Lexikon

  • P
  • PA-Folie

    PA-Folie

    auch: PA-Folien

    siehe Polyamid-Folie.

  • Pagodendach

    Pagodendach

    auch: Pagodendächer
    pagodendach.jpg

    Das Pagodendach ist generell ein Gefälledach, jedoch mit einer sehr geringen Dachneigung. Bei dieser asiatischen Dachbauweise, die man in China, Thailand oder Japan insbesondere bei Pagoden sehen kann, werden mehrere, meist achteckige Dächer übereinander gesetzt, wobei das nächstfolgende jeweils kleiner dimensioniert ist. Pagodendächer sind auch in Deutschland zu sehen und zwar als Elemente des Jugendstils. Gebäude mit Pagodendächern sieht man in verschiedenen deutschen Parkanlagen, z.B. dem Englischen Garten in München sowie in Freizeit- und Vergnügungsparks. Hersteller von Gartenhäusern haben auch solche mit Pagodendächern im Programm.

  • Palisade

    Palisade

    auch: Palisaden

    Palisaden sind fast so alt wie die Menschheit und bestanden ursprünglich nur aus Holz. Runde, unten angespitzte Holzstämme wurden in den Boden gerammt oder eingegraben und bildeten eine Schutzmauer vor wilden Tieren oder menschlichen Angreifern. Die alten Römer sicherten ihren Grenzwall, den sog. Limes, durch Palisaden. Die US-Soldaten bauten ihre Forts hinter Palisaden, wie aus den Wild-West-Filmen hinlänglich bekannt sein dürfte. Heute werden Palisaden aus Holz oder aus Beton speziell im Gartenbereich eingesetzt, siehe dazu Holzpalisaden und Betonpalisaden.

  • Pan-Europäische Forst Zertifizierung

    Pan-Europäische Forst Zertifizierung

    Gütesiegel für Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Europa und speziell in Deutschland. Die PEFC prüft allerdings keine Einzelbetriebe, sondern Waldregionen, deren Besitzer dutzende kleiner Forstbetriebe sein können.

  • Panoramagaube

    Panoramagaube

    auch: Panoramagauben
    panoramag.gif

    Eine Panoramagaube hat die gleiche Form wie eine Trapezgaube. Den Unterschied macht die Fensterfront. Bei der Trapezgaube sind die Fenster in einer Ebene, bei der Panoramagaube sind die Fenster gewinkelt angeordnet. Dadurch ergeben sich Vorteile beim Lichteinfall und man hat einen besseren Ausblick.

  • Panzerriegelschloss

    Panzerriegelschloss

    auch: Panzerriegelschlösser

    siehe Querriegelschloss.

  • Paravant

    Paravant

    auch: Paravants
    paravant.jpg

    Der Paravant ist eine flexible Stellwand, die aus mindestens zwei durch Scharniere miteinander verbundene Flügel besteht. Paravants haben im japanischen und chinesischen Raum eine Jahrtausende alte Tradition; dort wurden die Flügel entweder mit transluzentem Reispapier ausgekleidet oder mit reich verzierten Holzfüllungen ausgestattet. Füllungen aus bestickter Seide waren und sind dort ebenfalls in Gebrauch. Der Paravant verbreitete sich über Ostasien nach Frankreich aus, wo er fast in jedem Bodoir anzutreffen war, und von dort auch nach Deutschland. Seine Aufgabe bestand hier hauptsächlich darin, der Dame des Hauses im großbürgerlichen Schlafgemach eine blickfreie Zone für das An- und Auskleiden zu ermöglichen. Heutzutage werden Paravants genutzt, um große Zimmer flexibel zu unterteilen.

  • Parkett

    Parkett

    Seit Jahrhunderten bewährter Holzbodenbelag, der - wie man in zahlreichen Schlössern sehen kann - auch Jahrhunderte überdauert. Parkett bestand ursprünglich nur aus massivem Holz. Massivparkett wird auch heute noch hergestellt. Parkett wird in Einschicht- und Mehrschichtparkett unterschieden. Informieren Sie sich bitte weiter unter den Stichworten Stabparkett, Mosaikparkett, Hochkantlamellenparkett, Mehrschichtparkett, Tafelparkett und Intarsienparkett.

  • Parkettlack

    Parkettlack

    siehe Fußbodenlack

  • Parkettöl

    Parkettöl

    auch: Parkett-Öle, Parkettöle

    siehe Fußbodenöl

  • Parkettwachs

    Parkettwachs

    siehe Fußbodenwachs

  • Parterre

    Parterre

    Der Begriff Parterre kommt aus dem Französischen und bedeutet eigentlich "flaches Beet". Im heutigen Sprachgebrauch meint es jedoch etwas anderes. Unter einem Parterre wird das erste Wohngeschoß einen Hauses verstanden. Unter einem Parterregeschoß kann sich entweder sofort der Keller oder noch ein Zwischengeschoß befinden, nämlich das Souterrain. Über dem Parterregeschoß befindet sich der "1. Stock", also das erste Stockwerk. Ein Erd- oder Zwischengeschoss, dessen Fußbodenoberkante mindestens 1,50 m über dem Erdboden liegt, bezeichnet man als Hochparterre.

  • Partizipativer Wohnungsbau

    Partizipativer Wohnungsbau

    Unter partizipativem Wohnungsbau versteht man das Planen und Bauen von Mehrfamilienhäusern oder Siedlungen mit Hilfe der zukünftigen Bewohner. Eigenheiminteressenten nehmen also ihr Wohnglück zusammen mit ihren zukünftigen Nachbarn selbst in die Hand. Dabei formulieren die Gleichgesinnten Wohnziele und gründen eine Trägergesellschaft (als Verein, GbR oder Genossenschaft). In einer solchen Wohnanlage können sich zum Beispiel Babysitterdienst, Spielplatz, Jugendtreff, Gäste-Appartements, Gemeinschaftsgarten, Einkaufs-Service für ältere Bewohner und vieles mehr befinden. Durch die gemeinsam formulierten Ziele ist es möglich, sich mehr Wohnqualität zu leisten. Allerdings muss das nachbarliche Engagement über das Normale hinausgehen, damit die Ziele auch erreicht werden können.

  • Parzelle

    Parzelle

    auch: Parzellen

    siehe Flurstück.

  • passive Sonnenenergienutzung

    passive Sonnenenergienutzung

    auch: passiven, Sonnenenergienutzung

    Bei der passiven Solarenergienutzung wird die Solarenergie allein durch architektonische Maßnahmen genutzt (im Gegensatz dazu: aktive Sonnenenergienutzung. Typisches Beispiel ist der verglaste Wintergarten. Die Glashülle verhindert Wärmeverluste des beheizten Gebäudeteils und trägt so zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei. Die durch die Sonne erwärmte Luft kann beim Lüften über den Wintergarten zur Raumheizung genutzt werden. Eine optimale Energieausbeute lässt sich durch die Kombination von passiver und aktiver Nutzung der Sonneneinstrahlung erzielen.

  • Passivhaus

    Passivhaus

    auch: Nullenergiehaus, Passivhäuser

    Unter einem Passivhaus bzw. Nullenergiehaus versteht man ein Wohnhaus, in dem ein komfortables Innenklima ohne Heizungs- und Klimatisierungssysteme erreicht werden kann. Passivhäuser sind zwar allseits im Gespräch, die Anzahl der in der BRD gebauten Passivhäuser ist jedoch noch sehr klein. Passivhäuser benötigen eine extrem gute Wärmedämmung bei der Gebäudehülle, bei Fenstern und Außentüren. Wesentliche Voraussetzung ist eine Südorientierung und Verschattungsfreiheit des Baukörpers, da Solarenergieerzeugung wesentlicher Faktor eines Passivhauses ist. Der technische Aufwand in einem Passivhaus ist nicht unerheblich; dies betrifft insbesondere die Belüftung und die Wärmerückgewinnung über Wärmetauscher. Auch aus diesem Grund sind Passivhäuser teurer als Niedrigenergiehäuser, wie sie heutzutage bei Neubauten Standard sind.

  • Passivhaus

    Passivhaus

  • Passivhausfenster

    Passivhausfenster

    passivhausfenster.jpg

    Für ein Passivhaus werden Fenster benötigt, die sowohl Wärme hinzugewinnen, als auch Kälte außen vor lassen. Passivhausfenster haben eine Dreifachverglasung mit zwei Beschichtungen und Füllungen aus Argon bzw. Krypton-Gas. Die Verglasung einschließlich der Rahmen sollte einen u-Wert von 0,8 nicht übersteigen bei einem g-Werten um die 50 %.

  • Patina

    Patina

    Ursprünglich nur der Oxidüberzug auf Bronze. Heute allgemeine Bezeichnung für Altersspuren. Bei Dachziegeln/Dachsteinen entsteht die Patina durch Umwelteinflüsse und Immissionen wie Grünbildung (Veralgung), Ruß, Pollen, Staub, Metalloxide, Vogelkot etc.. Es handelt sich um einen natürlichen Vorgang, der abhängig von Umweltbedingungen verlangsamt oder beschleunigt abläuft und von dem alle Außenbauteile, selbst Glas, gleichermaßen betroffen sind. Bei Kupfer und Kupferlegierungen wird die graugrüne, aus basischen Carbonaten und Sulfaten bestehende Oberflächenschicht als Patina bezeichnet. Sie bildet sich durch Reaktion mit dem in der Luft enthaltenen Kohlen- und Schwefeldioxid. Patina wird auch als "Edelrost" bezeichnet und schützt Kupfer vor der Verwitterung. In ihrer markanten grünen Form tritt die Patina abhängig von Regenmenge und Wasserzusammensetzung nach rund 8 bis 15 Jahren an flachen und stark dem Regen ausgesetzten Flächen auf. Fälschlicherweise wird die grünliche Schicht häufig auch als Grünspan bezeichnet.

  • Pavillion

    Pavillion

    auch: Pavillions

    Der Pavillion ist im Prinzip ein nach allen Seiten offenes Gartenhaus, bei dem das Dach statt auf Wänden auf Säulen ruht. Pavillions sind seit Jahrtausenden bekannt, sie erfüllten in der galanten Zeit auch die Aufgabe eines Liebesverstecks. Die Baumaterialien und Bauformen sind verschiedenartig.Die Grundrisse sind meist kreisförmig, oft aber auch sechs- oder achteckig.Bei rechteckigen Grundrissen verlieren Pavillions ihren spezifischen Charme, der sich auch dadurch ausdrückt, daß der Baukörper hoch und schlank angelegt ist. Pavillions waren um 1900 die große Mode in Mitteleuropa; sie wurden zum teil in Naturstein gebaut und mit Mosaiken verziert. Die klassische Dachform ist das Kuppeldach, gebaut wurden und werden aber auch Pavillions mit anderen Dachformen, zum Beispiel dem Pagodendach. Heutzutage gibt es Bausätze für Pavillions; darunter auch wie zu Zeiten unserer Urgroßväter aus Gußeisen.

  • PE-Folie

    PE-Folie

    auch: PE-Folien

    PE-Folie (Polyethylenfolie) hat im Baubereich unterschiedliche Einsatzgebiete. Als Dampfbremse lässt sie sich nageln, einspannen und kleben. Die Folie ist säure-und laugenbeständig, jedoch nicht witterungsbeständig. Wird bei Dächern, Decken und Außenwänden verwendet. Lässt Feuchtigkeit durch und ist daher zur Abdichtung nicht geeignet. PE-Folie kommt auch bei Estrichen zum Einsatz. Bei unbeheizten Estrichen muss die Dämmschicht mit einer PE-Folie der Dicke 0,1 mm oder einem Erzeugnis mit vergleichbaren Eigenschaften abgedeckt werden. Bei Heizestrichen müssen PE-Folien (o. glw.) mind. 0,15 mm dick sein ( besser 0,2 mm). Die Stoßüberdeckung der Bahnen muss generell 8 cm betragen.

  • Pelletheizung

    Pelletheizung

    auch: Pelletheizungen, Pellet-Heizung

    Die Pelletheizung ist eine "Holzheizung", in deren Heizkessel zu Stäbchen geformte Holzabfälle - sogenannte Holzpellets - verbrannt werden. Die Pelletheizung ist im Kommen, da Holzabfälle ausreichend vorhanden sind, Holz ein nachwachsender Rohstoff ist und die Verbrennung von Holz wesentlich umweltfreundlicher ist als das Verfeuern von Öl. Heizkessel für die Pelletverbrennung werden von fast allen bekannten Heizkesselherstellern angeboten. Voraussetzung für die ständige Beschickung des Heizkessels mit Pellets ist - wie beim Heizöl - das Vorhandensein eines "Tankraums", also eines Lagerraums, in dem die Pellets trocken lagern. Von Vorteil ist hier auch wieder, daß die Einlagerung von Pellets keinerlei Gefahren für eine Grundwasserbelastung und keine Geruchsbelästigungen mit sich bringt. Von Nachteil ist, daß eine flächendeckende Versorgung mit Pellets nicht so ohne weiteres gegeben ist.

  • Pellets

    Pellets

    auch: Pellet

    Pellets sind kugel- oder stäbchenförmige Substanzen, die sich entweder selbständig formen (z.B. bei der Stahlgewinnung) oder die industriell geformt werden, zum Beispiel aus Holzabfällen, siehe Holzpellets.

  • Pendeltür

    Pendeltür

    auch: Pendeltüren, Pendeltüre

    Ein- oder zweiflügelige Tür, deren Flügel mittig in der Zarge an speziellen Türbändern befestigt sind und nicht verschlossen werden können, sondern beim und nach dem Öffnen hin- und herpendeln oder schwingen. Daher auch die Bezeichnung Schwingtür. Fast nur eingebaut in Gastronomiebetrieben zwischen Küche und Gastraum; einflügelige Pendeltüren gelegentlich auch in Umkleide- oder Messekabinen.

  • Penthaus

    Penthaus

    auch: Penthouse, Penthäuser

    Penthaus, eingedeutscht aus dem Amerikanischen "Penthouse", nämlich einem freistehenden Haus, das auf das Dach eines Hochhauses oder Appartementhauses aufgesetzt ist. Wesensmerkmal des Penthauses ist, dass es keine gemeinsame Fassade und keinen gemeinsamen Giebel mit dem Baukörper des "Unterhauses" bildet, sondern über eine umlaufende Terrasse verfügt, die häufig zu einem Dachgarten ausgebaut ist. Da Penthäuser sehr begehrt sind, gibt es allerdings auch Mischformen, nämlich zwei oder mehr Häuser auf einem Dach. Diese Häuser sind dann keine freistehenden Häuser mehr, sondern allenfalls Reihenhäuser bzw. Wohnungen auf dem Dach mit verkleinerten Dachterrassen. Penthäuser haben meistens ein Flachdach.

  • Penthouse

    Penthouse

    siehe Penthaus.

  • Pergola

    Pergola

    auch: Pergolen
    pergola.jpg

    Offene, meist mit Kletterpflanzen berankte Laube oder Freisitz, wobei Rankgerüste (meistens) aus Holz einerseits als Kletterhilfe dienen, andererseits aber auch die Abgrenzung und den Sichtschutz zu Nachbargrundstücken übernehmen. Pergolen sind in südlichen Ländern allgegenwärtig, dort werden sie vor allem auch als Sonnenschutz angelegt. Unsere Zeichnung zeigt eine Pergola des Herstellers FelixWood.

  • Perlite

    Perlite

    Das Granulat dieses Dämmstoffs wird aus dem glasartigen, vulkanischen Gestein Perlit gewonnen, welches zerkleinert und kurzzeitig über 1 000 Grad Celsius erhitzt wird. Das im Stein enthaltene Wasser dehnt sich dabei aus, was zu einer Aufblähung um das bis zu 20-fache des ursprünglichen Volumens führt. Perlite ist in Plattenform oder als Schüttung erhältlich. Diese eignet sich als Hohlraumfüllung (z. B. Fassadendämmung) oder als Ausgleichsschüttung unter Trockenestrich. Das Material ist nicht brennbar und ungeziefersicher. Perlite-Platten werden speziell bei Flachdächern und Parkdecks eingesetzt. Die Wärmedämmwirkung ist mittelprächtig. Inzwischen sind verschiedene Hohlkammerziegel auf dem Markt, deren Luftkammern zur Steigerung der Wärmedämmung mit Perlit gefüllt sind.

  • Pfeiler

    Pfeiler

    Quadratische oder rechteckige Stütze eines Gebäudes oder sonstigen Bauwerks. Eine Säule hingegen hat einen runden Querschnitt, wobei häufig auch von Rundpfeilern gesprochen wird, da mit einer Säule etwas Antikes verbunden wird. Pfeiler werden auf Druck beansprucht und können bei zu starker Belastung Knicken.

  • Pfeilergründung

    Pfeilergründung

    auch: Pfeilergründungen

    Die Pfeilergründung ist eine Schachtgründung. Um Erdaushub und Grundmauerwerk zu sparen, werden anstelle von durchgehenden Fundamenten einzelne Fundamentpfeiler auf tragfähigem Grund errichtet und diese oben, aber noch unter der Erdoberfläche, durch Stahlbetonbalken oder Platten miteinander verbunden.

  • Pfette

    Pfette

    auch: Mittelpfette, Pfetten
    pfettendach.jpg

    Die Pfette ist Teil der Tragkonstruktion eines Pfettendachs. Pfetten sind waagerechte Längsträger (Holzbalken), auf welche die Sparren gelagert werden. Je nachdem, wo sich die Pfetten befinden, spricht man von Firstpfette, Mittelpfette oder Fußpfette. First- und Mittelpfette werden durch Pfosten abgestützt, die Fußpfette liegt auf der Decke auf. Pfetten verlaufen immer parallel zur Traufe oder zum First.

  • Pfettendach

    Pfettendach

    auch: Pfettendächer
    pfettendach.jpg

    Traditionell in Süddeutschland und im Alpenraum üblich, lässt sich ein Pfettendach praktisch bei jeder Dachneigung realisieren. Zahlreiche Varianten sind möglich, das Grundprinzip sind jedoch Sparren, die auf Fuß- und Firstpfetten aufliegen. Die Firstpfette ist bei größeren Haustiefen durch senkrechte Ständer - meist mit Kopfbändern - auf der obersten Geschossdecke unterstützt. Bei größeren Sparrenlängen werden zwischen Fuß- und Firstpfette zusätzliche Pfetten angeordnet ("Einfach, zweifach, dreifach... stehender Pfettendachstuhl").

  • Pflaster

    Pflaster

    siehe Pflastersteine.

  • Pflasterverband

    Pflasterverband

    auch: Pflasterverbände

    Mauersteine werden ebenso in einem Verband verlegt wie Pflaster. Unter Verlegen in einem Verband wird verstanden, dass Steine oder Pflaster in einer bestimmten Anordnung verlegt werden. Als Pflasterverbände sind bekannt der Fächer, das Reihenpflaster, das Diagonalpflaster, das Passéepflaster, das Segmentbogenpflaster und das Schuppenbogenpflaster.

  • Pfusch am Bau

    Pfusch am Bau

    Gängiges Schlagwort für Baumängel, insbesondere für versteckte Mängel. Der Pfusch am Bau hat viele Ursachen. Er kann von desinteressierten oder unqualifizierten Bauarbeitern verursacht werden. Er kann von nachlässigen Bauleitern begünstigt werden. Er kann von Handwerkern oder Bauunternehmern geradezu herausgefordert werden, wenn statt vereinbarter hochwertiger minderwertige Materialien verbaut werden. Auch Konventionalstrafen begünstigen den Pfusch am Bau. Bauprozesse werden zu einem erheblichen Teil aufgrund von Pfusch am Bau in Gang gesetzt.

  • Photovoltaik

    Photovoltaik

    Photovoltaik ist die Wandlung von Sonnenstrahlung in Elektrizität mittels Solarzellen. In diesen Solarzellen, meist aus Silizium, werden unter Zufuhr von Licht oder Wärme positive und negative Ladungsträger freigesetzt (Photoeffekt) und so Gleichstrom erzeugt, der direkt Motoren antreiben oder Akkus aufladen kann. Da die Spannung einer einzelnen Photovoltaikzelle zu niedrig ist, schaltet man mehrere Zellen parallel zu Modulen zusammen. Mit einer Photovoltaikanlage gewinnt man effizient Strom aus der Sonne. Der so gewonnene Strom wird eingespeist und man erhält dafür die gesetzlich geregelte Vergütung. Es ist also egal, wie groß die Solarstromanlage dimensioniert ist, da man weiterhin am öffentlichen Stromnetz hängt.

  • Physikalischer Holzschutz

    Physikalischer Holzschutz

    auch: Physikalischem, Holzschutz, Physikalischen, Holzschutz

    Mit physikalischem Holzschutz sind alle Anstriche gemeint, die auf der Holzoberfläche eine Schutzschicht gegen UV-Strahlen, Regen und mechanischem Abrieb bilden. Dazu gehören eigentlich alle außen einsetzbaren Anstrichmittel. Unterschiedlich ist allerdings der Aufwand, den Schutz langfristig zu erhalten: Lasuren werden dazu regelmäßig überstrichen, Lack muss dazu zuvor an schadhaften Stellen wieder abgeschliffen werden. Sind Holzteile Regen, Spritzwasser oder Erdkontakt ausgesetzt, reicht der physikalische Schutz allein nicht aus. Physikalischer Holzschutz ist daher vor allem als Ergänzung für den konstruktiven Holzschutz oder chemischen Holzschutz sinnvoll.

  • PIR

    PIR

    siehe Passiv-Infrarot-Melder.

  • Planum

    Planum

    Als Planum wird die Tragschicht bezeichnet, bis zu der Erdreich abgetragen wurde, um darauf eine Straße, einen Weg oder ein Gebäude zu errichten. Während man sich bei der Anlage eines Gartenweges keine besonderen Gedanken über die Tragfähigkeit und die Elastizität des Planums zu machen braucht, ist dies im Straßenbau schon ganz anders. Je nachdem, ob das Planum aus leicht, mittelplastisch oder ausgeprägt plastischem Erdreich besteht, im letzteren Fall also stark verformbar ist, muß es in seiner Tragfähigkeit verstärkt werden, zum Beispiel durch Einbau einer (zusätzlichen) Kiessandschicht.

  • Plattenfundament

    Plattenfundament

    auch: Plattenfundament

    siehe Fundamentplatte.

  • Plexiglas

    Plexiglas

    siehe Polymethylmethacrylat.

  • Plisseevorhang

    Plisseevorhang

    auch: Pliseevorhänge, Plissévorhang, Plissévorhänge, Plissee-Vorhang, Plissee-Vorhänge

    siehe Faltstore

  • Plusenergiehaus

    Plusenergiehaus

    auch: Plusenergiehäuser

    Das Plusenergiehaus ist die Weiterentwicklung eines Passivhauses. Während beim Passivhaus aber nur so viel Energie produziert wird, wie das Haus benötigt, wird beim Plusenergiehaus sogar ein Überschuß an Energie erwirtschaft. Die Energieerwirtschaftung erfolgt in der Regel mit einer Photovoltaik-Anlage. Aber auch die Einbeziehung der Erdwärme in das Energiekonzept des Hauses ist möglich.

  • Plusenergiehaus

    Plusenergiehaus

  • Pollenschutzgitter

    Pollenschutzgitter

    Wer Heuschnupfen hat, kennt das Problem - tränende Augen, tropfende Nase und juckende Haut. In der Pollenflugzeit gibt es dann nur eines: Fenster und Türen zu und möglichst nur nachts oder bei Regen ins Freie gehen. Zumindest die Möglichkeit für Frischluft in der Wohnung zu sorgen, bieten Pollenschutzgitter. Sie bestehen aus einem besonderen Textil, das dafür sorgt, dass 87 Prozent der feinen Pollen und noch mehr größere Pollen nicht in die Wohnung gelangen. Es wird mit Klettband am Fensterrahmen befestigt, läßt sich einfach reinigen und kann in der pollenfreien Zeit entfernt werden - es ist also wiederverwendbar.

  • Poller

    Poller

    poller.jpg

    Poller haben wie die Absperrpfosten vor allem die Aufgabe, PKW-Fahrer daran zu hindern, unbefugtes Gelände, Fußgängerzonen und dergleichen zu befahren. Poller sind gedrungener als Pfosten. Sie werden aus sehr unterschiedlichen Materialien hergestellt: Beton, Naturstein, Holz, Aluminiumguss, Stahl oder sogar Edelstahl. Der wesentliche Unterschied zu Absperrpfosten besteht darin, dass Poller fest installiert sind und nicht aus einer Bodenhülse gezogen, abgeschraubt oder abgeknickt werden können. Einmal Poller, immer Poller.

  • Polymerbitumen-Dachdichtungsbahn

    Polymerbitumen-Dachdichtungsbahn

    auch: Polymerbitumen-Dachdichtungsbahnen

    Polymerbitumen-Dachdichtungsbahnen und -Schweißbahnen sind Bitumenbahnen, deren Eigenschaften durch Zugabe von polymerem Kunstoff verbessert werden. Die Dachdichtungsbahnen werden elastischer und besser formbar, das Haftvermögen gegenüber Mineralstoffen wird vergrößert und der Widerstand gegen Alterung erhöht.

  • Polymerbitumenschnur

    Polymerbitumenschnur

    auch: Polymerbitumenschnüre

    Polymerbitumenschnüre dienen der Verfüllung von Fugen, insbesondere zur Abdichtung und Reparatur von Rissen und Spalten im Beton, aber auch zur Fugenabdichtung beim Setzen von Betonfertigbauteilen oder Schachtringen. Ein weiteres Einsatzgebiet ist der Fugenverschluß bei Einbauteilen im Dachbereich. Die Schnüre werden in die Risse oder Fugen gepresst. Durch Anschmelzen mit dem Dachdeckergerät entsteht sofort eine feste, wasserdichte Verbindung. Die Hersteller empfehlen zuvor eine Grundierung mit speziell auf die Polymerbitumenschnüre abgestimmten Produkten.

  • Polymerbitumen-Schweißbahn

    Polymerbitumen-Schweißbahn

    auch: Polymerbitumen-Schweißbahnen

    siehe Polymerbitumen-Dachdichtungsbahn.

  • polymermodifiziertes Bitumen

    polymermodifiziertes Bitumen

    Mit einem oder mehreren organischen Polymeren modifiziertes Bitumen. Die Zugabe polymerer Werkstoffe (vorwiegend Thermoplaste) beeinflußt vor allem das Temperatur- und Viskositätsverhalten von Bitumen. Es wird bei besonderer Beanspruchung von Verkehrwegen eingesetzt.

  • Polymethylmethacrylat

    Polymethylmethacrylat

    auch: Plexiglas

    Kunststoff aus der Gruppe der Thermoplaste. Unter dem Namen Polymethylmethacrylat kann sich kaum einer etwas vorstellen, Acrylglas oder Plexiglas sind Bezeichnungen, die den meisten bekannt sind. PMMA, so die Abkürzung, ist ein hartes und transparentes Material, das Licht hervorragend leitet - besser übrigens als normales Glas. Diese optische Qualität macht das Polymethylmethacrylat für zahlreiche Anwendungen interessant: im Bauwesen für Lichtkuppeln, Leuchten oder Verglasungen, aber auch Schutzbrillen, Laborgeräte und Werbeschilder. Das Material gibt es in allen Farben, es ist hart und bruchfest, aber kratzempfindlich. Leichte Kratzer kann man herauspolieren, Lösungsmittel und Feuer hinterlassen aber Spuren, die nicht zu reparieren sind.

  • Polypropylen

    Polypropylen

    auch: PP-Folie

    Polypropylen (PP) ist ein dem Niederdruck-Polyethylen eng verwandter thermoplastischer Kunststoff, der u.a. zur Herstellung von Spritzgußteilen, Fasern, Thermoformteilen und Halbzeugen verwendet wird. Polypropylen ist der jüngste Massenkunststoff, der in nur wenigen Jahren eine unvergleichliche produktive Entwicklung erlebt und ein sehr breites Anwendungsgebiet gefunden hat. Im Handel sind sehr viele verschiedene Polypropylenarten erhältlich. Bis auf die Herstellung von Teppichen, Kunstrasen und Seilen, ähneln die Anwendungsgebiete denen des Polyethylens: von gesungheitstechnischen Artikeln bis zu Haushaltsgeräten, über Spielzeug, zu Einzelteilen für die Automobilindustrie und Sportartikeln; von Verpackungen bis zu landwirtschaftlichen Anwendungen, Beschilderungen, Möbeln und Komponenten für die Chemieindustrie. In der Verpackungsbranche wird PP vorwiegend für die Herstellung von Eimern, Bechern, Schalen, Kästen und Folien genutzt.

  • Polystyrol

    Polystyrol

    Bei Dämmstoffen aus Polystyrol muß man zwischen expandiertem Polystyrol (EPS) und extrudiertem Polystyrol (XPS) unterscheiden. Beide Dämmstoffe entstehen unter hohem Energieverbrauch aus Ethylbenzol, Benzol und Aluminiumchlorid. Die gesamte Produktionskette spielt sich in einem geschlossenen Prozess ab, so daß die Herstellung für die Umwelt nicht giftig ist. Zum Dämmstoff wird das Polystyrol erst später: das Polystyrol wird auf den 20- bis 50fachen Umfang aufgeschäumt. Zur Herstellung von EPS wird das Gas Pentan eingesetzt. XPS dagegen wird unter Einsatz von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen hergestellt. Die Dämmstoffe werden in Form von Platten ausgegeben, mit denen sich rasch große Flächen dämmen lassen. Eingesetzt wird EPS hauptsächlich bei der Fassadendämmung, unter Estrich und im Dachbereich. XPS-Platten sind besonders für die Dämmung der Kelleraußenwand bzw. für Flachdächer geeignet. Sie verfügen auch - und das ist der wesentliche Unterschied - über eine wesentlich höhere Druckfestigkeit. Polystyrol-Platten dämmen gut, der sommerliche Wärmeschutz ist schlecht, was sich ganz besonders unter dem Dach bzw. bei Leichtbaukonstruktionen bemerkbar macht. Für EPS und XPS spricht freilich, daß sich der energetische Gesamtaufwand für die Produktion schon nach zwei bis drei Monaten durch Heizenergieeinsparungen amortisiert.

  • Polystyrol-Hartschaumplatte

    Polystyrol-Hartschaumplatte

    auch: Polystyrol-Hartschaumplatten, Polystyrolhartschaumplatte, Polystyrolhartschaumplatten

    Dämmstoff aus Materialien wie Ethylbenzol, Benzol und Aluminiumchlorid. Man unterscheidet expandiertes (EPS) und extrudiertes (XPS) Polystyrol.

  • Polyurethan

    Polyurethan

    auch: Polyurethane

    Dieser Kunststoff kann in steifer (Duroplaste) oder flexibler Form (Elastomere) vorliegen. Entsprechend vielfältig sind seine Einsatzmöglichkeiten. Polyurethan wird für Lacke (Polyurethanlacke) und Kleber (Klebstoffe, Zweikomponentenkleber) verwendet. Geschäumtes Polyurethan (Polyurethan-Hartschaumplatte) eignet sich gut als Wärmedämmstoff und für Polstermöbel. Das gummielastische Polyurethan-Kautschuk eignet sich für die Abdichtung von Fugen im Betonbau.

  • Polyurethan-Hartschaumplatten

    Polyurethan-Hartschaumplatten

    auch: Polyurethan-Hartschaumplatte

    siehe PUR-Hartschaum-Dämmung

  • Polyurethan-Versiegelung

    Polyurethan-Versiegelung

    auch: Polyurethan-Versiegelungen

    Neben der Öl-Kunstharzversiegelung , Säurehärtende Versiegelung oder Versiegelung mit Wasserlack ist die Polyurethan-Versiegelung (PUR-Siegel, DD-Siegellacke) eine Möglichkeit, Parkett zu versiegeln. Polyurethan-Versiegelungen gibt es als ein- oder zweikomponentige Systeme. Die einkomponentigen haben in der Regel einen höheren Lösemittelanteil. Die Trocknung der Systeme geschieht durch die Abgabe der Lösemittel an die Luft als erster Schritt, anschließend erfolgt die chemische Reaktion durch Polyaddittion. Vorteile von Polyurethan-Siegel sind ein gutes Haftungsvermögen und die hohe Chemikalienbeständigkeit. Sie werden für Parkett immer dann eingesetzt, wenn an die Oberfläche beosnders hohe Ansprüche gestellt werden. Die Siegel intensivieren die Naturfarben und verhindern die Vergilbung durch Sonneneinstrahlung.

  • Polyvinylchlorid

    Polyvinylchlorid

    auch: PVC

    Kunststoff aus der Gruppe der Thermoplaste. Besser bekannt unter seiner Abkürzung PVC. Man unterscheidet Hart-PVC und Weich-PVC. Dementsprechend wird PVC auch in vielen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. In harter Form ist PVC ein Material für Rohre, Dachrinnen oder Bedachungen. Weich-PVC wird zur Herstellung von Gartenschläuchen, Dichtungsbahnen und vor allem von Bodenbelägen verwendet. PVC-Bodenbeläge haben sich vor allem im gewerblichen Einsatzbereich einen beachtenswerten Marktanteil erobert. Angeboten werden diese Beläge in Plattenform oder als Bahnenware.

  • Pool

    Pool

    siehe Schwimmbecken.

  • poröse Holzfaserplatte

    poröse Holzfaserplatte

    auch: poröse, Holzfaserplatten

    siehe Holzfaser-Dämmplatten.

  • Porphyr-Pflasterstein

    Porphyr-Pflasterstein

    Hell- bis dunkelgrauer, meistens jedoch roter Natursteinpflasterstein von niedriger bis mittlerer Druckfestigkeit.

  • Potentialausgleich

    Potentialausgleich

    auch: Hauptpotentialausgleich, örtlicher Potentialausgleich, Potenzialausgleich

    Die technische Gebäudausrüstung bringt in Neubauten umfangreiche Leitungs- und Rohrinstallationen mit sich. Diese bilden ein verzweigtes Netz metallisch leitender Systeme wie z.B. Wasserverbrauchs- und Starkstromleitungen, Gas- und Zentralheizungsrohre, Antennen-, Hauskommunikations- und Fernsprechanlagen. Teils sind die Systeme voneinander getrennt, teils stehen sie auch unmittelbar oder mittelbar miteinander in Verbindung. Der Potentialausgleich beseitigt Potentialunterschiede zwischen Körpern und fremden leitfähigen Anlagenteilen oder zwischen verschiedenen leitfähigen Anlagenteilen. Man unterscheidet dabei den Hauptpotentialausgleich und zusätzlichen örtlichen Potentialausgleich. Der Hauptpotentialausgleich muß in allen Gebäuden mit elektrischem Hausanschluss oder mit einer gleichwertigen Versorgungseinrichtung durchgeführt werden. Den zusätzlichen örtlichen Potentialausgleich führt man beispielsweise in Räumen mit Badewanne oder Dusche durch.

  • Potentialausgleichsmessung

    Potentialausgleichsmessung

    auch: Potentialausgleichsmessungen

    siehe Stromimpulsmessung

  • Potenzialausgleichsschiene

    Potenzialausgleichsschiene

    auch: Potenzialausgleichsschienen
    potentialausgleichsschiene.jpg

    Die Potenzialausgleichsschiene ist die Verbindung zum Fundamenterder und stellt dieses Erdpotenzial als Basis der gesamten Hausinstallation zur Verfügung. Sie wird als Sammelschiene für Erdleitungen in Innenräumen verwendet und ist somit Bestandteil des inneren Blitzschutzes.

  • PP-Folie

    PP-Folie

    siehe Polypropylen.

  • Präsenzmelder

    Präsenzmelder

    Präsenzmelder sind in der Lage, Beleuchtungen abhängig von Tageslicht und Anwesenheit zu schalten und zu dimmen. Damit tragen sie auf besonders komfortable Art zur Energieeinsparung bei. Neben Beleuchtungen lassen sich auch Rollläden, Lüftungen oder Heizungen über diese intelligenten Geräte steuern. Unter der Decke eines Raumes oder im Flur montiert, erfasst ein Präsenzmelder die Anwesenheit von Personen in einem bestimmten Umkreis unabhängig von der Deckenhöhe. Registriert er eine Bewegung, wird bei nicht ausreichendem Tageslicht automatisch die Beleuchtung eingeschaltet. Präsenzmelder können den Energieverbrauch in Gebäuden um bis zu 70% reduzieren. Parallel dazu steuert gegebenenfalls ein zweiter Schaltkanal nur anwesenheitsabhängig die Heizung, Lüftung oder Alarmanlage.

  • Preis

    Preis

  • Pressdachziegel

    Pressdachziegel

    Verfahren zum Herstellen von Dachziegeln. Pressdachziegel werden auf Stempelpressen ausgestanzt. Zum einen gibt es beispielsweise die falzlosen Mönch und Nonne sowie Krempziegel. Zum anderen werden Ziegel mit zweiseitigem Falz hergestellt. Hierzu zählen unter anderem Doppelmuldenfalzziegel, Reformziegel, Flachdachziegel (Flachdachpfannen) und Krempziegel. Verschiebeziegel sind Pressdachziegel, deren Kopf- und Fußverfalzung eine Höhenverschiebbarkeit von mindestens 3 cm ermöglicht.

  • Presslinge

    Presslinge

    Bei dieser Art der Holzverwertung können sogar Schleifstaub und/oder Sägemehl für die Energiegewinnung nutzbar gemacht werden. Diese werden mit großem mechanischem Druck in die Form von Briketts, Pellets oder Presslingen gepresst. Auf chemische Bindemittel wird bei diesem Prozess gänzlich verzichtet. Die Brenndauer des Ausgangsstoffes wird durch diesen Vorgang erheblich verlängert, und dafür ausgerichtete Heizungen können automatisch mit Pellets beschickt werden.

  • Pressschichtholz

    Pressschichtholz

    auch: Pressschichtholz, Pressschichthölzer

    Bei diesem Holzwerkstoff werden Furniere in Kunstharz getränkt (z.B. Harnstoffharz und unter Druck und Hitze zu Platten verpresst. Pressschichtholz wird z.B. bei Biegeträgern mit beschränkter Bauhöhe verwendet. Es besitzt größere Festigkeiten, ein höheres E-Modul und größere Dichte als Vollholz.

  • Prieben

    Prieben

    siehe Nonnenziegel.

  • Priepen

    Priepen

    siehe Nonnenziegel.

  • Primärenergie

    Primärenergie

    siehe Endenergie.

  • Primärenergieträger

    Primärenergieträger

    Primärenergieträger sind Energieträger, die noch keiner Umwandlung unterworfen wurden: Dies kann sowohl ein fossiler Rohstoff (Kohle, Erdöl und Erdgas sowie Kernbrennstoffe) als auch erneuerbare Energieträger (Wasserkraft, Sonnenenergie, Windkraft, Erdwärme, Biomasse) sein.

  • Primärluft

    Primärluft

    Die Primärluft, also die erste Luft, ist die Luft am unmittelbaren Verbrennungsort von Holz, Gas oder Heizöl. Primärluft bewirkt durch die Reaktion des in ihr enthaltenen Sauerstoffs die Verbrennung des Brennstoffs. Für eine Verbrennung der aus dem Feststoff entweichenden flüchtigen brennbaren Bestandteile muss der Feuerung zusätzlich Sekundärluft zugegeben werden.

  • privilegierte Bauvorhaben

    privilegierte Bauvorhaben

    auch: privilegiertes, Bauvorhaben

    Das Bauen in Außenbereichen, also außerhalb geschlossener Ortschaften, unterliegt strengen Voraussetzungen an die Zulässigkeit des Bauvorhabens, wobei in Landschaftsschutzgebieten und erst recht in Naturschutzgebieten Bauvorhaben entweder schwer durchsetzbar oder ganz und gar unmöglich zu verwirklichen sind. Beim Bauen in Außenbereichen sind nur "prilegierte Bauvorhaben" möglich, wie sie im § 201 des BauGB aufgeführt sind. Dazu zählen Bauvorhaben der Forst- und Landwirtschaft, des Gartenbaus, des gewerbsmäßigen Obst- und Weinbaus und der Imkerei. Zu diesen Ausnahmen zählen auch Bauanlagen, die aufgrund der örtlichen Situation nur an dieser Stelle errichtet werden können, beispielsweise der Bau von Rückhaltebecken, Versorgungsanlagen usw.

  • Profilbrett

    Profilbrett

    auch: Profilholz, Profilbretter

    Bezeichnung für ein Brett, das durch Bearbeitung mit Hobel- und Fräsmaschinen bestimmte Formen und Verzierungen angenommen hat. Profilbretter gibt es in einigen dutzend Profilarten wie Blockhausprofil oder Landhausprofil. Sie werden je nach Holzart im Innen- Außenbereich eingesetzt. Je nach Profilart werden die Bretter in Längen zwischen 1350 und 3200 mm angeboten.

  • Profilholz

    Profilholz

    auch: Profilhölzer

    siehe Profilbrett.

  • Profilieranlage

    Profilieranlage

    auch: Profilieranlagen

    In einer Profilieranlage (Profilzerspaner) wird die Seitenware (Holz aus dem Seitenteil eines Baumstammes, also mit Rinde) abgefräst. Daraus werden Hackschnitzel, teilweise auch Strands für OSB-Platten gefertigt. Die Hackschnitzel werden für die Spanplattenindustrie, die MDF- oder die Zellstoffherstellung verwendet. Kanthölzer können in einem Arbeitsgang erzeugt werden. Sollen Bretter erzeugt werden, so sind den Profilieranlagen Reduzierkreissägen, Bandsägemaschinen oder auch Gattersägen nachgeschaltet. Die Hackschnitzelgröße bestimmt die Vorschubgeschwindigkeit des Zerspaners. Die Vorschubgeschwindigkeit beträgt bis zu 200 Meter pro Minute. Auch gewisse Profile können mit dieser Technik direkt erzeugt werden.

  • Profilleisten

    Profilleisten

    auch: Profilleiste
    profilleisten.jpg

    Profilleisten sind Holzleisten, die ähnlich wie beim Profilbrett durch Bearbeitung in einer Hobel- oder Fräsmaschine ein bestimmtes Profil erhalten haben. Das Foto des Herstellers TILO zeigt unterschiedliche Profilleisten, die auch als Tischlerleisten bezeichnet werden. Profilleisten eignen sich ebenso als Sockelleisten und Deckenleisten, wie auch als dekorative Aufleistungen für Deckenkassetten oder Möbelstücke.

  • ProHaus

    ProHaus

    Zum Herstellerporträt von ProHaus

  • Prüfstatik

    Prüfstatik

    auch: Prüfstatiken

    Zum Bauantrag gehört der Standsicherheitsnachweis, landläufig auch "die Statik" genannt. Diese Statik wird von der bewilligenden Behörde noch einmal überprüft durch eine Prüfstatik. Dazu beauftragt die Behörde in der Regel externe Statiker, die die statischen Berechnungen ihrer Kollegen noch einmal nachvollziehen und überprüfen. Das alles geschieht, weil der Gesetzgeber nicht zu Unrecht die Meinung vertritt: Doppelt genäht hält besser.

  • Prüfzeichen

    Prüfzeichen

    In allen Bereichen des täglichen Lebens findet man Prüfzeichen. Der TÜV verteilt seine Plakette beispielsweise für unsere Autos. Holzschutzmittel werden auf ihre Wirksamkeit gegenüber Insekten oder Pilzen geprüft und erhalten ein entsprechendes Prüfzeichen. Auch moderne Elektrogeräte, Lampen und Leuchten ziert heutzutage eine ganze Reihe von Zeichen, die über die Sicherheitsstandards oder die Energieeffizienz des Gerätes Auskunft geben sollen. Auch das Teppichsiegel ist ein Prüfzeichen, es gibt Auskunft über die Qualität eines Teppichs. Doch nicht jedes Zeichen auf einem Gerät oder einem Gegenstand ist ein Prüfzeichen. Das CE-Zeichen ist beispielsweise kein Prüfzeichen. Es ist ein Verwaltungskennzeichen und dokumentiert die Konformität des Produktes mit den geltenden EG-Richtlinien. Damit erklärt der Hersteller des Produktes eigenverantwortlich, daß die Anforderungen europäischer Richtlinien erfüllt sind.

  • Pufferspeicher

    Pufferspeicher

    Pufferspeicher dienen als Wärmespeicher für eine Solaranlage oder Heizung. Im Pufferspeicher wird die erzeugte Wärme eingebracht und über Wärmetauscher wieder entnommen. So kann die Heizwärme während der Ausschaltzeiten der Wärmepumpe gespeichert und ein zu häufiges Ein- und Ausschalten vermieden werden. Ideale Pufferspeicher sind hoch und schmal sein, so dass eine gute Schichtung des Wassers ermöglicht wird. Oben wird dann das warme und unten das kalte Wasser geschichtet. Um Abstrahlverluste möglichst niedrig zu halten, müssen Pufferspeicher sehr gut isoliert sein.

  • Pultdach

    Pultdach

    auch: Pultdächer
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    Gefälledach, das wie ein Pultdeckel auf dem Baukörper liegt. Das Pultdach ist die einfachste Dachform überhaupt. Mit nur einen schrägen Dachfläche ist es kostengünstig herzustellen. Im Mittelmeerraum ist das Pultdach die häufigste Dachform. Seit einiger Zeit erfreut es sich auch hierzulande zunehmender Beliebtheit. Die Dachfläche von Pultdächern liegt meist zur Wetterseite hin, um Wind, Regen und Schnee abzuschirmen. An der Sonnenseite lässt das Haus Raum für große Lichtflächen.

  • Pumpensumpf

    Pumpensumpf

    Der Pumpensumpf ist ein Sammelbehälter, aus dem Pumpen das zu fördernde Medium (zum Beispiel Wasser) ansaugen. Ein Pumpensumpf wird zum Beispiel angeordnet, wenn in einem Keller bei starken Regenfällen regelmäßig das Wasser steht. Auch zur Trockenlegung von Baugruben kann ein Pumpensumpf eingesetzt werden. Bei geringem Wasserandrang wird das anfallende Wasser im Pumpensumpf gesammelt und abgepumpt. So bleibt die Baugrube während der Bauzeit trocken. Ein weiteres Anwendungsgebiet für einen Pumpensumpf findet sich in der Abwasserreinigung. Im Vorklärbecken setzt sich dort der Schlamm aus dem Abwasser ab und lässt sich dann abpumpen.

  • Punktentwässerung

    Punktentwässerung

    Von einer Punktentwässerung spricht man (im Gegensatz zur Linienentwässerung, wenn Regenwasser an einzelnen Punkten gesammelt und der Grundleitung zugeführt wird. Der tiefste Punkt des Geländes muss dementsprechend sich an diesen Punkten befinden.

  • PUR-Hartschaum

    PUR-Hartschaum

    siehe Polyurethan-Hartschaumplatten.

  • PUR-Hartschaum-Dämmung

    PUR-Hartschaum-Dämmung

    PUR-Hartschaum-Wärmedämmstoffe sind geschlossenzellige harte Schaumkunststoffe aus Polyurethan. PUR zeichnet sich durch besonders gutes Wärmedämmvermögen aus. Rohstoffbasis zur Herstellung des Dämmstoffes ist Erdöl. Im Bauwesen können PUR-Hartschaum-Dämmstoffe sehr universell eingesetzt werden: Im Flachdach, im Steildach, als Deckendämmung, im Fußboden- und Wandbereich sowie in der Niedrigenergiehaus-Bauweise. Das Brandverhalten von PUR ist ähnlich dem von Holz (Brandschutzgruppe B2, normal entflammbar). Auch die Brandgase, die im Falle einer Brandkatastrophe beim Verbrennen von PUR auftreten können, sind ähnlich denen von Holz und Wolle. PUR-Dämmstoffe eignen sich auch hervorragend zur Herstellung von Bauelementen für Niedrigenergie- und Passivbauweise (Gaubensysteme, Dämmbrücken, Dämmrahmen oder Fensterrahmensysteme). Durch Aufkaschierung von Aluminium wird bei PUR-Dämmstoffen eine Dampfsperre integriert.

  • PUR-Hartschaumplatten

    PUR-Hartschaumplatten

    siehe Polyurethan-Hartschaumplatten.

  • Putz

    Putz

    auch: Putze

    In einer oder mehreren Lagen bestimmter Dicke aufgetragener Belag aus Putzmörtel oder Beschichtungsstoffen an Decken oder Wänden. Er bekommt seine endgültigen Eigenschaften erst durch das Verfestigen am Bauwerk. Man unterscheidet Putze für den Außenbereich (Außenputz) und für den Innenbereich (Innenputz). Weiterhin unterscheidet man mineralischer Putz und Kunstharzputz. Putze haben verschiedene Anforderungen zu erfüllen: - Schutz gegen Witterung, chemische und mechanische Einflüsse sowie gegen Verschmutzung. Dabei muss Putz vor allem den Regen abhalten und die Wärmedämmung des Mauerwerks verbessern. - Verschönerung durch die Struktur der Putzfläche, indem Unebenheiten ausgeglichen und das rohe Mauerwerk überdeckt wird. - Beschichtungsgrund für schmückende und verschleißfeste Beschichtungen - Verbesserung der feuchigkeitshemmenden Wirkung, der Wärme- und Schalldämmung sowie des Flammschutzes.

  • Putzfassade

    Putzfassade

    auch: Putzfassaden

    Allgemeiner Begriff für eine verputzte Fassade ohne Aussage darüber, ob es sich um eine Fassade handelt, auf die mineralischer Putz oder Kunstharzputz aufgetragen wurde. Die Art der Fassadengestaltung wird meistens in den Bebauungsplänen der Gemeinden vorgeschrieben, insbesondere, wenn es sich um geschlossene Siedlungen handelt. Die Putzfassade ist die am meisten verbreitete Art, ein Haus optisch zu gestalten und vor Wind und Wetter zu schützen.

  • Putzgips

    Putzgips

    auch: Putzgipse

    Dieser Baugips dient im Gegensatz zum Stuckgips einer konstruktiven Putzlage dient. Putzgips wird bei einer Temperatur von 300°C bis 900°C gebrannt. Dadurch beginnt das Versteifen zwar früher als beim Stuckgips, doch er hält diese Konsistenz dafür auch länger bei.

  • Putzrisse

    Putzrisse

    Im Gegensatz zu Setzrissen Risse, die nur durch die Putzschicht verlaufen. Putzrisse bedrohen nicht die Stabilität des Tragswerks, können aber zu einer Durchfeuchtung des Mauerwerks, zu Verlusten in der Wärmedämmung und zu Abplatzungen des Putzes beitragen. Für die Sanierung gibt es verschiedene Verfahren, insbesondere durch Aufbringen rißüberbrückener Gewebe. Kleinere Risse können auch durch Beschichtung mit dauerelastischen Fassadenfarben überbrückt werden. Bei Putzrissen unterscheidet man Sackrisse, Schrumpfrisse, Schwindrisse, Kerbrisse, Fugenrisse und Deckenschubrisse.

  • Putzträger

    Putzträger

    putztraeger.jpg

    Auf manchen glatteren Untergründen haftet der Putz nicht und es muß ein Putzträger angebracht werden, wenn dennoch verputzt werden soll. Putzträger sind beispielsweise Metallgewebe, insbesondere Streckgitter, Lochbleche, Schilfmatten oder Holzwolleplatten. Die Industrie liefert bestimmte Fertigelemente im Baubereich, die später verputzt werden müssen, schon mit Materialien aus, die sich besonders gut als Putzträger eignen - Beispiel hier eine Deckenrandschalung des Herstellers Beck und Heun.

  • Putzträger-Dämmplatten

    Putzträger-Dämmplatten

    auch: Putzträger-Dämmplatte

    Putztragende Dämmplatten werden speziell für die Fassadendämmung angeboten. Diese ersparen einen Arbeitsschritt, da der Putzträger nicht noch angebracht werden muss, sondern bereits in der Wärmedämmung integriert ist. Putzträger-Dämmplatten aus Mineralwolle gibt es zur Dübelmontage oder zum Verkleben. Durch den aufgebrachten Putzträger lassen sich die Dämmplatten besser und leichter verputzen, da der Putz besser an ihnen haftet.

  • Putzweisen

    Putzweisen

    Entsprechend ihrer Oberflächenbehandlung und der dadurch entstehenden Struktur werden verschiedene Putzweisen der mineralischen Putze unterschieden.

  • PVC

    PVC

    siehe Polyvinylchlorid.

  • PVC-Bodenbelag

    PVC-Bodenbelag

    auch: PVC-Bodenbeläge

    PVC zählt mit einem Anteil von 15% zu den wichtigsten Materialien für Bodenbeläge. PVC-Beläge werden sowohl im privaten Bereich als auch in öffentlichen Gebäuden gerne eingesetzt, weil sie gute Qualität, leichte Verlegbarkeit und hohe Strapazierfähigkeit zu einem günstigen Preis bieten und sich leicht reinigen lassen. PVC-Belag ist nicht gleich PVC-Belag. Es gibt Beläge mit Trägerschicht und ohne Trägerschicht, geschäumte und kalandrierte Beläge. Bei kalandrierten Belägen unterscheidet man wiederum zwischen homogenen und heterogenen. Als Trägerschicht dienen beispielsweise Polyestervlies, Glasvlies, Jutefilz oder Korkment. Ebenfalls mit einer Trägerschicht ausgestattet sind CV-Beläge (Cushioned Vinyls). Diese geschäumten Beläge mit strukturierter Oberfläche sind weich, fußwarm und dämpfen den Trittschall. Homogene PVC-Beläge sind von durchgehend gleicher Materialzusammensetzung. Sie können zur Verbesserung der Elastizität und Trittschalldämmung zusätzlich mit Unterschichten aus Korkment oder PVC-Schaum kaschiert werden. Bei homogenen Belägen ist die Nutzschichtdicke gleich der Gesamtdicke. Heterogene Beläge bestehen hingegen aus einer Nutzschicht und gefüllten Unterschichten anderer Zusammensetzung. Die Dicke der Nutzschicht muss mindestens 0,3 mm betragen. Homogene Beläge werden vor allem für hohe Beanspruchungen eingesetzt.

  • PVC-Folie

    PVC-Folie

    auch: PVC-Folien

    Dampfbremse, die sich nageln, einspannen und kleben läßt. Die Folie ist begrenzt alterungsbeständig und abriebfest. Findet Verwendung bei Dächern, Decken und Außenwänden. Für Abdichtungsmaßnahmen nicht geeignet.

  • Pyramidendach

    Pyramidendach

    auch: Pyramidendächer

    siehe Zeltdach.