchtigkeit hat keine Chance, einzudringen. Früher wurde bei Flachdächern meistens das Kaltdach bevorzugt, heute ist oft ein fachgerecht gebautes Warmdach die erste Wahl. Eine kostenfreie Beratung der Hersteller hinsichtlich der Dämmung kann dabei helfen, individuelle Lösungen für das eigene Fertig- oder Massivhaus zu finden.

Bei der Entscheidung für ein Flachdach ist zu bedenken, dass dieses auch erheblichen Belastungen standhalten muss. Neben der Verwendung, beispielsweise als Dachterrasse, ist das Dach gerade in schneestarken Gebieten einem hohen Gewicht durch die Schneemassen ausgesetzt. Auch intensive Temperaturwechsel sowie der Druck durch heftige Regenfälle und Hagelschauer sind zu beachten. Durch die große, ebene Fläche müssen Flachdächer viel aushalten. Unterschiedliche Funktionsschichten sorgen dafür, dass das Flachdachhaus oder der Flachdachbungalow gegen diese Belastungen gewappnet ist. Zusätzlich ist ein funktionales Entwässerungssystem erforderlich.

Grafik mit den einzelnen Flachdachschichten von Warm-, Kalt- und Gründach

Worauf beim Bau eines Flachdaches zu achten ist

Ein Haus mit einem Flachdach bringt sowohl Vor-, als auch Nachteile mit sich, die durch den Bauherren abgewogen werden sollten:

Vorteile

  • Dachhaut trägt geringes Eigengewicht

  • Nutzung der Dachfläche von außen möglich

  • Einfacher Einbau von Lichtkuppeln und Lichtfenstern

  • Preisgünstig in der Anschaffung

Nachteile

  • Großer Wartungsaufwand

  • Eingeschränkte Belastbarkeit

  • Hohe Instandhaltungskosten 

  • Schwierigkeiten mit thermischer Belastung

Welche Dachdeckung eignet sich am besten?

Folgende Materialien sind am gängigsten für die Eindeckung eines Flachdaches
    Bitumen

    Die Eindeckung mit Bitumen - auch bekannt als Dachpappe - wird besonders oft gewählt aufgrund der hohen Witterungsbeständigkeit und der unkomplizierten Errichtung. Dabei werden meist einzelne Bahnen unter Hitzezufuhr zusammengeklebt. Jedoch ist dies bei Wohngebäuden mit Wärmedämmung nicht möglich. Hier wird auf die kalte Eindeckung zurückgegriffen, bei der das Bitumen in flüssiger Form direkt aufs Dach kommt.

    Ziegel und Schiefer

    Ziegel für das Flachdach gibt es in zahlreichen Varianten. Ebenso wie bei anderen Dacharten können auch hier verschiedene Ziegelfarben gewählt werden. Die „Flachdachziegel“ sind jedoch vor allem für Dächer geeignet, die eine höhere Neigung als das gängige Flachdach aufweisen. Wer über ein höheres Budget verfügt, kann sein Dach auch mit Schieferschindeln decken lassen.

    Kies

    Manche Bauherren schwören auf eine Bedeckung (des Bitumendaches) mit Kies oder Schotter. Auch wenn die Kieselsteine als UV- und Frostschutz praktisch sind, bergen sie einige Nachteile, weswegen oftmals davon abgeraten wird, das Flachdach mit Kies zu versehen. Erhöhter Pflegeaufwand und das erschwerte Aufspüren von Problemstellen auf dem Dach sind nur zwei Nachteile. Zudem kann es durch das Gewicht des Kieses zu statischen Komplikationen kommen.

    Folie

    Der Vorteil dieser Dachdeckung ist das geringe Gewicht. Auch hier werden die einzelnen Bahnen wie bei Bitumen durch Verschweißen verlegt. Die Abdeckung durch das PVC- und kunststoffhaltige Material ist gegen jedes Wetter resistent. Oftmals wird Folie auch als Basis für eine Dachbegrünung genutzt.  

    Begrünung

    Immer mehr Bauherren entscheiden sich für das ökologische, grüne Flachdach. Um eine Dachbegrünung zu erreichen, benötigt es eine Abdichtung, die nicht durchwurzelt werden kann, wie zum Beispiel Folie. Ein begrüntes Flachdach ist besonders umweltfreundlich und führt zu einem besseren Schallschutz. Es gewährleistet zudem einen natürlichen Schutz vor starken Temperaturschwankungen und einer zu hohen UV-Strahlung. So lässt sich unter anderem ein Ökohaus leicht realisieren und praktischerweise können Sie von einem Dachgarten profitieren.

    Solarkollektoren

    Wie auch bei den meisten anderen Dachformen, bietet sich ein Flachdach zur Installation einer Solar- oder Photovoltaikanlage an. Aufgrund der sehr geringen Dachneigung müssen die Kollektoren jedoch mit Hilfe von kleinen Gerüsten aufgestellt werden, um den idealen Winkel von 30 bis 35 Grad zu erreichen. So ist eine besonders effektive und genaue Ausrichtung zur Sonne möglich. Die Last der Solaranlage muss aber in die Hausplanung mit einberechnet werden, damit das Dach dem Gewicht standhält.

Möglichkeiten für Dachterrasse und Fenster

Wiesenhütter (Kundenhaus) exterior 7Neben verschiedenen Materialien für die Dacheindeckung, kann zudem eine Terrasse auf dem Flachdach integriert werden. Durch die ebene Fläche lässt sich eine große Terrasse problemlos realisieren und gewährt den Hausbewohnern eine tolle Fläche zum Sonnen. Dennoch muss die Terrasse von Beginn an geplant werden, damit eine optimale Statik gewährleistet ist. Auch die Wahl der Baumaterialien wird durch die Entscheidung hin zu einer Dachterrasse beeinflusst. Ein Flachdach bietet darüber hinaus die Option, spezielle Flachdachfenster einbauen zu können. Kuppelfenster beispielsweise sehen nicht nur schön aus, sondern versorgen die Räumlichkeiten mit viel Tageslicht. 

Grundrisse von Flachdachhäusern

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