Häuser mit Keller

Hier finden Sie alle Informationen zu Häusern mit Keller sowie eine große Auswahl an Anbietern, die Ihr Traumhaus bauen werden.

  • Geprüfte Anbieter
  • Grundrisse
  • Preise vergleichen

Früher waren Häuser mit Keller in Deutschland und Österreich Standard, inzwischen wird auf den Bau eines Kellers allerdings immer häufiger verzichtet. Die Gründe liegen vor allem in der Reduzierung der Kosten, denn ein Haus ohne Keller ist in den meisten Fällen deutlich günstiger. Später bereuen viele Bauherren diese Entscheidung jedoch oft, denn der Keller wird im Alltag vermisst und kann nachträglich nicht mehr erschaffen werden. Die Hersteller von Fertighäusern und Massivhäusern bieten heutzutage viele Lösungen für eine Unterkellerung. Die Teilunterkellerung ist ebenso möglich, wie die Vollunterkellerung. Ein Fertigkeller kann dabei die Bauphase erheblich beschleunigen.

Empfohlene Häuser mit Keller

Vielfach nutzbar

Keller dienen nicht nur zur Unterbringung der Haustechnik, sie werden als Lagerraum, für die Ausübung von Hobbys, für das Trocknen von Wäsche oder sogar als Wohnraum gebraucht. Je größer die Familie, desto wichtiger ist die Unterkellerung. Bei einem Haus mit Keller ist es sogar möglich, einen Teil des Kellers mit Fenstern zu versehen und den Raum als Gästezimmer oder Büro zu nutzen.

Wofür wird ein Haus mit Keller benötigt?

Der Keller erfüllt wesentlich mehr Funktionen, als auf den ersten Blick vielleicht ersichtlich sind. Er isoliert die Wohnräume gegenüber dem Erdreich, wodurch Heizkosten deutlich reduziert werden können. Er schützt das Mauerwerk auch in gewisser Weise vor Feuchtigkeit. Aus bautechnischen Gründen macht der Keller im nord- und mitteleuropäischen Klima absolut Sinn.
Haus mit KellerKellerräume werden von Hausbewohnern allerdings inzwischen vielfältig genutzt. Einerseits lassen sich darin alle unansehnlichen Elemente wie die Haustechnik, Heizungsanlage und Wärmepumpe integrieren. Andererseits dienen Kellerräume als Wirtschaftsräume, Waschküche, Hobbyraum oder Vorratslager. Auch die Einrichtung eines Partykellers, Fitnessraumes und einer Sauna sind natürlich möglich. In einem großen Keller kann sogar ein Schwimmbad untergebracht werden. Und damit sind die Möglichkeiten der Kellernutzung noch lange nicht erschöpft. Kellerräume können auch als Gästezimmer bzw. Büro genutzt werden oder eine Umfunktionierung zur Einliegerwohnung ist ebenfalls möglich.
Gegen den Keller sprechen höchstens die Kosten, denn der Hausbau - egal ob bei einem Fertighaus oder einem Massivbau - wird mit Unterkellerung um Einiges teurer. Die zusätzlichen Kosten entstehen beim Bodenaushub, denn die Tiefgründung ist immer teurer als die Flachgründung. Allerdings steigt der Hauswert mit Keller mindestens in gleichem Maße.

Was kostet ein Keller beim Hausbau?

Die Kosten für den Keller hängen natürlich von der Größe des Hauses und weiteren Faktoren ab. Bei hohem Grundwasserspiegel muss die Kellerwand beispielsweise besonders gegen drückendes Wasser geschützt werden. Der Keller kostet je nach Fläche und Ausbaustufe in etwa zwischen 40.000 und 80.000 Euro oder prozentual ausgedrückt: Etwa 5-15 % der Baukosten fallen auf den Keller.

Fertighausanbieter bieten ihre Hausmodelle in der Regel "ab O. K." (ab Oberkante Kellerdecke) an. Hier ist gemeint, dass der Keller bei der Gestaltung der Preise noch nicht berücksichtigt wurde. Die Preise für Fertig- und Massivhäuser sind also in der Regel ohne Unterkellerung angegeben. Das sollten Sie bedenken, wenn Sie ein Haus mit Keller kaufen möchten, da so auf den angegebenen Hauspreis nochmal eine Summe für den Kellerbau raufkommt. 

Die folgende Rechnung zeigt jedoch ganz gut, dass trotz einer höheren Bausumme, der gewonnene Raum durch einen Keller sehr viel günstiger ist, als wenn der Platzbedarf durch eine größere Wohnfläche ohne Keller - durch den Einsatz einer Bodenplatte - ausgeglichen wird. Am Ende erhält man 40 m² mehr Raum mit einer Erhöhung des Budgets um 5.000 Euro.

Beispielrechnung zum Hausbau mit Keller

Eine kostengünstigere Alternative: die Teilunterkellerung

Die Teilunterkellerung ist eine gute Lösung, um beim Hausbau Kosten zu sparen und dennoch nicht auf den wertvollen Kellerraum zu verzichten. Die Teilunterkellerung wird bei der Entwurfsplanung von großen Fertighäusern als auch Massivhäusern heutzutage immer häufiger empfohlen. Selbst bei der Unterkellerung einer Teilfläche entsteht immer noch genügend Raum und gleichzeitig können Kosten eingespart werden.
Für die Unterbringung der Haustechnik, eines Vorratsraumes und Hauswirtschaftsraumes sowie weiteren Abstellmöglichkeiten genügen bereits etwa 50 bis 60 m² Kellerraum.

Der Fertigkeller

Fertigkeller Braun BasisDie Kombination aus Fertighaus und Fertigkeller ist üblich. Sie macht auch Sinn, denn wie auch der Fertighausbau beschleunigt der Fertigkeller die gesamte Bauphase. Der Fertigkeller aus Stahlbeton wird inzwischen über computergesteuerte Hightech-Anlagen industriell und nach individuellem Kundenwunsch gefertigt. Die Betonfertigteile werden auf der Baustelle angeliefert und innerhalb kürzester Zeit montiert. Mit einem Fertigkeller steht der Keller tatsächlich in wenigen Tagen, wodurch die Bauphase deutlich verkürzt wird, was wiederum Kosten spart.

Was spricht für einen Keller und was dagegen?

Vorteile

  • Mehr Stauraum und Wohnfläche

  • Vermietung bringt Zusatzeinkommen 

  • Höherer Marktwert des Hauses

  • Guter Dämm- und Klimaschutz

Nachteile

  • Mehr Zeitaufwand beim Hausbau

  • Höhere Baukosten

  • Kaum oder komplizierte Tageslichtzufuhr

  • Ungeeignet für barrierefreies Wohnen

Grundrisse von Häusern mit Keller

Nur ein Klick zu Ihrem Traumhaus mit Keller...
Finden Sie hier Häuser mit Keller inkl. Grundrissen und Preisen