Unsere Erfahrung mit Viebrockhaus – “Das Apple unter den Hausbaufirmen”
Alex lebt bereits seit dem Kindesalter in Bodenfelde und ist nach seinem Studium zurück in seine Heimat gezogen. Roza arbeitet als Ärztin neben dem Klinikalltag an ihrer Doktorarbeit. Kennengelernt haben sich die beiden im April 2022. Im Januar 2023 zogen Sie in Alex´ Singlewohnung zusammen. Das war eine 55 Quadratmeter große Wohnung im Obergeschoss eines unsanierten Altbaus.
Doch im Winter mit Mütze im eigenen Bett schlafen, weil die Fassade und der Dachstuhl ungedämmt sind und die Ölheizung nicht gegenhalten kann – Rozas Kommentar dazu war deutlich: „Hier können wir keine Kinder gemeinsam großziehen.” Ein Statiker hatte das Gebäude durchgesehen mit dem Resümee, dass mindestens 250.000 Euro Sanierungskosten auf die Baufamilie zukommen würden.
Doch die Lösung lag nur ein paar hundert Meter weiter, drei Straßen entfernt. Alex kannte das Grundstück seit seiner Kindheit – 798 Quadratmeter, seit 30 Jahren unbebaut. Bei einem Spaziergang sagte Roza dann den entscheidenden Satz: „Hier könnte ich es mir vorstellen.” Alex, der schon länger mit der Eigentümerin in Verbindung stand, ergriff kurzerhand die Initiative. Wenige Wochen später war das Grundstück gekauft – für nur 28.000 Euro.
Heute steht dort ein Viebrockhaus, Modell Maxime 710 II, mit Klinkerfassade, Galerie und stufenweisem Lauflicht an der Treppe. Es ist ein Haus, das Alex und Roza sich nach eigener Aussage eigentlich nicht leisten konnten – und trotzdem gebaut haben. Ihr Bericht ist die Geschichte einer Entscheidung für den Hausbau mit einem Premium-Anbieter, die auf dem Papier nach außen hin unvernünftig wirkte, im Alltag aber bestens funktioniert.
Baufamilie Alex & Roza (+ Sohn, Neugeborenes)
Standort Bodenfelde, Niedersachsen
Haustyp Stadtvilla – Viebrockhaus Maxime 710 II
Wohnfläche 157 m²
Grundstück 798 m²
Bauweise Massivbau: Porenbeton (15 cm) + Kerndämmung (16 cm) + Klinker (11,5 cm, Röben), ViebroPlan (2 cm, Trockenputz-System zur Beplankung von Innenwänden)
Energiestandard Effizienzhaus 40
Fundament Bodenplatte (kein Keller)
Heizung Nibe Wärmepumpe (WM S320 + F2050), Fußbodenheizung ~750 m in 2 Kreisen, Kühlfunktion
Lüftung Zentrale kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung (KWL Maico WS 300 Flat R)
PV-Anlage Ja (mit Notstromfunktion, Solar Edge 8,2 kwP mit 13,8 kWh Speicher von KühnSolar (Viebrockhaus-Partner)
Grundstückspreis 28.000 €
Hauspreis 466.111 € (schlüsselfertig inkl. Bodenplatte, Bemusterung, PV, Bodengutachten)
Gesamtkosten ~541.000 € (inkl. Grundstück, Hausanschluss, Aufbemusterung, Küche und Nebenkosten)
Außenanlagen ~20.000–25.000 € (geplant: Carport, Terrasse, Zaun, Einfahrt)
Finanzierung ING, 3,97 % Effektivzins, 30 Jahre Zinsbindung, 15 % Eigenkapital inkl. Grundstück und Muskelhypothek
Baustart November 2024
Übergabe 25. April 2025
Einzug Juni 2025
Das Maxime 710 II von vorne: Röben-Klinker, PV-Anlage auf dem Walmdach und der Briefkasten – mitten im Dorf, 40 Kilometer von Göttingen.
Warum Viebrockhaus – und nicht der günstigere Anbieter?
Fertighaus.de: Ihr habt euch mehrere Hersteller angeschaut, bevor ihr bei Viebrockhaus gelandet seid. Wie lief dieser Vergleich?
Alex: Wir wollten auf jeden Fall massiv bauen, Stein auf Stein. Meine Frau und ich waren uns da sofort einig. Ich habe zwar recherchiert und herausgefunden, dass Fertighäuser heute durchaus ähnlich beständig sein können, aber das Gefühl blieb: Stein auf Stein ist besser. Dann haben wir uns verschiedene Hersteller angeschaut – Town & Country, Ti Massivhaus, FAVORIT Massivhaus und einige mehr. Wir waren bei Rohbaubesichtigungen, haben Angebote angefordert und im Musterhauspark in Bad Fallingbostel verglichen. Aufgrund genau dieser Hausausstellung kannte ich Viebrockhaus schon, weil ich vier Jahre in der Nähe gearbeitet habe und ständig am Musterhauspark vorbeigefahren bin.
Fertighaus.de: Viebrockhaus ist bekannt dafür, nicht der günstigste Anbieter zu sein. Was hat trotzdem überzeugt?
Alex: Das ist der entscheidende Punkt. Town & Country hatte uns für ein 145-Quadratmeter-Haus rund 300.000 Euro angeboten – wesentlich günstiger. Konkret ging es um die Stadtvilla 145. Aber das war die Basisversion. Mit unseren Wünschen umgesetzt wären es schon rund 370.000 Euro geworden. Klinker? Nochmal 40.000 Euro Aufpreis. PV-Anlage? Extra. Als ich alle Extras aufaddiert habe, die bei Viebrockhaus Standard sind – Klinker, EH40, PV, 10 Jahre Garantie –, lagen wir preislich nur noch 17.000 Euro auseinander, da zu dem Zeitpunkt das Maxime 710 II genau 427.000 Euro gekostet hat. Nur dass ich bei Viebrockhaus nichts selbst koordinieren muss und die Garantie doppelt so lang ist.
Wir machen unter uns immer den Witz: Viebrockhaus ist das Apple unter den Hausbaufirmen. Man geht rein, sieht das Teuerste – und es gefällt einem. Ich wusste von Anfang an, dass es dieses Haus werden sollte, meine gesamte Recherche war sozusagen gegen dieses Haus gerichtet, um etwas "vernünftiges" zu finden.
Der Wandaufbau im Querschnitt: Röben-Klinker außen, 16 cm Kerndämmung in der Mitte, Porenbeton-Innenschale innen. Bei Viebrockhaus ist die Klinkerfassade im Standardpreis enthalten – bei vielen Mitbewerbern ein Aufpreis von bis zu 40.000 Euro.
Zwei Ansprechpersonen, zwei Welten
Fertighaus.de: Wie lief die Beratung bei Viebrockhaus ab?
Alex: Da muss ich ehrlich sein: Der erste Berater war für uns eine Katastrophe. Wir hatten einen zweistündigen Videocall, der fast nur aus der Firmengeschichte bestand – ich hatte zwei Stunden freigeschaufelt und wollte Zahlen und Fakten, nicht Storytime. Er wollte uns nur ein einziges Modell verkaufen, hat unsere Änderungswünsche ignoriert. Ich habe ihm dann eine sehr lange WhatsApp geschrieben: ich forderte ihn aktiv zum Beraterwechsel auf. Daraufhin kontaktierte mich das Büro in Hildesheim.
Fertighaus.de: Und dann kam der Wechsel zum Standort von Viebrockhaus in Hildesheim?
Alex: Das war eine komplett andere Welt. Unsere Beraterin – Verkäuferin und Architektin – war alles, was ich mir zu Viebrockhaus vorgestellt hatte. Souverän, kompetent, für alles eine Lösung. Unsere Bauzeichnung musste 15 Mal überarbeitet werden. Unter anderem, weil es anfangs eine Stadtvilla mit Einliegerwohnung werden sollte, um die KfW-Förderung doppelt nutzen zu können. Dies verwarfen wir nach und nach, als die Förder-Konditionen sich verschlechterten.
Und jedes Mal hat sie sinnvoll kommentiert oder nachgefragt. Wir haben ihr am Ende gesagt: Bei unserem Badezimmer ist noch Platz übrig – plan das einfach, wie du meinst. So viel Vertrauen hatten wir. Was sie geliefert hat, hätte ein externer Architekt für 5.000 Euro nicht besser gemacht.
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Jetzt Kataloge anfordern15 Planänderungen: Warum die Maxime 710 II von außen nicht mehr wie eine 710 aussieht
Fertighaus.de: Was waren eure wichtigsten Änderungen am Standardgrundriss?
Alex: Ich bin 1,92 Meter groß. In unserer alten Wohnung hatte der Kniestock 110 Zentimeter. Meine Frau konnte den L-Teil der Küche benutzen, ich nicht. Dachschrägen kamen also auf keinen Fall infrage – deshalb Stadtvilla. Beim Maxime 710 II haben wir dann einiges umgebaut: Wir wollten einen Luftraum mit Galerie nach dem Eingang. Bodentiefe Fenster vorne und hinten. Die Seitenfenster haben wir fast komplett entfernt.
Die Galerie im Rohbauzustand: Die Derstappen-Treppe aus schwarzer Buche steht schon, die Wände zeigen den Q3-Zustand – glatt gespachtelt, aber grau, nicht gestrichen. Wer den Maler nicht mitbucht, sieht genau das.
Roza: Diese Fenster hätten direkt in die Schlafzimmer der Nachbarn gezeigt, fünf Meter Sichtlinie.
Alex: Das Badezimmer haben wir verkleinert, um den Abstellraum zu vergrößern und den Luftraum zu ermöglichen. Die offene Holztreppe statt der Standard-Betontreppe war eine bewusste Entscheidung aufgrund von Optik und offenem Raumgefühl.
Dieselbe Treppe, fertig: Die Klavierbeleuchtung unter jeder Stufe hat Alex selbst gebaut – mit 3D-gedruckten Halterungen und smart gesteuert, abends automatisch an. Kostenpunkt: 1.600 Euro statt 3.000 Euro über Derstappen.
Und als unser Bodengutachter gesagt hat, dass die Garage auf der rechten Seite 10.000 Euro Stützkosten wegen des Gefälles verursachen würde, haben wir den ganzen Grundriss spiegeln lassen. Ein Anruf bei unserer Beraterin – einfach gemacht.
Von innen und von vorne sieht unser Haus eher aus wie eine Maxime 720. Eine witzige Anekdote: Wir haben das selbst entdeckt, als wir zwei Monate vor Baubeginn bei der Bemusterung in Bad Fallingbostel waren und dort das neue Modell beworben wurde; als wir unsere Veränderungen eingeplant hatten, gab es diesen Hausentwurf noch nicht. Wir sind wegen der Änderungen in Variante J. Das Original erkennt man also kaum wieder.
Die Bauphase: Tempo wie ein Uhrwerk – mit Aussetzern
Fertighaus.de: Viebrockhaus verspricht kurze Bauzeiten. Hat das Tempo gestimmt?
Alex: Die Kernbauphase war beeindruckend. Die Maurer waren ein eingespieltes Team – ich habe jeden Abend nach der Arbeit die Baustelle besucht und konnte nicht glauben, wie viel sich in einem Tag verändert hat. Das Timelapse-Video auf unserem Instagram-Profil, wie sie den Klinker verblenden – das ist kaum beschleunigt. Die Verputzer kamen als Vierer-Team und haben hier ein Tempo vorgelegt, als müssten sie ins Wochenende. Zwischen den einzelnen Gewerken hat alles gepasst, es lief wie ein Uhrwerk. Der Bauleiter war einmal die Woche persönlich vor Ort und hat alles über Tablet und Fotos überwacht. Sachen, die nicht passten, wurden noch mal neu gemacht.
Die Maurerkolonne bei der Arbeit: Innen steht bereits die Porenbeton-Schale, außen wird der Röben-Klinker Stein für Stein verblendet. Alex kontrollierte den Fortschritt jeden Abend nach der Arbeit.
Fertighaus.de: Aber es gab auch Aussetzer?
Alex: Ja. Die Fenster waren der kritischste Punkt. Der ursprüngliche Fensterbauer war nicht verfügbar. Dann kam eine andere Firma – bei minus 20 Grad konnten die nicht einbauen und sind abgesprungen. Unser Bauleiter hat dann eine Firma von der niederländischen Grenze aktiviert, die dreieinhalb Stunden herfahren musste und in zwei Tagen alles durchgezogen hat. Das hat funktioniert, war aber eine echte Zitterpartie.
Beim Estrich war es ähnlich: Die ersten zwei Firmen haben abgesagt, die dritte hat schlecht gearbeitet. Der Estrich ist teilweise schief, was später beim Fliesenlegen Probleme gemacht hat. Da muss ich ganz ehrlich sagen: Das war eine schlechte Leistung der externen Gewerke, die man im Nachhinein nicht mehr korrigieren konnte.
Und dann die Eigenleistung: Wir haben das Malern selbst übernommen, um Geld zu sparen. Massive Fehleinschätzung. Wir haben unterschätzt, was es bedeutet, 120 Quadratmeter Decken und Wände zu streichen. Der externe Maler, den wir dann doch geholt haben, hat auch nicht in der Viebrockhaus-Geschwindigkeit gearbeitet. Fazit: Man ist sehr verwöhnt, wenn man bei Viebrockhaus beauftragt. Wenn man dann Gewerke abseits des Viebrock-Teams vergibt, kann man sich auf ein hartes Erwachen einstellen. Das Haus war im April bereit zur Übergabe, die externen Gewerke haben insgesamt 2 Monate länger gebraucht.
Außerdem die Q3-Wände. Wir dachten, Q3 heißt: Die Wände sind weiß und fertig. In Wirklichkeit heißt Q3 bei Viebrockhaus: glatte Oberfläche, ja – aber nicht gestrichen. Viebrockhaus bringt sogenannte ViebroPlan-Platten auf das Mauerwerk auf, die an den Fugen weiß gespachtelt werden, aber die Flächen selbst sind grau. Wer keinen Maler mitbucht, bekommt also ein graues Haus mit weißen Streifen. Das muss also in jedem Fall gestrichen werden für einen durchgängigen Look.
Die Decken werden auch nicht mit Malerflies versehen – die sind aus Rohbeton. Keineswegs Irreführung und einfach unserer Fachfremde zuzuschreiben, ich hätte dies in der detaillierten Baubeschreibung nachlesen können, bevor ich es zur Eigenleistung ausgeklammert habe. Aber ich habe es mir zu einfach gemacht und nicht beim Bauleiter nachgefragt.
Premium-Kulanz: Was nicht im Vertrag steht
Fertighaus.de: Bei einem Premium-Anbieter erwartet man mehr als Standardservice. Gab es Momente, wo Viebrockhaus über den Vertrag hinausgegangen ist?
Alex: Mehrere, und die sind für mich der eigentliche Beweis, dass der Premiumpreis sich lohnt.
- Die Duschkabine: Bei der Bemusterung hatten wir nur die Duschwanne ausgewählt, nicht die Kabine, weil im eigentlichen Grundriss für die Dusche geflieste Wände vorgesehen waren – das war uns nicht klar. Als der Duschkabinenbauer von HSK zum Aufmessen kam, stellte er fest, dass unsere Wunschkabine gar nicht passt, weil der Fliesenleger ein Sondermaß gelegt hatte. Die schmalere, rahmenlose Glaskabine, die wir dann als Alternative gewählt haben, war 350 Euro teurer. Ich habe beim Viebrockhaus-Hausbauservice angerufen – am selben Werktag kam die Antwort: „Unser Fehler, geht auf uns.” Kein Diskutieren, kein Hinhalten.
- Die Malerkosten: Weil der Spachtler von unserem selbst beauftragten Maler acht Stunden nacharbeiten musste, habe ich die 550 Euro Zusatzkosten beim Bauleiter eingereicht. Reaktion: „Schicken Sie uns die Rechnung.” Zurückerstattet.
- Der Heizkörper im Badezimmer hatte eine Lackmacke. Ich habe bei der Herstellerfirma angerufen – die wollten die komplette Heizung austauschen. Ich habe gesagt: Bleibt ruhig, schickt mir einfach den Fernregler, die ihr sonst als Upgrade verkauft, Warenwert etwa 200 Euro. Drei Tage später war er im Briefkasten.
- Und ganz aktuell: Bei der PV-Anlage war die vertraglich vereinbarte Notstromfunktion nicht eingebaut worden. E-Mail an den Bauleiter, eine Woche nach seinen Betriebsferien gestern das Telefonat: „Tut uns leid, wird nachgeholt. Ich kläre das mit KühnSolar.”
Man hatte generell immer den Eindruck, dass man nicht um jeden Cent mit dem Baupartner kämpfen muss. Es war vielmehr so, dass es sich schon fast unverschämt und kleinkariert anfühlte, nach Zusatzleistungen oder Kulanz bei verständlichen Fehlern zu fragen. Ich hatte nie das Gefühl, mich mit Viebrockhaus streiten zu müssen.
| Was | Wert |
|---|---|
| Duschkabinen-Upgrade (Differenz übernommen) | Kabine 2.750 €, 350 Euro Kulanz |
| Maler-Nacharbeit erstattet | 550 € |
| Heizkörper-Funksteuerung geschenkt | ca. 200 € Warenwert |
| 2,5 Paletten Röben-Klinker geschenkt | ~600 € (geschätzter Materialwert) |
| Notstrom-Nachrüstung PV (vertraglich vereinbart, vergessen) | ~500 € (Hardware, zzgl. Anfahrt & Service) |
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Hausbau-Assistent startenTechnik, Alltag und Bauinspektor Max
Fertighaus.de: Wie habt ihr den ersten Winter im Haus erlebt?
Roza: Im Winter war es warm. Richtig warm. Wir hatten einen Stromausfall im Ort, eine Stunde lang – wärmetechnisch haben wir das nicht gemerkt. Die Dämmung hält, was sie verspricht. Im Sommer schafft die Kühlfunktion der Wärmepumpe ungefähr vier Grad Unterschied, aber weil das Haus so gut gedämmt ist, speichert es die Wärme auch. Da muss man morgens lüften, wenn es noch kühl ist. Insgesamt erreichen wir bei warmen Temperaturen aber zehn Grad Abkühlung im Haus, weil wir eine smarte Rolladensteuerung mitgebucht haben. Wir haben an der Ost-, Süd- und Westfassade einen Helligkeitssensor, und wenn die Sonne stark scheint, gehen auf der entsprechenden Fassadenseite die Rolläden runter, um dem ‘Treibhauseffekt’ vorzubeugen. Wegen dieses Zusammenspiels konnten wir uns auch in diesem sehr heißen Sommer über konstante 24-25 Grad im Haus freuen.
Der erste Winter in der neuen Stadtvilla.
Alex: Was mich als Allergiker überzeugt hat: Die zentrale Lüftungsanlage funktioniert wirklich. Die Filter muss man regelmäßig tauschen – den Unterschied zwischen neuem und altem Filter sieht man sofort. Das mache ich selbst, die Kosten sind überschaubar.
Bauinspektor Max an seinem Lieblingsplatz: dem Heizkreisverteiler im OG – dem wärmsten Punkt im Haus. Zu später Stunde folgte er Alex und Roza von sich aus ins Haus und legte sich hier einfach hin.
Fertighaus.de: Und dann gibt es da noch Max – den Nachbarskater, der euer Grundstück offenbar schon vor euch beansprucht hat.
Roza: Max hat das Grundstück schon inspiziert, als es noch eine Wiese war. Während der Bauphase war er in jeder Phase dabei – bei der Bodenplatte hat er seine Pfotenabdrücke hinterlassen, die Drohne wollte er jagen. Als wir abends zum Lüften kamen – wir mussten wochenlang zweimal täglich wegen des Estrichs –, hat Max draußen gewartet. Ich habe die Tür aufgemacht, er ist mit rein, hat sich eine halbe Stunde kraulen lassen, und dann sind wir zusammen wieder rausgegangen. Eines Abends ist er ohne Locken ins Obergeschoss gelaufen, hat sich direkt am Heizkreisverteiler hingelegt – dem wärmsten Punkt im Haus – und blieb einfach liegen. Es stellte sich später heraus, dass Max auf dem Grundstück, das früher eine Wiese gewesen ist, mit noch zwei exakt gleich großen Grundstücken daneben seine Jagdgründe hatte. Außerdem gehört er zu einem Nachbarn auf der Straße, ist aber ein Freigänger. Wir kommen super mit den Nachbarn aus und Max schaut auch nach der Bauabnahme regelmäßig im fertiggestellten Haus vorbei.
Max hat inzwischen auch die Treppe in Beschlag genommen. Seine Wiese hat jetzt nicht nur Fußbodenheizung, sondern auch Klavierbeleuchtung.
Fertighaus.de: Gab es Überraschungen beim Wohnen, mit denen ihr nicht gerechnet hattet?
Alex: Hornissen im Badezimmer. Im Sommer 2026 haben sich Hornissen über den Rollokasten im Obergeschoss eingenistet – die finden eine kleine Lücke, wo das Rollo ein- und ausfährt, kommen so in die Dachunterverkleidung. Das Problem bei einer Stadtvilla: Um ans Dach zu kommen, brauchst du 6-Meter-Leitern. Das Nest ausbauen lassen war also keine Option. Lösung: Fliegengitter von Empasa vor alle Obergeschoss-Fenster, ultraflach, bombenfest, sehr preiswert, und warten bis November, dann sind die Hornissen weg. Der Nebeneffekt: Sie ergänzen die ohnehin schon üppige Dämmung mit ihren Bauten. Die Rollos sind unbeeinträchtigt, da sie dank Smart Home mindestens 4 Mal täglich auf und ab fahren. Wir haben fünf Rollokästen oben – spätestens in sechs Jahren hat jeder sein Hornissennest gehabt, und dann ist Ruhe.
Fertighaus.de: Welcher Raum funktioniert nach einem Jahr besonders gut?
Alex: Der offene Wohn-Essbereich ist Gold wert. Gerade jetzt mit dem Baby: Ich bin in der Küche, Roza und der Kleine sitzen auf dem Sofa – wir können uns durch den Raum hindurch unterhalten oder einfach Sichtkontakt halten.
Der offene Wohn-Essbereich bei Tageslicht.
Mein Büro funktioniert auch hervorragend – ich habe mir einen Serverschrank mitbemustern lassen, der jetzt unseren Heimserver beherbergt. Roza hat hier ihren Arbeitsplatz für ihre Doktorarbeit.
Arbeitszimmer mit zwei Arbeitsplätzen: Links Alex' Setup mit Gaming-PC und 3D-Drucker, rechts Rozas Schreibtisch für die Doktorarbeit.
Der einzige Nachteil am offenen Wohnbereich: Wenn ich unten Essen brate, riecht es oben über die Galerie auch danach. Meine Frau zündet dann oben eine Kerze an.
Was ich anders machen würde: Das Gästebad hätte eine Dusche gebraucht. Mir ist das erst während der Bauphase eingefallen, aber der Bauleiter war da rigide – der Plan wird durchgezogen. Das fehlt jetzt noch nicht dramatisch, aber mit mehr Kindern oder Gästen wird es fehlen.
Roza: Und die Seitenfenster in den Kinderzimmern hätte ich vielleicht drin lassen sollen – wir haben die Wandflächen etwas überschätzt, die wir brauchen.
Finanzen und Fazit: „Ich würde eine Million Prozent nochmal bei Viebrockhaus bauen”
Fertighaus.de: Könnt ihr eure Gesamtkosten aufschlüsseln?
Alex: Das Haus selbst – Bodenplatte bis Dachziegel, inklusive Bemusterung, PV-Anlage und Bodengutachten – hat etwa 466.000 Euro gekostet. Bei Viebrockhaus gibt es keine Ausbaustufen: Man bekommt ein ganzes Haus oder nichts. Dazu kommen 28.000 Euro für das Grundstück und die Nebenkosten, sodass wir insgesamt bei rund 540.000 Euro liegen. Für die Außenanlagen planen wir nochmal 20.000 bis 25.000 Euro ein – Carport, Terrasse, Zaun, Einfahrt. Das klingt wenig, liegt aber am Grundstück. Wir haben insgesamt 76 Zentimeter Gefälle auf dem Grundstück, das ist gerade noch so wenig, dass man es mit einem Rasenkantenstein abfangen kann, statt mit einer teuren Stützmauer. Die Erdentsorgung entfällt bei uns komplett – wenn das Mutterboden ist, gibt dir hier ein Bauer das per Handschlag weg. Und zum Bodenbegradigen kennt man jemanden, der kurz mit dem Bagger rumkommt und die Erde gerade zieht. Ich lese bei anderen auf Instagram immer, was die Leute für Erdarbeiten und Entsorgung zahlen – das entfällt bei uns auf dem Dorf einfach vollständig.
Rozas & Alex’ Baukosten mit Viebrockhaus im Detail
| Position | Betrag |
|---|---|
| Basispreis Maxime 710 II (schlüsselfertig, Festpreis vom 10.02.2024) | ~427.000 € |
| Umbauwünsche + Aufbemusterung | ~39.000 € |
| ↳ davon Mehrausstattung Elektro/Sanitär | 17.000 € |
| ↳ davon Solaranlage (inkl. Notstromfunktion) | 21.000 € |
| Smart Home (SmartR3) | 8.880 € |
| Festpreis gesamt | 466.111 € |
| Position | Betrag |
|---|---|
| Grundstück (798 m², Bodenfelde) | 28.000 € |
| Grundstücksspezifische Arbeiten | 11.000 € |
| Hausanschlusskosten | 17.200 € |
| Baunebenkosten (Lageplan, Eintragungskosten, Baustrom, Bauwasser) | 2.700 € |
| Erste Außenanlagen/Küche (bereits angefallen) | 11.000 € |
| Notar, Grunderwerbsteuer, Versicherungen, Sonstiges | ~32.100 € |
| ↳ Nebenkosten gesamt (Alex' Berechnung) | ~74.000 € |
| Grundstück + Nebenkosten | ~102.000 € |
| Posten | Betrag |
|---|---|
| Festpreis Haus | 466.111 € |
| Grundstück | 28.000 € |
| Nebenkosten | ~74.000 € |
| Gesamtkosten bis Übergabe | ~541.000 € |
| Außenanlagen geplant (Carport, Terrasse, Zaun, Einfahrt, Bodenbegradigung) | 20.000–25.000 € |
| Drainage (für Gewährleistungserhalt, nachträglich) | 7.000 € |
| Gesamtprognose inkl. Außenanlagen | ~572.000 € |
Fertighaus.de: Ihr habt bewusst auf den KfW-Kredit verzichtet. Warum?
Alex: Ende 2023 ist der Klima- und Transformationsfonds geplatzt, und die KfW-Konditionen waren grottig. Das Programm „Klimafreundlicher Neubau” (KfW 297/298) hätte uns maximal 150.000 Euro bzw. 300.000 Euro mit Einliegerwohnung zu bestenfalls einem Mischzins von 2,6 Prozent gebracht. Denn nach einer kurzen Antragsunterbrechung (11.2023) zum Jahreswechsel wurden diese Kredite für energieeffiziente Gebäude mit Zinssätzen ab ca. 1,00 % bis 2,20 % effektiv vergeben – bei nur zehn Jahren Zinsbindung. Nämlich 2,x Prozent auf 150k und 3,5 Prozent aufwärts auf die restlichen 300.000. Danach wird ein neuer Zins gewürfelt, marktüblich. Bei der ING gab es zu dieser Zeit das gleiche Geld für 3,6 Prozent für 10 Jahre. Unsere Eltern haben noch neun bis elf Prozent bezahlt. Also haben wir bei der ING voll finanziert: 3,97 Prozent, aber auf 30 Jahre Zinsbindung. In zehn Jahren kann ich kündigen, wenn es was Besseres gibt – aber ansonsten ist der Preis gesetzt. Planungssicherheit war uns wichtiger als ein halber Prozentpunkt.
| Feld | Details |
|---|---|
| Bank | ING |
| Kreditvolumen | ~455.000 € (Beleihungsobergrenze Region) |
| Eigenkapital | Differenz zu 540k, also ~85.000 € inkl. Grundstück |
| Zinssatz | 3,97 % |
| Zinsbindung | 30 Jahre (Sonderkündigungsrecht nach 10) |
| KfW | bewusst nicht genutzt (max. 150k zu damals ~2,6 %, nur 10 J. Bindung) |
Fertighaus.de: Die ehrliche Bilanz nach einem Jahr: Wenn ein befreundetes Paar sagt „Wir überlegen, mit Viebrockhaus zu bauen, aber der Preis schreckt uns ab” – was antwortet ihr?
Alex (lacht): Das muss kein hypothetisches Szenario bleiben. Wir haben Freunden Viebrockhaus empfohlen, und sie bauen jetzt auch dort. Ich würde eine Million Prozent nochmal bei Viebrockhaus bauen. Und ich würde beim Anbieter noch mehr Gewerke beauftragen, als wir es getan haben. Alles, was wir in Eigenleistung gemacht haben, hat uns Zeit, Nerven und am Ende im Fall des Malers auch nicht weniger Geld gekostet. Viebrockhaus hat sein Tempo, seine Leute und seine Prozesse. Wenn man da runterschaltet auf Eigenleistung und Fremdvergabe, merkt man den Unterschied sofort. Mein Rat: Wenn man über Eigenleistung oder externe Gewerke nachdenkt, sollte man sich anhand der Bauzeichnung direkt Angebote bei den Firmen einholen und vergleichen, ob Viebrockhaus es nicht vielleicht sogar günstiger macht. Die einzelnen Posten sind da meistens kein Geheimnis.
Das erste Weihnachten im eigenen Haus: Der Herrnhuter Stern hängt im Galeriefenster, die Lichterkette führt zum Eingang. Die Klinkerpaletten neben der Tür sind die geschenkten 2,5 Paletten Röben-Klinker – für die Außenanlagen.
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Zum BudgetrechnerRedaktionelle Einordnung: Was Alex’ und Rozas Erfahrung für Bauinteressierte bedeutet
Alex und Roza haben mit ihrem Viebrockhaus-Bau etwas geschafft, das auf den ersten Blick kaum aufgeht: ein Massivhaus im gehobenen schlüsselfertigen Segment für eine halbe Million Euro, finanziert ohne KfW-Förderung, auf einem ländlichen Grundstück für 28.000 Euro. Der Schlüssel liegt im bewussten Tauschgeschäft – Pendeln statt Stadtnähe, Carport statt Garage, kein Keller – und in einem Hersteller, der im Standardpreis einschließt, was bei Mitbewerbern nur gegen Aufpreis angeboten wird.
So beweist das Baupaar, dass ein individuell geplantes Premium-Massivhaus nicht nur etwas für Besserverdiener ist. Kein Erbe, kein sechsstelliges Eigenkapital – stattdessen ein günstiges Grundstück auf dem Land, eine kluge Finanzierungsstrategie mit langer Zinsbindung und die Bereitschaft, bei Außenanlagen und Extras Schritt für Schritt vorzugehen, statt alles auf einmal umzusetzen. Das ist eine Botschaft, die viele Bauinteressierte ermutigen dürfte, die sich von Preislisten abschrecken lassen: Mit den richtigen Stellschrauben ist beste Qualität auch mit normalen finanziellen Verhältnissen realistisch durchzuziehen.
Besonders aufschlussreich ist der dokumentierte Preisvergleich mit Town & Country: Nach Hinzurechnung aller Extras (Klinker, EH40, PV) lag die Differenz nur noch bei 17.000 Euro. Wer Angebote verschiedener Massivhaus-Anbieter vergleicht, sollte deshalb immer auf die tatsächliche Ausstattung achten, nicht nur auf den Basispreis. Die Erfahrung mit zwei grundverschiedenen Beratungen bei Viebrockhaus verdeutlicht außerdem: Die Qualität der persönlichen Betreuung hängt stark vom Standort und der jeweiligen Ansprechperson ab – ein schlechter erster Kontakt muss kein Ausschlusskriterium sein.
Ehrlich benennen Roza und Alex aber auch die Schwachstellen: Die Fensterinstallation brauchte drei Anläufe, der Estrich war mangelhaft, und die Eigenleistung beim Malern war eine Fehlkalkulation. Dass Alex trotzdem „eine Million Prozent nochmal” bei Viebrockhaus bauen würde, liegt vor allem an der Kulanz und Prozessqualität im Gesamtpaket – Probleme wurden ohne Diskussion gelöst, oft noch am selben Tag.
Auf ihrem Instagram-Kanal @maxime710ll dokumentieren Alex und Roza den gesamten Bauprozess – von der Bodenplatte bis zum fertigen Haus, inklusive Begehung durch Max. Wer sich für die einzelnen Bauphasen, die Klinkerfassade oder die selbst gebaute intelligente Klavierbeleuchtung an der Galerietreppe interessiert, findet dort regelmäßig neue Einblicke.
Rozas & Alex’ 7 Tipps für den Hausbau mit Viebrockhaus
- Klinker als Entscheidungskriterium einrechnen, nicht als Extra. Bei Viebrockhaus ist die Klinkerfassade Standard. Bei vielen Mitbewerbern kostet sie 40.000 Euro Aufpreis. Wer Klinker will, muss das in den Gesamtvergleich einrechnen – dann sieht der Preisunterschied ganz anders aus.
- Auf 30 Jahre Zinsbindung setzen, wenn die KfW-Konditionen nicht stimmen. Ein halber Prozentpunkt mehr Zinsen im Tausch für 30 Jahre Planungssicherheit kann sich lohnen. In zehn Jahren kann man kündigen – aber man muss es nicht.
- Den Berater wechseln, wenn es nicht passt – nicht den Hersteller. Ein unpassender Verkäufer ist kein Grund, auf die beste Bauqualität zu verzichten. Viebrockhaus hat mehrere Niederlassungen. Der zweite Anlauf kann eine komplett andere Erfahrung sein.
- Eigenleistung beim Malern nicht unterschätzen. Wände und Decken streichen dauert dreimal so lang, wie man denkt. Die von Viebrockhaus gewohnte Geschwindigkeit baut Erwartungshaltung auf – wenn man auf externe Handwerker umsteigt, fühlt sich alles quälend langsam an. Im Zweifelsfall: von Viebrockhaus machen lassen.
- Vor der Bemusterung klären, was im Preis enthalten ist und was nicht. Duschwanne ist nicht Duschkabine. Q3-Wände heißt glatt, nicht gestrichen. Solche Details kosten Geld und Stress, wenn man sie zu spät bemerkt.
- Extra-Wünsche direkt mit den Handwerkern vor Ort besprechen. Einen zusätzlichen Wasseranschluss, eine andere Steckdosen-Position – vieles lässt sich unkompliziert klären, wenn die Handwerker gerade da sind. Die machen das einfach.
- Das ländliche Grundstück als Hebel nutzen. 28.000 Euro für 798 Quadratmeter – möglich, wenn man 40 Kilometer von der nächsten Stadt entfernt baut. Der Abtausch ist real (Pendeln), aber er ermöglicht ein Premium-Haus, das in Stadtnähe unbezahlbar wäre.
Häufige Fragen zum Hausbau mit Viebrockhaus