Weiter zum Hauptinhalt
Fertighaus Variant 25-192 von Hanse Haus Schlüsselfertig ab 498568€, Satteldach-Klassiker Außenansicht 1
Der einfachste Weg, Ihr Traumhaus zu bauen

Fertighaus-Preise 2026: Kostenfaktoren & Preisvergleich

Vergleichen Sie Fertighaus-Preise & Kosten und planen Sie Ihr Traumhaus – mit über 2.500 Häusern von mehr als 300 Anbietern
Hausbau-Assistenten starten
Das beste Preis-Leistungs Verhältnis
Immer kostenlos & unverbindlich
Geprüfte Baupartner in jeder Region
Kostenersparnis & Zeitgewinn
Hier finden Sie alle Informationen zu Fertighaus-Preisen und Kosten, übersichtliche Fertighaus-Preislisten sowie Anbieter und Häuser für jedes Budget.
Dr. Aviva Köberlein
Aktualisiert am 3. November 2026

Der Wunsch nach einem Eigenheim bewegt wie kein anderer, doch vorweg sollten Sie Ihre Fertighaus-Kosten individuell durchdenken und genau abschätzen. Sie fragen sich, wie viel ein Fertighaus kostet? Und welche Baunebenkosten einkalkuliert werden sollten? Auf dieser Seite klären wir Sie ausführlich über Fertighaus-Preise und Kosten auf, damit Sie bei Ihrer Budgetplanung wirklich nichts vergessen.

Unsere Fertighaus-Preislisten und Beispielrechnungen helfen Ihnen dabei, eine erste Orientierung über Preiskategorien und Kostenaspekte zu erhalten. Außerdem unterstützen wir Sie bei der Finanzplanung für Ihr Traumhaus und beim Finden einer passenden Baufirma.

Dr. Aviva Köberlein
Aktualisiert am 3. November 2026

Was kostet ein Fertighaus 2026?

Ein schlüsselfertiges Fertighaus kostet 2026 im Median rund 2.800 Euro pro Quadratmeter*. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 140 qm in Fertigbauweise liegt der reine Hauspreis üblicherweise bei etwa 398.000 Euro (Typischer Angebotspreis bei dieser Größe: 2.842 Euro pro qm). Die Gesamtkosten inklusive Grundstück, Fundament, Baunebenkosten und Außenanlage belaufen sich ca. auf das Doppelte des Hauspreises (siehe Beispielrechnung).

Hauspreis: Ø 2.800 Euro/qm

Grundstück: Ø 302 Euro/qm für baureife Wohnbaufläche (Statistisches Bundesamt, regional 20-3.000 Euro/qm)

Bodenplatte: Ø 250 Euro/qm

Baunebenkosten: 15-20 % der Bausumme

Außenanlage: 10-15 % der Bausumme

* Eigene Auswertung im Hausbau Preisatlas 2026, 1.694 Angebote für schlüsselfertige Fertighäuser von 66 Anbietern, Stand April 2026

Fertighaus mit Preis: Beispiele beliebter Anbieter

Was kostet ein Fertighaus?

Grafik zu Hausbau Kosten

Hauspreis

Der eigentliche Hauspreis bedingt den größten Anteil an Kosten beim Fertighaus – oft 50-60 % Ihres Gesamtbudgets. Deshalb lohnt sich hier besonders genaues Hinschauen: Der Hauspreis berechnet sich aus der Größe des Hauses (in qm) und dem Quadratmeterpreis. Voll ausgebaut liegt bei einem Fertighaus der Preis pro qm in durchschnittlicher Qualität zwischen 2.500 und 3.000 Euro, als Richtwert nehmen wir 2.800 Euro pro qm an.

Diesen Wert untermauern aktuelle Angebotspreise. Denn eine Auswertung der auf Fertighaus.de gelisteten Fertighäuser (1.694 Angebote von 66 Anbietern, schlüsselfertig, Stand April 2026) bestätigt diesen Richtwert: Der Median der angebotenen Preise für Fertighäuser beträgt 2.814 Euro pro Quadratmeter über alle Haustypen hinweg und beim Einfamilienhaus 2.816 Euro pro Quadratmeter. Dabei bewegt sich die mittlere Hälfte der Angebote zwischen etwa 2.450 und 3.130 Euro pro Quadratmeter, abhängig von Haustyp, Größe, Ausstattung und Region.

Zum Vergleich: Der charakteristische Wert über alle Bauweisen und Haustypen hinweg in der gleichen Ausbaustufe beläuft sich auf 2.695 Euro pro qm, fürs Einfamilienhaus auf 2.698 Euro pro qm. Fertighaus-Preise liegen im Median also rund 120 Euro pro Quadratmeter höher.

Der Aufschlag von rund 120 Euro pro Quadratmeter spiegelt weniger die reine Bauweise als die typische Anbieter- und Leistungsstruktur des Fertigbaus wider: einen standardisiert höheren Ausstattungsgrad mit oft inbegriffenen Energieeffizienz-Paketen (häufig KfW-40-Niveau), eine meist umfassendere schlüsselfertige Ausführung sowie Logistikkosten für die Lieferung. Rechnet man Anbietertyp und Ausstattung heraus, schrumpft der reine Effekt der Bauweise auf den Angebotspreis entsprechend auf rund 11 Prozent.

Beachten Sie, dass die Preise nur für das Gebäude an sich, also das Bauwerk oberhalb von Keller oder Bodenplatte, gelten. Weitere Preiskategorien wie auch die verschiedenen Einflussfaktoren auf den Fertighaus-Preis erklären wir weiter unten.

Grundstückspreis

Das richtige Grundstück zu finden repräsentiert häufig den schwierigsten Aspekt eines Bauvorhabens. Gut gelegene Grundstücke sind rar und die Preise, besonders in der Nähe zu Ballungsgebieten, sind über die letzten Jahre stark gestiegen. Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter für baureife Wohnbaufläche beträgt in Deutschland gemäß Statistischem Bundesamt (Stand November 2026) etwa 302 Euro, kann sich aber in ländlichen, strukturschwachen Regionen auch nur auf 20 Euro oder aber in Metropolen wie München schnell auf mehr als 3.000 Euro belaufen. Hinzu kommen die Grundstückskaufnebenkosten. Dazu zählen unter anderem die Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland zusätzlich zwischen 3,5 und 6,5 % der Kaufsumme), die Gebühren für notarielle Leistungen und Grundbuchamt (ca. 2 % des Kaufpreises) sowie gegebenenfalls noch eine Maklercourtage (zwischen 2 bis 3,5 % abhängig vom Bundesland).

Keller oder Bodenplatte

Die Frage, ob Sie sich für einen Keller oder eine Bodenplatte entscheiden, sollten Sie nicht nur am Preis festmachen, da ein Tiefgeschoss zusätzlichen Stau- oder sogar Wohnraum schafft, der ansonsten im Haus untergebracht werden muss. Je nach Größe der Grundfläche des Hauses und vor allem abhängig von der Bodenbeschaffenheit lassen sich Kosten von 800 bis 1.000 Euro pro qm für einen Nutzkeller beziehungsweise 1.500 bis 2.000 Euro für einen Wohnkeller als Teil der Kosten für ein Fertighaus annehmen. Die Ausgaben für Bodenplatten beziffern sich häufig auf 150 bis 300 Euro pro qm.

Baunebenkosten

Die Baunebenkosten setzen sich allgemein zusammen aus:

  1. den bürokratischen Kosten vor Baubeginn (beispielsweise für die Baugenehmigung)
  2. den Ausgaben für die Bauvorbereitung (zum Beispiel Statikerin, Gutachter, Vorbereitung der Baustelle)
  3. sowie den laufenden Kosten beim Fertighaus-Bau (Baustrom, Bauherrenversicherungen).

Teuer kann es werden, wenn das Grundstück zunächst noch mit Strom, Wasser, Abwasser und Ähnlichem erschlossen und diese Kosten von Ihnen übernommen werden müssen. Die Baunebenkosten betragen im Schnitt ca. 15 bis 20 % der Bausumme – bei einem 400.000 Euro Fertighaus lassen sich 60.000 bis 80.000 Euro rechnen. Teilweise werden auch die Kaufnebenkosten für das Grundstück (beispielsweise Makler oder Grunderwerbsteuer) hinzugezählt, wir rechnen diese allerdings zu den Grundstückskosten.

Außenanlage

Unter der Außenanlage versteht man sämtliche Arbeiten, die sich außerhalb des Hauses auf Ihrem Grundstück abspielen. Dazu gehören beispielsweise das Anlegen eines Gartens, der Bau einer Einfahrt oder Zugangsstraße sowie die Errichtung einer Terrasse, eines Gartenhäuschens oder eines Carports beziehungsweise einer Garage. Hier fallen je nach Grundstücksgröße und Aufwand nochmals mindestens 5 bis 10 % der Bausumme an, häufig eher um die 15 %.

Kosten für Außenanlage nicht unterschätzen

"Insgesamt schätze ich den Außenbereich auf 50.000 bis 100.000 Euro – und fertig sind wir immer noch nicht. Wer baut, sollte den Außenbereich von Anfang an viel großzügiger kalkulieren."

Emma, Bauherrin aus dem Berliner Speckgürtel

Zusätzliche Kosten beim Fertighaus

Wenn Sie tatsächlich alle Kosten für Ihr Fertighaus bei Ihrer Budgetplanung berücksichtigen möchten, sollten Sie auch an Finanzierungskosten, Versicherungen, Einrichtung, Umzug und unter Umständen Gutachter oder Richtfest denken.

Vorderseite Hauskatalog
Kostenlos Kataloge von Baufirmen anfordern!

Seien Sie bestens informiert bei Ihrer Traumhauswahl! Fordern Sie Informationen von Baupartnern in Ihrer Nähe an, um bei der Entscheidung gut vorbereitet zu sein.

Kataloge anfordern

Beispielrechnung: Durchschnittliche Fertighaus-Kosten

Unserer beispielhaften Rechnung legen wir ein durchschnittliches schlüsselfertiges Einfamilienhaus mit 150 qm Wohnfläche zum üblichen Hauspreis vergleichbarer Fertighäuser von rund 410.000 Euro (entspricht rund 2.730 Euro pro qm), errichtet auf einer Bodenplatte, zugrunde. Hinzu kommen die Kosten für den Kauf eines kleinen Grundstücks mit 540 qm in Brandenburg mit durchschnittlichen Quadratmeterpreisen für baureife Wohnbaufläche von 221 Euro (Quelle: Destatis) plus Kaufnebenkosten des Grundstücks von 6,5 % Grunderwerbsteuer und 2 % für Notarin und Grundbucheintrag. Je nach Region und Ausführung des Hauses kann es zu erheblichen Abweichungen kommen.

Tabelle: Kostenaufstellung für den Bau eines mittelpreisigen Fertighauses mit 150 qm
KOSTENFAKTOR PREIS
Fertighaus-Preis 410.000 Euro
Grundstück (540 qm × 221 Euro) 119.340 Euro
Kaufnebenkosten Grundstück (8,5 %) 10.144 Euro
Bodenplatte 25.000 Euro
Außenanlage (15 % vom Hauspreis) 61.500 Euro
Baunebenkosten (20 % vom Hauspreis) 82.000 Euro
Sonstige Kosten (Richtfest, Trinkgelder, Umzug) 15.000 Euro
= Fertighaus-Kosten Gesamt 722.984 Euro

Hauspreis: Median schlüsselfertiger Fertighaus-Einfamilienhäuser mit 145–155 qm, Datenauswertung Fertighaus.de, Stand 04/2026 (169 Angebote von 46 Anbietern). Grundstückspreis: Destatis, Stand August 2026.

Was kostet ein Fertighaus wirklich?

Reale Angaben aus Bauberichten mit einer ehrlichen Kostenaufstellung von Bauherrin Emma aus dem Berliner Umland.

Fertighaus-Preis pro Quadratmeter

Der Preis pro Quadratmeter ist ein wichtiger Einflussfaktor für die Planung Ihres Hauses. Denn jeder umbaute Meter schlägt sich in den abschließenden Preisen für ein Fertighaus nieder.

Im mittelpreisigen Segment kosten vollständig errichtete Fertighäuser zwischen 2.500 und 3.000 Euro pro Quadratmeter; rund 39 Prozent aller schlüsselfertigen Fertighaus-Angebote auf Fertighaus.de fallen in dieses Band. Für ein Einfamilienhaus wird in der Regel mit einem Richtwert von 2.800 Euro pro Quadratmeter gerechnet, was sich mit dem ermittelten mittleren Wert in unserem Portfolio deckt. Schlüsselfertige Fertighäuser unter 2.500 Euro pro Quadratmeter gelten als günstig; teils handelt es sich dabei um Aktionshäuser in einfacher Ausstattung. Zusätzlich lässt sich der Preis durch einen hohen Anteil an Eigenleistungen senken: Fertighaus-Ausbauhäuser liegen im Median bei rund 1.800 Euro pro Quadratmeter (die mittlere Hälfte zwischen etwa 1.500 und 2.100 Euro), Fertighaus-Bausatzhäuser bei rund 1.550 Euro pro Quadratmeter – sehr reduzierte Angebote auch darunter.

Tabelle: Fertighaus-Preisvergleich nach Ausbaustufen
Ausbaustufe (Fertighaus) Preis pro qm (Median) Mittlere Hälfte (IQR) Hauspreis bei ca. 140 m² (Median) Oft enthalten Fehlt üblicherweise
Bausatzhaus ca. 1.550 € ca. 1.030–1.750 € ca. 180.000 €* Material für den Hausbau, Bauanleitung Großer Teil der Bauausführung, Innenausbau
Ausbauhaus ca. 1.800 € ca. 1.500–2.100 € ca. 250.000 € (mittlere Hälfte ca. 215.000–285.000 €) Rohbau, Dach, Fenster, Türen Innenausbau, Bodenbeläge, Malerarbeiten
Schlüsselfertig (mittlerer Standard) ca. 2.800 € ca. 2.500–3.000 € ca. 400.000 € (mittlere Hälfte ca. 355.000–430.000 €) Kompletter Hausbau gemäß Bauleistungsbeschreibung Häufig Bodenbeläge, Wandanstriche oder Tapeten (je nach Anbieter)

* Geringe Fallzahl: 8 Angebote von 2 Anbietern; nur als grobe Orientierung. Hauspreise: Median schlüsselfertiger, Ausbau- bzw. Bausatz-Einfamilienhäuser in Fertigbauweise mit 135–145 m² Wohnfläche, Datenauswertung Fertighaus.de, Stand 04/2026.

Verteilung der Preiskategorien

Wie sich die Fertighaus-Angebote auf die Preiskategorien verteilen, zeigt die aktuelle Auswertung von 1.694 schlüsselfertigen Angeboten auf Fertighaus.de (Stand April 2026): Rund 8 Prozent gelten mit unter 2.200 Euro pro Quadratmeter als sehr günstig, 20 Prozent als günstig (2.200–2.499 Euro), 39 Prozent als mittelpreisig (2.500–2.999 Euro), 29 Prozent als gehoben (3.000–3.999 Euro) und 5 Prozent als luxuriös (ab 4.000 Euro). Das Schwergewicht liegt damit im mittelpreisigen und gehobenen Segment.

Quelle: eigene Datenauswertung Fertighaus.de, 1.694 schlüsselfertige Fertighaus-Angebote von 66 Anbietern, Stand April 2026 (Median der Quadratmeterpreise; reine Fertighaus-Datenbasis, ohne Massivhaus-Angebote).

Nicht enthalten im Fertighaus-Preis sind die Baunebenkosten, die Grundstückskosten und die Ausgaben für die Außenanlage. Auch die Ausgaben für den Keller oder die Bodenplatte sind eher selten in Angeboten enthalten. Für Doppelhäuser oder Mehrfamilienhäuser können die Quadratmeterpreise abweichen.

Anbieter für Ihr Fertighaus nach Preiskategorie: Wer baut günstig, mittel oder gehoben?

Welche Anbieter für Fertighäuser bewegen sich in welchem Preissegment? Die folgenden Übersichten zeigen für jede Ausbaustufe, welche Fertighäuser im günstigen, mittleren und gehobenen Bereich angesiedelt sind – gemessen am Median ihrer angebotenen Quadratmeterpreise.

So haben wir ausgewählt: Grundlage ist eine Auswertung aller aktiven Hausangebote auf Fertighaus.de (Stand April 2026). Für jeden Anbieter in Fertigbauweise mit mindestens drei gelisteten Häusern haben wir den mittleren Quadratmeterpreis (Median) ermittelt und ihn der passenden Preiskategorie zugeordnet. Pro Kategorie nennen wir die drei bis vier Anbieter mit den meisten gelisteten Häusern – also jene, bei denen Sie die größte Auswahl an Hausentwürfen in diesem Preissegment finden.

Wichtig: Die Übersicht ist kein Qualitätsranking und keine Kaufempfehlung. Ein niedriger Quadratmeterpreis kann auf effiziente Fertigung hindeuten – oder auf eine schlankere Standardausstattung. Umgekehrt steckt hinter einem höheren Preis oft ein größerer Leistungsumfang, etwa ein höherer Energiestandard oder hochwertigere Bemusterung. Es handelt sich um Listenpreise der Anbieter ohne Grundstück, Bodenplatte und Baunebenkosten.

Schlüsselfertige Fertighäuser: Anbieter nach Preiskategorie

Die Preiskategorien entsprechen den oben beschriebenen Bändern. Der Median aller schlüsselfertigen Fertighäuser liegt bei 2.814 Euro pro Quadratmeter.

Tabelle: Anbieter für Fertighäuser nach Preiskategorie, schlüsselfertig
Preiskategorie Anbieter Median €/m² Gelistete Häuser
Günstig (unter 2.500 €/m²) Danwood 2.224 € 79
EBH Haus 2.352 € 61
Dammann-Haus 2.415 € 42
LEHNER HAUS 2.405 € 30
Mittelpreisig (2.500–2.999 €/m²) Bien-Zenker 2.582 € 91
Living Fertighaus 2.883 € 76
OKAL Haus 2.819 € 74
FingerHaus 2.599 € 48
Gehoben (3.000–3.999 €/m²) Fingerhut Haus 3.119 € 98
SchwörerHaus 3.250 € 68
Hanse Haus 3.018 € 53
FischerHaus 3.147 € 40

Median des Quadratmeterpreises je Anbieter, alle Haustypen. Quelle: Datenauswertung Fertighaus.de, 1.694 schlüsselfertige Fertighaus-Angebote, Stand 04/2026.

Ausbauhäuser: Anbieter für Fertighäuser nach Preiskategorie

Beim Ausbauhaus übernehmen Sie den Innenausbau ganz oder teilweise selbst, entsprechend niedriger liegen die Angebotspreise: im Mittel bei rund 1.800 Euro pro Quadratmeter, die mittlere Hälfte zwischen etwa 1.500 und 2.100 Euro. An diesen Werten orientieren sich die drei Kategorien.

Tabelle: Fertighaus-Anbieter nach Preiskategorie, Ausbauhaus
Preiskategorie Anbieter Median €/m² Gelistete Häuser
Günstig (unter 1.500 €/m²)¹ massa haus 1.099 € 67
bauen.WIEWIR 1.340 € 10
Mittelpreisig (1.500–2.099 €/m²) Fingerhut Haus 1.879 € 96
Dammann-Haus 1.513 € 42
FischerHaus 1.562 € 40
Vario-Haus 2.006 € 31
Gehoben (ab 2.100 €/m²) Suckfüll Energiesparhaus 2.117 € 44
SCHWABENHAUS 2.476 € 39
HARTL HAUS 2.579 € 15

Median des Quadratmeterpreises je Anbieter, alle Haustypen. Quelle: Datenauswertung Fertighaus.de, 695 Fertighaus-Ausbauhaus-Angebote, Stand 04/2026.

Bedenken Sie beim Vergleich: Der Preis eines Fertighauses als Ausbauhaus ist nicht mit dem eines schlüsselfertigen Hauses gleichzusetzen. Material für den Innenausbau sowie gesondert beauftragte Gewerke wie Estrich, Sanitär oder Elektro kommen hinzu – die tatsächliche Ersparnis fällt daher meist geringer aus als die reine Preisdifferenz.

Bausatzhäuser: Nur zwei Fertighaus-Anbieter im Angebot

Beim Bausatzhaus ist die Auswahl in Fertigbauweise überschaubar: Zum Auswertungszeitpunkt (April 2026) haben auf Fertighaus.de nur zwei Fertighaus-Anbieter Bausatzpreise hinterlegt. Eine Einteilung in drei Preiskategorien ist damit nicht sinnvoll möglich – wir ordnen die beiden Anbieter deshalb im Verhältnis zueinander und zum Gesamtwert ein.

Tabelle: Fertighaus-Anbieter für Bausatzhäuser
Einordnung Anbieter Median €/m² Gelistete Häuser
Günstiger Bereich Bio-Solar-Haus 967 € 26
Mittlerer Bereich SCHWABENHAUS 1.633 € 39

Quelle: Datenauswertung Fertighaus.de, 65 Fertighaus-Bausatzhaus-Angebote von 2 Anbietern, Stand 04/2026.

Bio-Solar-Haus liegt mit rund 970 Euro pro Quadratmeter eindeutig im günstigeren Bereich, SCHWABENHAUS mit rund 1.630 Euro im mittleren. Der oben genannte Median von rund 1.550 Euro pro Quadratmeter für Fertighaus-Bausatzhäuser ergibt sich praktisch ausschließlich aus diesen beiden Anbietern und ist daher nur als grobe Orientierung zu verstehen. Ein gehobenes Bausatz-Segment lässt sich im Fertigbau aktuell nicht abbilden.

Wer einen Bausatz in Holzbauweise sucht, sollte zusätzlich Blockhaus-Anbieter in den Blick nehmen: Hier ist das Angebot an Bausätzen breiter. Und auch im Massivbau gibt es Bausatz-Lösungen. Eine Übersicht über alle Bauweisen finden Sie auf unserer Seite zu Bausatzhaus-Preisen.

Unser Tipp:

Nutzen Sie die Übersicht als Startpunkt für Ihre Recherche. Belastbar wird ein Preisvergleich erst, wenn Sie konkrete Angebote mehrerer Anbieter für ein vergleichbares Haus mit identischer Ausbaustufe einholen – inklusive Bau- und Leistungsbeschreibung mit genauen Produkt- und Markenangaben. Denn was „schlüsselfertig“ umfasst, unterscheidet sich individuell von Anbieter zu Anbieter.

Fertighaus bauen: Kosten & Einflussfaktoren

Fertighaus-Preise 2026

Die Entwicklung der Preise für Fertighäuser für 2026 wirkt aktuell solide: Zunächst einmal hatte die Steigerung der Baukosten der letzten Jahre in der jüngeren Vergangenheit zu einem erheblichen Rückgang der Nachfrage bei Neubauten geführt. Dieser Nachfrageeinbruch brachte dann eine kontinuierliche Reduktion der Preissteigerungsraten bei den Fertighaus-Kosten bis Ende 2024 mit sich, welche sich 2026 stabilisiert haben (siehe Grafik rechts). So hatte das Statistische Bundesamt (Destatis) im Juli 2025 veröffentlicht, dass im Jahr zuvor allein 14,9 % weniger Einfamilienhäuer in Fertigbauweise als im Vorjahr gebaut wurden, in Massivbauweise waren es sogar 24,3 % weniger. Die geringere Baunachfrage sowie die Auflösung der Spätfolgen der Corona-Pandemie wie auch die Stabilisierung der Energiepreise hatten wiederum eine verbesserte Versorgung mit Baumaterialien zu zumindest teilweise sinkenden Preisen bedingt. Auch wenn weiterhin durchaus ein Mangel an Fachkräften besteht, kommt es daher außerdem mittlerweile zu wesentlich weniger Verzögerungen am Bau. Beides wirkt sich wiederum positiv auf die Kosten für ein Fertighaus aus – auch im Hinblick auf 2026.

Fertighaus-Kosten 2026 im Detail

Zuletzt zeichnete sich bei den Baupreisen für Fertighäuser allerdings wieder eine – wenn auch leichte – Tendenz nach oben ab. So gab Destatis im letzten Jahr für den zuletzt gemessenen Zeitraum ein Plus von 0,5 % für die Kosten eines Fertighauses beim Bau als Einfamilienhaus bekannt. In einer Pressemeldung vom April 2026 vermerkt das Statistische Bundesamt einen mäßigen Anstieg der Baupreise für Neubauten um 3,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat (allerdings in Bezug auf Massivhäuser).

Ursachen hierfür sind unter anderem, dass die Kosten für bestimmte Arbeiten am Bau wieder angestiegen sind, nachdem sie sich zuvor merklich verbilligt hatten, die Anstiegsraten halten sich zur Zeit allerdings noch immer im Rahmen. Neben den gerade beim Fundamentbau unverzichtbaren Betonarbeiten, welche im Vorjahresvergleich eine minimale Preiszunahme von 1,6 % verzeichnen, betrifft dies auch – essentiell bei Fertighäusern – Zimmer- und Holzbauarbeiten, welche sich zuletzt um 5,5 % mäßig verteuerten. Auch der Innenausbau ist leicht teurer geworden (+ 3,8 %), unter anderem aufgrund von Preiserhöhungen bei Wärmepumpen von 4,2 %. Ähnlich verhält es sich mit der gestiegenen Inflation von 2,6 % (Quelle: Pressemitteilung Destatis vom Juni 2026).

Unser Tipp: Da bis jetzt nur ein sehr sachter Anstieg bei Kosten und Preisen für Fertighäuser stattgefunden hat, empfiehlt es sich, möglichst zeitnah die Entscheidung für einen Bauvertrag zu treffen. So machen Sie sich die aktuell noch vorteilhaften Preise zunutze. Zudem gehen Baufinanzierungs-Expertinnen laut der Tagesschau von einer Zunahme der Bauzinsen auf 4,5 % im Laufe von 2026 aus. Ein zügiger Abschluss wäre in dieser Hinsicht also ebenfalls von Vorteil, was die gesamten Kosten Ihres Fertighauses angeht.

Stabile Preissteigerungsraten beim Bau für Fertighäuser und andere Bauweisen
Dr. Sebastian Keitel - Profilbild
2026 bietet Sicherheit für den Hausbau

2026 profitieren Bauherr:innen noch immer von der zuvor gesunkenen Nachfrage im Baugewerbe. Bauzeiten haben sich verkürzt, da die Verfügbarkeit von Handwerkern gestiegen ist und die Vorlaufzeiten gesunken sind. Das macht ein Bauprojekt besser planbar und bietet finanzielle Sicherheit. Außerdem können Grundstücke vor allem außerhalb von Toplagen noch immer zu attraktiven Preisen erworben werden. Die Bedingungen sind jetzt günstig – es lohnt nicht, auf bessere Zeiten zu warten.

Dr. Sebastian Keitel - Fertighaus.de Geschäftsführer

Holz-Kosten beim Fertighaus 2026

Besonders vorteilhaft in Bezug auf die Preise von Fertighäusern hat sich außerdem der signifikante Rückgang bei den Kosten für Baustoffe aus Holz in den vorausgegangenen Jahren erwiesen (Quelle: Destatis). Eine Pressemitteilung von Destatis vom Juni 2026 hat inzwischen wieder einen leichten Preisanstieg verzeichnet: Nadelschnittholz als Konstruktionsvollholz oder Brettschichtholz ist 8,5 % preisintensiver, Laubschnittholz für z.B. Wand- und Deckenverkleidungen, Treppen, Geländer oder Parkett ist 2,9 % teurer. Allerdings sind diese Preisanstiege noch so gering, dass nach wie vor Holzbauweisen preislich leicht im Vorteil sind, was Materialkosten angeht.

Beachten Sie darüber hinaus: Laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom Mai 2026 scheint sich die Baunachfrage inzwischen weiter zu erholen – denn im ersten Quartal 2026 ist die Zahl der Baugenehmigungen für Neubauten als Wohngebäude gegenüber dem Referenzzeitraum des Vorjahrs um 14 % angewachsen. Demnach hält der eindeutige Aufwärtstrend seit dem letzten Herbst an, etwa bei Einfamilienhäusern ein Plus von 13,7 %. Im Umkehrschluss heißt das: Eine stärkere Baunachfrage läuft auch auf einen zeitverzögerten weiteren Anstieg der Baukosten beim Fertighaus hinaus.

Dr. Sebastian Keitel - Profilbild
Expertentipp von Fertighaus.de Geschäftsführer Dr. Sebastian Keitel

Wenn Sie überlegen, ein Haus zu bauen, sollten Sie sich daher die aktuellen Preise für Fertighäuser 2026 sichern, am besten bei einem Anbieter mit Fixpreisgarantie. So profitieren Sie von der aktuellen Entwicklung und nutzen gleichzeitig freie Kapazitäten bei den Baupartnern optimal aus.

Fertighaus: Holz als Baumaterial der Zukunft

Wieviel Haus kann ich mir leisten?

Mit unserem Fertighaus-Budgetrechner finden Sie heraus, welches Finanzvolumen Ihnen für Ihr Traumhaus zur Verfügung steht. Geben Sie einfach die Details zu Ihrem Bauvorhaben in unseren Rechner ein und erhalten Sie detaillierte Kostenvoranschläge und Informationen, sowie Beispielhäuser, die in Ihrer Region zu Ihrem Finanzplan passen.

Screenshot 2021-06-23 at 10.45.08.png

Häufig gestellte Fragen zum Thema Fertighaus-Preise

Sind Sie bereit, Ihr Traumhaus zu finden?
Hausbau-Assistenten starten