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Schmales Tiny House mit Satteldach, Holzschindelfassade und flachem Anbauwürfel auf einem Grundstück mit Blick in den Frankenwald

„Da stehen ja nur 42 m², da fehlt bestimmt eine Eins“ – Leben im Tiny House: Erfahrungen von Caro nach drei Jahren

Dr. Aviva Köberlein
Aktualisiert am 2. November 2026
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Der Anruf kam, kurz nachdem der Bauantrag beim Landratsamt eingegangen war. Ein freundlicher, aber etwas irritierter Sachbearbeiter konstatierte, dass bei der Wohnfläche mit Sicherheit ein Fehler unterlaufen sei. Denn es seien nur 42 Quadratmeter Wohnraum eingetragen, da fehle doch sicherlich eine Eins am Anfang. Caro und ihr Mann Chris klärten das mit einem Schmunzeln auf, denn die Zahl war korrekt. Ihr Haus sollte genau so klein werden.

Heute steht dieses Tiny House in zweiter Reihe auf einem ländlichen, 865 Quadratmeter großen Grundstück im Frankenwald, mit Blick über die Hügel und mit altem Obstbaumbestand im Garten. Das Tiny House ist schmal, drei Meter breit, sechs Meter hoch, mit Satteldach; die Architektur wirkt in den Augen einiger Nachbarn sogar etwas sakral, wie die Bauherrin verschmitzt anmerkt. Seit Mai 2023 lebt Caro hier mit Ehemann Chris, ihrer Hündin Bella aus dem Tierschutz und inzwischen auch Tochter Pauline. Legal gemeldet, mit Namen an der Klingel, als Hauptwohnsitz.

Bis dahin hat es vier Jahre gedauert: über 14.000 Kilometer Grundstückssuche, zwei geplatzte Notartermine, fünf Bauvoranfragen. Ihre Erfahrungen teilen Caro und Chris seit Jahren in einem Podcast, auf Messebühnen und im Fernsehen. Im Interview erzählt Caro, was ein Tiny House baurechtlich ausmacht, was es konkret gekostet hat und was sich nach drei Wintern auf 42 Quadratmetern bewährt hat.

Steckbrief
  • Baufamilie Caro & Chris, Tochter Pauline (Kleinkind) und Hündin Bella

  • Standort Frankenwald, Oberfranken (Bayern)

  • Haustyp Tiny House als stationäres Modulhaus

  • Bauweise Holzständerbauweise, vorgefertigt in drei Modulen (Hauptkörper, Dach, Anbauwürfel)

  • Hersteller Tiny Lofts (Marke eines Architekturbüros), Fertigung bei Dresden

  • Maße Hauptkörper 3 × 7,70 m, Gesamthöhe ca. 6 m, Anbauwürfel 3 × 3 m

  • Dach Satteldach, Kniestock ca. 1,45 m

  • Wohnfläche 42 m² auf zwei Ebenen

  • Gründung 10 Punktfundamente, keine Bodenplatte

  • Innenwände / Fassade Unbehandelte Fichte innen, unbehandelte Holzschindeln aus Lärche außen

  • Grundstück 865 m², Zufahrt über Privatstraße

  • Grundstückssuche mehr als 20 Besichtigungen in Bayern und Baden-Württemberg

  • Heizung Fußbodenheizung (Grundwärme) + Klimasplitgerät

  • Einzug 9. Mai 2023

  • Hauskosten ca. 160.000–180.000 €, inkl. Fundament, ohne Grundstück, Baunebenkosten & Außenanlage

  • Finanzpuffer 15 % der Gesamtsumme, vollständig aufgebraucht

Vom Haus auf Rädern zum Modulhaus mit fester Adresse

Fertighaus.de: Ihr seid mit einem ganz anderen Bild gestartet: ein Tiny House auf Rädern, auf einer gepachteten Wiese. Wann bekam dieses Bild Risse?

Die ursprüngliche Idee kam aus dem mobilen Arbeiten: heute hier, morgen da. Bei der Grundstückssuche wurde uns aber schnell bewusst, dass das so nicht geht. Wir sind über 14.000 Kilometer durch Bayern und Baden-Württemberg gefahren und haben mehr als 20 Grundstücke besichtigt. Und am Ende des Tages ist ein kleines Haus zum dauerhaften Wohnen baurechtlich ein Wohngebäude. Man stellt einen Bauantrag, und der kann in Bayern bis zu drei Monate dauern. Spätestens da merkt man, dass „heute hier, morgen da“ in Deutschland nicht funktioniert.

Uns war außerdem wichtig, unseren Namen an die Klingel zu schreiben. Es gibt in Deutschland sicher Menschen, die nicht sagen können, wo sie wohnen, weil es nicht rechtmäßig ist. Wir wollten in der Nachbarschaft aber ganz klar kommunizieren können, wer wir sind und wo wir wohnen, und für unsere gemeinsame GbR brauchen wir schlicht eine Anschrift. Dann stellte sich die Frage: Warum Räder, wenn wir fest auf einem eigenen Grundstück stehen?

Fertighaus.de: Was spricht denn konkret gegen die Räder, wenn man sie nicht braucht?

Mit Rädern kommen Regularien, zum Beispiel ein Maximalgewicht von 3,5 Tonnen auf dem Anhänger. Warum sollte ich mich künstlich einschränken, wenn ich die Räder gar nicht brauche? Beispielsweise wiegt allein unser Anbauwürfel wegen der Materialien rund fünf Tonnen, was uns im Winter eine sehr gute Dämmung bringt. Je konkreter unsere Lebensplanung wurde, auch mit Blick auf Familie, desto klarer war: Wir suchen keinen Stellplatz, sondern einen langfristigen Lebensmittelpunkt.

Schmales Tiny House mit Satteldach, Holzschindelfassade und flachem Anbauwürfel auf einem Grundstück mit Blick in den Frankenwald

Drei Meter breit, sechs Meter hoch: Caros und Chris' Tiny House mit Anbauelement steht in zweiter Reihe mit Blick über den Frankenwald.

Mehr zum Bauantrag fürs Tiny House

Fertighaus.de: Ursprünglich wolltet ihr pachten. Was hat euch an der Pacht irgendwann gestört?

Von jemandem abhängig zu sein. Auch ein Pachtvertrag über 25 Jahre ist endlich, und selbst wenn man sich mit dem Verpächter gut versteht, weiß man nicht, was die Jahre bringen. Für jemanden, der fünf oder zehn Jahre plant, ist Pacht super. Wir wollten aber eine Homebase. Wir reisen gern, aber wir kommen immer wieder zu unserem Haus zurück.

Die Erkenntnis ist, gar nicht mit der Hausbestellung zu beginnen, sondern erst mal mit dem Grundstück: sich mit dem Baurecht beschäftigen und die Erschließung verbindlich klären.

14.000 Kilometer: Was ein Grundstück fürs Tiny House können muss

Fertighaus.de: Beschreib mal eine Besichtigung, bei der du sofort wusstest: Das wird es nicht.

Am Anfang haben wir uns viele Grundstücke schöngeredet: Da gibt es Bauland, da fahren wir hin. Dann lag es an einer Bundesstraße oder war von Straßen umringt, auf denen 50 gefahren wird. Oft war es auch einfach ein Bauchgefühl, ohne dass man genau sagen konnte, ob es an der Nachbarschaft lag, bestimmten Geräuschen oder der Umgebung.

Dazu kamen harte Kriterien: Jedes Grundstück sollte mit Bus und Bahn erreichbar sein, und oft war das zwar möglich, aber super umständlich. Mit Blick auf die Familienplanung kam die Infrastruktur dazu: Arzt, Krankenhaus, Supermarkt, Kinderkrippe. Irgendwann haben wir gesagt: Jetzt nehmen wir die Emotionalität raus und schauen auf die Fakten. Und dann hat man gemerkt: Das ist es nicht.

Fertighaus.de: Zweimal seid ihr kurz vor dem Notartermin ausgestiegen. Einmal ging es um ein Leitungsrecht mit Rückbauklausel. Was hättet ihr da riskiert?

Beide Abbrüche haben gleichermaßen geschmerzt, wir konnten uns beide Grundstücke gut vorstellen. Bei dem einen gab es ein Fahrt- und Leitungsrecht mit Rückbauklausel. Wäre dort in zehn Jahren ein neues Baugebiet erschlossen worden, hätten wir alle Leitungen zurückbauen und uns an das neue Netz anschließen müssen, mit Kosten, die man nicht abschätzen kann. Das hat bei mir Unsicherheit ausgelöst, ein Stück weit auch Angst. Heute bin ich dankbar, dass wir dort nicht wohnen. Unser Grundstück liegt in einem gesetzten Baugebiet, da kann links und rechts wenig passieren.

Fertighaus.de: 42 Quadratmeter Haus auf 865 Quadratmetern Grundstück: Wie kam es zu dieser Größe?

Die haben wir nicht bewusst gewählt, das hat sich aus dem Schnitt ergeben. Ursprünglich waren es rund 1.800 Quadratmeter, dann wurde neu vermessen, um die bestehende Hecke und die Bäume herum. Für uns passt es: zweite Reihe ohne Verkehr, Blick in den Frankenwald, gewachsene Obstbäume. Man merkt bei der Suche auch schnell, dass ein kleineres Grundstück pro Quadratmeter nicht unbedingt günstiger ist. Ehrlich gesagt bedeutet ein großer Garten aber auch mehr Arbeit. Deshalb denken wir perspektivisch darüber nach, weitere Häuser aufs Grundstück zu holen.

Fertighaus.de: Gibt es so etwas wie ein typisches Tiny-House-Grundstück?

Grundstücke, die als „Tiny-House-Grundstück“ vermarktet werden, sind oft solche, die für ein klassisches Haus mit 120 Quadratmetern nicht taugen: Entweder ist mit dem Haus das Grundstück voll, oder der ganze Baumbestand müsste weichen. Mit Tiny Houses kann man Baulücken schließen, ungünstig geschnittene Grundstücke nutzen und Bäume stehen lassen. Auf Campingplätzen sieht man, dass Tiny Houses ungefähr 100 bis 150 Quadratmeter beanspruchen, also Haus und ein bisschen Grün drumherum.

Bauvoranfrage, Bauantrag, Nachbarn: So lief die Genehmigung

Fertighaus.de: Ihr habt vor dem Bauantrag Bauvoranfragen gestellt. Wie lief das ab?

Eine Bauvoranfrage ist ein Word-Dokument, eine DIN-A4-Seite, auf der man sein Vorhaben beschreibt. Wir haben ungefähr fünf gestellt und auch Absagen bekommen. Diese Grundstücke haben wir nicht weiter verfolgt: Wenn schon die Bauvoranfrage negativ ist, braucht man über einen Bauantrag nicht nachzudenken. Gegenüber gesessen ist uns dabei übrigens niemand, höchstens gab es ein Telefonat.

Beim Antragsverfahren war es dann tatsächlich lustig. Der Sachbearbeiter hat angerufen und gesagt, bei der Wohnfläche sei bestimmt ein Fehler unterlaufen, da fehle sicher eine Eins. Als wir gesagt haben, nein, es sind wirklich 42 Quadratmeter, kam nur: „Ach so. Dann ist es ja ein sehr kleines Haus.“

Fertighaus.de: Für die Bauvoranfrage brauchtet ihr Unterschriften aus der Nachbarschaft. Wie habt ihr die Nachbarn angesprochen?

Wir haben ein kleines Portfolio erstellt: wer wir sind und warum wir bewusst auf 42 Quadratmetern leben wollen, mit Bildern vom Haus. Damit sind wir zu allen angrenzenden Grundstücken gegangen. Alle fanden es witzig oder schön, konnten es sich für sich selbst aber nicht vorstellen, um uns herum leben alle auf 100 Quadratmetern und mehr. Dagegen war niemand, wir haben neun von neun Stimmen bekommen. Es hilft sicher, dass sich das Haus mit seinem Satteldach gut einfügt. Die drei Meter Breite sind der unbürokratischen Straßenzulassung für den Transport geschuldet.

Fertighaus.de: In Bayern musste euer Bauantrag über einen Architekten laufen. Welche Rolle hat er darüber hinaus gespielt?

Er hat den Bauantrag eingereicht und die Bauleitung übernommen. Das Haus wurde bei Dresden gebaut, wir haben damals noch in Augsburg gelebt, also hat er die Gewerke koordiniert und uns bei der Erschließung geholfen. Wir kommen nicht aus der Materie und wussten deswegen einiges nicht. Wie tief liegen die Rohre, wo braucht es welchen Anschluss? Bei solchen Fragen brauchten wir immer wieder jemanden zur Rücksprache.

Fertighaus.de: Was wollte die Bank bei der Finanzierung eines Tiny Houses anderes wissen als bei einem klassischen Einfamilienhaus?

Die Finanzierung hat vor allem mein Mann gemacht. Neben den üblichen Nachweisen zu Einkünften, Ausgaben und Ersparnissen war der Hauptpunkt: Wie ist das Haus mit dem Boden verbunden? Da war es ein Vorteil, dass wir nicht auf Rädern gebaut haben, sondern über Punktfundamente fest mit dem Grundstück verbunden sind.

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Fertighaus.de: Was war beim ganzen Papierkram der größte Zeitfresser?

Der Bauantrag muss in dreifacher Ausführung vorliegen, weil jede Abteilung im Landratsamt ihr eigenes Exemplar braucht. Am schwierigsten fand ich aber, dass alle auf dem aktuellen Stand sind. Wir haben immer wieder Änderungen vorgenommen, und das Bauwesen funktioniert immer noch mit Ausdrucken. Einmal kam der Tiefbauer mit seinem Erschließungsplan, gelagert an der Frontscheibe, und der stimmte nicht mit unserem überein, weil er ihn zwei Wochen vor der letzten Überarbeitung ausgedruckt hatte. Die größte Herausforderung war, dass wirklich alle den gleichen Planstand haben.

Hersteller, Module, Punktfundamente: So ist das Tiny House gebaut

Fertighaus.de: Es gibt in Deutschland über 100 Tiny-House-Hersteller. Nach welchen Kriterien habt ihr ausgewählt?

Sobald man sagt, man möchte kein Haus auf Rädern, fällt ein Teil weg. Sobald man nachhaltig in Holzständerbauweise bauen will, fällt der nächste weg. Wir wollten außerdem, dass das Haus in Deutschland gefertigt wird, mit Materialien größtenteils aus Deutschland, auch damit wir schnell vor Ort sein können. Und dann kam der menschliche Teil: Wer ist mir sympathisch, wie sind die Verantwortlichkeiten verteilt, wer interessiert sich auch für unsere Geschichte? Und wo fühlt man sich bei der ganzen Bürokratie gut aufgehoben?

Unser Hersteller ist Tiny Lofts, eine Marke, die zwei Architekten mit ihrem Architekturbüro gegründet haben. Sie bauen grundsätzlich konventionelle Häuser und hatten neben unserem vor drei Jahren einige weitere Tiny Houses umgesetzt. Wir haben eines ihrer Modelle ausgesucht und mit ihnen weiterentwickelt.

Fertighaus.de: Was habt ihr am Modell verändert?

Vor allem die Höhe. Der Grundkörper ist 4,50 Meter hoch, darin haben wir auch Probe gewohnt. Wir sind auf sechs Meter gegangen, damit wir auf beiden Etagen stehen können. Dazu kam der Anbauwürfel, den es so noch nicht gab, eine Küche vom Küchenbauer vor Ort und individuelle Fenster: zwei Dachfenster in der Schräge, mehr Fenster im Würfel und ein Zieharmonikafenster zum Durchlüften. Die Dachfenster finde ich genial. Im Sommer geht die warme Luft raus, im Winter die feuchte.

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Fertighaus.de: Erklär mal für Laien: Wie ist das Haus aufgebaut, und worauf steht es?

Es sind drei Module. Der Hauptkörper ist drei Meter breit, 7,70 Meter lang und rund drei Meter hoch. Oben drauf kommt das Dach als eigenes Modul, ein Satteldach. Dazu kommt der Anbauwürfel mit drei mal drei Metern. Die Aufteilung hat mit dem Transport zu tun, denn sechs Meter Höhe passen unter manche Brücken gar nicht durch. Das Haus sitzt auf zehn Punktfundamenten, eine Bodenplatte gibt es nicht. Innen sieht man an einer kleinen Schwelle mit Korkverbindung, wo zwei Module zusammengekommen sind.

Kran setzt das Dachmodul eines Tiny Houses auf den Hauptkörper, Handwerker führen das Modul

Das Dach kommt als eigenes Modul: Wegen der Brückenhöhen beim Transport wurde das sechs Meter hohe Haus in drei Teile geteilt.

Fertighaus.de: Selbstbau kam für euch nicht infrage. Woran wärt ihr gescheitert?

Wahrscheinlich schon vorher, wir sind handwerklich wenig begabt. Dazu kam die Zeit: Ich habe damals noch studiert, mein Mann hatte einen Vollzeitjob. Selbst bauen unter Anleitung hätte bedeutet, sich ein Stück weit aus dem Arbeitsleben zu verabschieden. Uns war wichtig, eine Hülle zu haben, die baurechtlich in Ordnung ist und der Witterung standhält. Da haben wir lieber Experten vertraut.

Erschließung, Kran und Einzug: Der Weg aufs Grundstück

Fertighaus.de: Euer Grundstück wird über eine Privatstraße erschlossen. Was ist dabei passiert?

Für die Privatstraße zum Grundstück gibt es ein Geh-, Fahrt- und Leitungsrecht, und es war ganz wichtig, dass das sauber dokumentiert ist. Bei der Erschließung ist der Tiefbauer dann auf Rohre gestoßen, von denen niemand wusste, wo sie herkommen und hinführen. Dadurch konnten wir nicht so tief graben, wie es für frostsichere Leitungen nötig gewesen wäre. Jetzt schützt eine Rohrbegleitheizung die Leitungen vor dem Einfrieren.

Fertighaus.de: Eine Abwasserhebeanlage stand auch im Raum. Wie ist das ausgegangen?

Wir haben uns für eine eigene Erschließung entschieden, statt uns irgendwo mit anzuschließen. Dabei wurde das Gefälle neu geprüft, und es hat gereicht. Die Hebeanlage war nicht mehr nötig. Darüber bin ich froh, denn alles, was man zusätzlich einbaut, muss man warten, und das kostet Geld und Zeit.

Fertighaus.de: Wie lief der Tag, an dem das Haus kam?

Am 9. Mai wurden die Module per Kran aufs Grundstück gehoben. Wasser und Strom waren angeschlossen, das Bad komplett eingerichtet, die Küche kam zwei, drei Tage später. Die erste Nacht haben wir trotzdem schon am 9. Mai hier verbracht.

Unterschätzt haben wir das Geländer oben, das bei der Anlieferung schon fest montiert war. Statt die Möbel unten zusammenzubauen und hochzutragen, haben wir sie wieder zerlegt, einzeln hochgebracht und oben neu aufgebaut, bis wir eine Lücke zum Durchschieben gefunden hatten. Ein Sideboard aus Massivholz bekäme ich so nicht nach oben. Andererseits käme es dann auch nie wieder runter.

Obergeschoss eines Tiny Houses aus unbehandeltem Fichtenholz mit Wendeltreppe, Steg, Geländer und Dachfenster

Oben verbindet ein Steg die beiden Räume. Das Geländer war bei der Anlieferung schon montiert, die Möbel mussten deshalb in Einzelteilen nach oben.

Fertighaus.de: Ihr seid mit einem einzigen Koffer eingezogen. Was hat in den ersten Wochen gefehlt?

Wir wollten verstehen, was man vermisst, wenn man alles einlagert. Für mich war es meine Musikanlage, Chris hat sein Podcast Equipment am meisten gefehlt. Heute ist nichts mehr eingelagert. Alles, was wir besitzen, ist im Haus, und was man draußen nutzt, steht im Schuppen: Motorrad, Fahrrad, Gartengeräte.

42 Quadratmeter für drei Menschen und einen Hund: So ist der Raum aufgeteilt

Fertighaus.de: Wie kam die Idee für den Anbauwürfel auf den Tisch, und was würde ohne ihn fehlen?

Wir haben im Grundkörper Probe gewohnt, drei mal sieben Meter, ohne Würfel. Danach war klar: Wir brauchen einen Raum, in dem man gemütlich sitzen und essen kann und in dem unsere Hündin Platz findet. Der Würfel wurde bewusst gegenüber vom Eingang platziert: Wenn man bei uns reinkommt, schaut man nicht auf eine Wand, sondern auf eine Fensterfront und in den Anbau. Der Raum endet also nicht nach drei Metern, sondern nach sechs. Man muss realistisch sein: Wir sind vier Köpfe, drei Menschen und ein Hund. Ohne den Würfel konnten wir uns das von der Akustik und vom Raumgefühl her nicht vorstellen.

Anbauwürfel eines Tiny Houses mit Fensterbank, Sofa, Regal und Hundebett

Im Anbauwürfel wird gegessen, gespielt und entspannt, auch die Hündin hat hier ihren Platz. Ohne ihn wäre der Raum nach drei statt nach sechs Metern zu Ende.

Fertighaus.de: Oben gibt es zwei Räume. Wie hat sich die Aufteilung verändert, seit Pauline da ist?

Als wir eingezogen sind, war der Raum über der Küche unser Schlafzimmer und der andere unser Büro. Mit Pauline hat sich das gedreht: Das Büro ist jetzt unser Schlafzimmer mit 180er-Bett, Pauline schläft in unserem alten Schlafzimmer. Dass wir von Anfang an ein Zimmer mit Tür geplant hatten, hat sich total bewährt. Alles offen ist romantisch, im Alltag mit Kind aber wenig hilfreich. Man braucht eine Tür, damit man abends noch wach sein kann und nicht um sieben mit ins Bett geht.

Fertighaus.de: Ihr habt eine vollwertige Küche. Wie sieht die aus?

Die Küchenzeile ist 2,57 Meter lang, mit Spülmaschine, normal großem Backofen, Kühlschrank, Vier-Platten-Kochfeld mit integriertem Dunstabzug, Vorratsschubladen und Platz für den Müll unter der Spüle. Geplant war ursprünglich eine Küche, die ungefähr halb so groß ist. Das hätte für uns nicht gepasst. Wir leben 365 Tage im Haus und schnippeln nicht nur im Sommer Salat, außerdem koche ich gern.

Grüne Küchenzeile mit Backofen, Kochfeld mit integriertem Dunstabzug und Spüle, davor ein Esstisch aus Holz

Die Küchenzeile ist 2,57 Meter lang, mit Backofen in Normalgröße und Spülmaschine. Geplant war ursprünglich eine halb so große Küche.

Fertighaus.de: Viele haben beim Tiny House eher ein Ferienhaus vor Augen. Was unterscheidet ein Haus, in dem man dauerhaft als Familie lebt?

Der Stauraum. In vielen Ferienhäusern denkt man: wie clean. Aber wohin mit Winterjacke und Regenkleidung, wenn man dort wirklich lebt? Dazu kommt, wie durchdacht ein Haus ist. Eine kleine Kochnische würde mich total stören. Und für uns ist die Badewanne ein Luxus, im Winter für uns, im Sommer als Planschbecken für unsere Tochter. Mit Kind finde ich eine Wanne sehr praktisch.

Den Eingangsbereich haben wir nachjustiert und ein Vordach gebaut. Sobald man bei uns drin ist, steht man im Wohnzimmer, und nasse Sachen wieder trocken zu bekommen, war viel Nacharbeit. Jetzt zieht man sich an Regentagen erst mal auf der Terrasse aus. Das gibt es in Ferienhäusern oft nicht.

Tiny House mit dunkler Metallfassade und Holzschindeln, davor eine überdachte Holzterrasse bei Sonnenuntergang

Nachgerüstet: Unter dem Vordach legt die Familie an Regentagen nasse Kleidung ab. Drinnen stünde man sonst direkt im Wohnzimmer.

Heizen, Lüften, Wäsche: Der Winter im Tiny House aus Holz

Fertighaus.de: Ihr habt euer Heizkonzept angepasst. Woran habt ihr gemerkt, dass die Fußbodenheizung allein nicht passt?

Uns war nicht bewusst, dass eine Fußbodenheizung zwar den Boden wärmt, aber nicht die Raumluft so, wie wir es erhofft hatten. Heute kombinieren wir: Die Fußbodenheizung hält eine Grundwärme von 19 Grad, damit das Haus nachts nicht auskühlt. Tagsüber schalten wir das Klimasplitgerät dazu und kommen auf 21 bis 21,5 Grad. Beim Stromverbrauch ist das Splitgerät nach unserer Erfahrung wesentlich günstiger als die Fußbodenheizung.

Oben ist es immer etwas wärmer, denn unten lässt die Eingangstür kalte Luft rein. Das ist aber schön, weil oben abends unser Wohlfühlort ist. Und wenn ich die Kleine gebadet habe, gehe ich mit ihr nach oben und muss mir keine Gedanken um Zugluft machen.

Fertighaus.de: Kondenswasser an den Fenstern ist bei euch ein Thema. Was hilft?

Wenn man abends kocht, setzt sich das Wasser trotz Dunstabzug an den Fenstern ab, gerade bei kalter Außenluft. Das Wichtigste ist regelmäßiges Stoßlüften, immer mit Abzug kochen und nach dem Duschen lüften. Einfacher wäre es mit einem Ofen, der die Feuchtigkeit mit aufnimmt. In unserer Nachbarschaft gibt es fast kein Haus ohne Schornstein. Stoßlüften macht man im kleinen Haus vielleicht einmal mehr als im großen. Die Quadratmeter sind begrenzt, und irgendwo muss die Feuchtigkeit hin.

Fertighaus.de: Wohin mit nasser Kleidung, wenn es keinen Keller gibt?

In die Badewanne. Dort, wo der Duschvorhang hängt, kann nasse Kleidung abtropfen, und weil die warme Luft nach oben steigt, ist es da am wärmsten. Kleine Sachen kommen auf den Handtuchheizkörper, triefend nasses erst mal auf die Terrasse, größere Mengen in den Waschtrockner im Bad.

Badewanne mit Duschvorhang vor einem Sprossenfenster im Bad eines Tiny Houses

Luxus und Trockenplatz zugleich: Unter dem Duschvorhang tropft nasse Kleidung ab, denn dort oben ist es am wärmsten.

Was ausgelagert wird und wo das Tiny House an Grenzen stößt

Fertighaus.de: Ihr habt vor dem Bau entschieden, was ins Haus muss und was nicht. Was habt ihr ausgelagert?

Ganz neu ist das Büro: Mit Pauline findet Homeoffice nicht mehr statt, Chris arbeitet in einem Coworking-Space in der Stadt. Ansonsten: Fitnessraum, Sauna, Heimkino möchten wir nicht besitzen. Jemand in der Nachbarschaft teilt seine Sauna mit uns, ich gehe ins Schwimmbad, ins Fitnessstudio und ins Kino, wenn mich ein Film interessiert. Dafür geben wir auch bewusst Geld aus.

Fertighaus.de: Welches Stück ist dir beim Verkleinern am schwersten gefallen?

Meine Musikanlage. Ich hatte eine richtig tolle Anlage, verbunden mit meiner Zürcher Wohnung und den Freunden dort. Ich konnte mich nicht trennen, sie ist mit ins Tiny House eingezogen. Nach anderthalb Jahren durfte sie gehen: Mit der Hündin war laute Musik sowieso nicht mehr möglich, und mit einem Kleinkind wüsste ich nicht, zu welcher Tageszeit wir Musik mit Bass hören sollten. Heute läuft meine Musik laut, wenn ich allein im Auto sitze. Ich habe gemerkt: Es ist Zeit, die Anlage loszulassen. Die Erinnerungen an die Zeit habe ich trotzdem in mir, die sind nicht an die Anlage gebunden.

Was das Tiny House gekostet hat

Fertighaus.de: Wie sah eure Gesamtrechnung aus, und wie verhält sie sich zu dem, was ihr erwartet hattet?

Unser Haus wurde für 160.000 bis 180.000 Euro realisiert, ungefähr in der Mitte. Das Grundstück haben wir klassisch nach Bodenrichtwert gekauft. Auf die Gesamtsumme haben wir rund 15 Prozent Puffer aufgeschlagen, und den haben wir komplett gebraucht. Wir haben in der Pandemiezeit gebaut, als die Holzpreise explodiert sind, und zwischendurch noch Anpassungen gemacht. Dazu kommen Nebenkosten, die man nur als Hausbesitzer hat, vom Notar bis zur eigenen Mülltonne. Die hat man sich am Anfang vielleicht ein bisschen schöngeredet. Insgesamt waren wir aber recht realistisch unterwegs.

Fertighaus.de: Welche Kosten fallen bei einem kleinen Haus kaum kleiner aus als bei einem großen?

Die Erschließungskosten für unser Grundstück in zweiter Reihe, die fand ich für unser kleines Haus sehr kostspielig. Dazu die Grundstücksaufbereitung: Wir brauchten einen verdichteten, stabilen Kranplatz, das hat einige Tausend Euro gekostet. Der Transport des Hauses lag ebenfalls bei einigen Tausend Euro. Und vorher haben wir eine Probefahrt gemacht, um zu prüfen, ob der Lkw wirklich um die Ecke kommt. Die hat fast 1.000 Euro gekostet.

Fertighaus.de: Viele verbinden mit einem Tiny House günstiges Wohnen. Stimmt das?

Pro Quadratmeter ist ein Tiny House sehr viel teurer als ein klassisches Haus. Wer ein vollwertiges Haus mit natürlichen Rohstoffen baut, ist bei 3.500 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter. Natürlich gibt es günstigere Häuser, wir haben aber auch erlebt, dass dort nach einem Jahr Schimmel auftrat, weil Materialien verwendet wurden, die eher Plastik sind. Meine Mama hat immer gesagt: Kaufst du billig, kaufst du doppelt. Wir haben einmal in die Vollen gegriffen und leben seit drei Jahren ohne Schimmel und ohne größere Schäden.

Was Caro heute anders planen würde und für wen sich ein Tiny House nicht eignet

Fertighaus.de: Gibt es eine Planungsentscheidung, die banal klingt, die du aber jedem ans Herz legen würdest?

Den eigenen Alltag einmal komplett durchgehen. Wie stehe ich morgens auf, was brauche ich da? Ich würde heute im Bad die Toilette vom Rest trennen und vielleicht einen kleinen Waschraum einplanen. Eine Waschmaschine in Holzständerbauweise auf Punktfundamenten bringt Bewegung ins Haus, und bei uns sieht man eben, wenn die Wäschekörbe voll sind. Genauso wichtig: Wo kann der Hund ungestört sein? Unsere Hündin aus dem Tierschutz ist sehr territorial, ein Platz an der Eingangstür wäre für sie Stress pur. Und baulich würde ich vielleicht statt des Satteldachs ein anderes Dach wählen, weil die Schräge oben die Raumhöhe einschränkt, auch wenn unser Kniestock mit rund 1,45 Metern großzügig ist.

Blick durch die Tür in ein kleines Bad mit Badewanne, Waschtrockner und Sprossenfenster, daneben eine Wendeltreppe

Wanne und Waschtrockner teilen sich das Bad. Heute würde Caro eine separate Toilette und einen kleinen Waschraum einplanen.

Fertighaus.de: Ist ein weiteres Modul ein Thema, jetzt wo ihr zu dritt seid?

Wir hatten überlegt, einen weiteren Würfel in den Eingangsbereich zu setzen, wenn uns ein Kind geschenkt wird. Baurechtlich wäre das kein Problem. Wir brauchen den Platz aber nicht, und wir haben gelernt: Sobald man mehr Platz hat, füllt man ihn. Perspektivisch ist eher der Gedanke, dass Pauline in der Pubertät ihr eigenes kleines Haus auf dem Grundstück bekommt und mitplanen kann, welche Bedürfnisse sie dann hat. Das ist einfacher als ein Anbau, weil man ein eigenes Haus auch verkaufen oder mitnehmen kann. Es wäre vermessen zu sagen, dass das Haus in ein paar Jahren noch so ist wie heute. Ein Tiny House bedeutet ganz viel Anpassung an die Lebenssituation.

Fertighaus.de: Du sprichst inzwischen unter anderem auf Messen und im Fernsehen über Tiny Houses. Welche Vorstellung musst du Interessierten am häufigsten ausreden?

Immer noch die romantische Vorstellung, irgendwo am Waldrand auf einem Grundstück zu stehen, das kein Bauland ist. Oft sind es Freizeitgrundstücke, auf denen man nicht legal 365 Tage im Jahr wohnen darf. Da werden viele Menschen wieder geerdet. Manchmal betrifft es auch die Raumplanung. Viele wollen alles offen haben, und dann sagt der Erste: Ich mache aber Homeoffice. Wenn alles offen ist, hört man aber jedes Wort vom anderen.

Fertighaus.de: Für wen ist ein Tiny House als Hauptwohnsitz die falsche Entscheidung?

Für Menschen, die nur wegen des Geldes ins Tiny House ziehen. Die werden auf lange Sicht nicht glücklich, weil sie trotzdem mit der Raumgröße konfrontiert sind. Für Menschen, die sich über Besitz definieren. Für Familien, die viele Kinder möchten. Und für Menschen mit viel Raum einnehmenden Hobbys: Wer ein eigenes Klavier, ein Musikzimmer oder einen Fitnessraum im Haus will, muss sich fragen, wie das auf unter 50 Quadratmetern gehen soll.

Fertighaus.de: Stell dir jemanden vor, der morgen sein erstes Grundstück besichtigt. Was gibst du ihm mit?

Nimm dir mindestens zwei Stunden Zeit. Setz dich in die Mitte des Grundstücks, schließ die Augen und stell dir vor, du wachst hier jeden Morgen auf. Gefallen dir die Gerüche, die Geräusche? Wie ist das Grundstück nach Himmelsrichtungen ausgerichtet? Sei ganz ehrlich mit dir selbst. Dann öffnest du die Augen und fühlst: Ist es das oder ist es das nicht? Und wenn es das nicht ist, dann lauf weg.

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Redaktionelle Einordnung

Caros Tiny House stellt mit seiner Wohnfläche von unter 50 Quadratmetern ein ungewöhnliches und besonders ausgefeiltes Wohnkonzept dar; gleichzeitig handelt es sich hier um einen Gegenentwurf zur Vorstellung vom Tiny House als günstige Abkürzung zum Eigenheim. Ein dauerhaft bewohntes Tiny House nimmt in Deutschland dieselben bürokratischen und baurechtlichen Hürden wie jedes Wohngebäude, und Kosten wie Erschließung, Kranplatz und Gebühren schrumpfen nicht mit der Wohnfläche.

Besonders wertvoll ist der Blick auf drei Jahre Alltag: was die Planung richtig vorweggenommen hat und was nachgebessert werden musste, vom Vordach bis zum Heizkonzept. Dass sich die Raumaufteilung mit der Geburt der Tochter schon einmal komplett umgekehrt hat, zeigt, wie wichtig flexible Räume auf kleiner Fläche sind.

Wer Caros und Chris’ Alltag im Tiny House weiterverfolgen möchte, findet auf ihrem Instagram-Profil tinyon zusätzliche Eindrücke aus dem Haus im Frankenwald.

Caros 7 Lektionen für den Weg ins Tiny House

  1. Mit dem Grundstück anfangen, nicht mit dem Haus: Erst Baurecht und Erschließung verbindlich klären, dann ein Modell planen. Ein Tiny House zum dauerhaften Wohnen ist baurechtlich ein Wohngebäude.
  2. Geh-, Fahrt- und Leitungsrechte genau lesen: Eine Rückbauklausel kann bedeuten, dass man bei einer späteren Erschließung der Umgebung alle Leitungen zurückbauen und neu anschließen muss.
  3. Im Wunschmodell probewohnen: Erst beim Probewohnen im Grundkörper wurde klar, dass mehr Raumhöhe und ein zusätzlicher Raum nötig sind. Daraus entstanden die sechs Meter Höhe und der Anbauwürfel.
  4. Rund 15 Prozent Puffer einplanen und damit rechnen, dass er gebraucht wird: Caro und Chris haben ihre finanzielle Reserve vollständig aufgebraucht. Kranplatz, Transport und eine Probefahrt für den Lkw kosteten zusammen mehrere Tausend Euro.
  5. Einen Platz für Nässe vor der Tür einplanen: Wer direkt ins Wohnzimmer tritt, trägt jeden Regentag ins Haus. Ein Vordach über der Terrasse hat das Problem nachträglich gelöst.
  6. Bei der Erschließung frostsichere Tiefe einfordern: Unbekannte Rohre im Boden verhinderten die geplante Tiefe, jetzt schützt eine Rohrbegleitheizung die Leitungen. Wo Pläne lückenhaft sind, war das Wissen der Nachbarn über alte Leitungen hilfreich.
  7. Allen Beteiligten denselben Planstand geben: Ausgedruckte, veraltete Pläne beim Tiefbauer waren für Caro die größte Hürde im Papierkram. Bei jeder Änderung nachhalten, wer welche Version hat.

Häufige Fragen zum Leben im Tiny House

Carolin Werner sitzt auf dem Sofa im Anbauwürfel ihres Tiny Houses

Caro auf dem Sofa im Anbauwürfel ihres Tiny Houses

Zur Interviewpartnerin

Carolin Werner ist Pädagogin und lebt mit ihrem Mann Chris, Tochter Pauline und ihrer Hündin in einem 42 Quadratmeter großen Tiny House im Frankenwald. Gemeinsam betreiben sie und Chris den Blog tinyon mit dem gleichnamigen Podcast, in dem sie seit 2022 über das Leben auf kleinem Raum sprechen. Ihre Erfahrungen haben sie im Buch "Vom kleinen Wohntraum zum fertigen Zuhause" zusammengefasst.

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