
10,8 % mehr Baugenehmigungen im letzten Jahr: Was das für Ihren Hausbau 2026 bedeutet

Das Statistische Bundesamt meldete am 18. Februar 2026 erstmals seit vier Jahren wieder steigende Baugenehmigungszahlen – besonders bei Einfamilienhäusern. Wer ein Fertighaus oder Massivhaus plant, findet jetzt gute Bedingungen, um sich zu orientieren, Angebote zu vergleichen und den eigenen Bauweg strukturiert zu starten.
Anstieg Baugenehmigungen auf einen Blick: Die wichtigsten Fakten
238.500 Wohnungen wurden 2025 in Deutschland genehmigt – das sind 10,8 % oder 23.200 mehr als im Vorjahr (Quelle: Destatis, Pressemitteilung Nr. 052 vom 18. Februar 2026)
Erster Anstieg seit 2021: 2024 war der Tiefpunkt – der niedrigste Stand seit 2010
Einfamilienhäuser: +17,2 % (44.500 genehmigte Einheiten, +6.500 gegenüber Vorjahr) – ein deutlicher Aufwärtstrend
Zweifamilienhäuser: -1,1 % (12.600 Einheiten) – Niveau bleibt niedrig
Neubauten insgesamt: +12,6 % auf 198.100 genehmigte Wohnungen
Gute Planungsphase: Wer jetzt Bedarf, Budgetrahmen und Haustyp klärt, kann fundierter entscheiden
Baugenehmigungen: Das zeigen die aktuellen Zahlen
Der Hausbau in Deutschland nimmt wieder etwas Fahrt auf. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) wurden im Jahr 2025 insgesamt 238.500 Wohnungen genehmigt – ein Plus von 10,8 % gegenüber 2024. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Neubauwohnungen um 12,6 % auf 198.100, während Genehmigungen für Wohnungen durch Umbau bestehender Gebäude mit +2,7 % (40.400) moderater zulegten.
Besonders bedeutsam: 2024 war das schwächste Jahr für Baugenehmigungen seit 2010. Dass die Zahlen 2025 erstmals seit 2021 wieder nach oben zeigen, gilt als klares Signal – auch wenn das Niveau im historischen Vergleich noch niedrig bleibt. Baugenehmigungen sind ein anerkannter Frühindikator: Sie zeigen, was in den kommenden ein bis zwei Jahren tatsächlich gebaut werden könnte. Noch bedeuten steigende Genehmigungen keine automatisch anziehenden Baupreise oder Engpässe – aber sie geben Orientierung darüber, wohin der Markt tendiert.
Was private Bauleute aus den Daten ableiten können
Wer ein Einfamilienhaus bauen möchte, findet in den Destatis-Daten konkrete Hinweise: Mit 44.500 genehmigten Einheiten und einem Plus von 17,2 % zeigen Einfamilienhäuser den stärksten Zuwachs aller Gebäudearten. Dieser Anstieg verlief über das gesamte Jahr 2025 hinweg stabil – kein kurzfristiger Ausreißer.
Anders sieht es bei Zweifamilienhäusern aus: Mit 12.600 genehmigten Einheiten und einem minimalen Rückgang von -1,1 % blieb diese Kategorie nahezu unverändert auf niedrigem Niveau. Für Paare oder Familien, die gemeinsam mit anderen Personen bauen und eine klassische Doppelhauslösung anstreben, lohnt es sich deshalb besonders, verschiedene Hauskonzepte genau zu vergleichen.
Insgesamt entfielen knapp 29 % aller im Neubau genehmigten Wohnungen 2025 auf Ein- und Zweifamilienhäuser – Gebäude, die überwiegend von Privatpersonen errichtet werden. Das zeigt: Trotz der dominierenden Rolle von Mehrfamilienhäusern ist das private Eigenheim nach wie vor ein bedeutender Teil des deutschen Wohnungsbaus.
Warum sich die aktuelle Phase gut für Planung und Anbieterwahl eignet
Baugenehmigungen sind ein Frühindikator – das heißt, zwischen der Genehmigung und dem fertigen Haus liegt oft ein Jahr oder mehr Zeit. Wer jetzt anfängt, sich ernsthaft mit dem Hausbau zu beschäftigen, handelt daher vorausschauend, nicht reaktiv.
Gleichzeitig berichten Teile der Baubranche weiterhin von einer verhaltenen Auftragslage – was bedeutet, dass Gesprächstermine mit Anbietern derzeit oft unkomplizierter zu bekommen sind und Angebote sorgfältig ausgearbeitet werden können. Das ist kein Argument für überstürztes Handeln, aber ein guter Grund, jetzt strukturiert zu vergleichen und informierte Entscheidungen vorzubereiten.
Wer ein schlüsselfertiges Massiv- oder Fertighaus in Betracht zieht, profitiert dabei von einem wesentlichen Vorteil: Schlüsselfertige Häuser von einem Alles-aus-einer-Hand-Anbieter bieten in der Regel klar definierte Leistungspakete, planbare Bauzeiten und vergleichbare Kostenstrukturen sowie den größten Komfort – das erleichtert den Überblick erheblich.
- Bedarf und Haustyp klären Welche Anforderungen soll das Haus erfüllen? Barrierefreiheit, Kinderzimmer, Homeoffice, Energieeffizienz – je klarer die Vorstellungen, desto gezielter lässt sich suchen.
- Budgetrahmen realistisch festlegen Gesamtbudget inklusive Nebenkosten (Grundstück, Erschließung, Außenanlagen) und Puffer ermitteln. Eine Finanzierungsvorprüfung bei der Hausbank schafft Klarheit.
- Grundstück und Region im Blick behalten Verfügbarkeit von Bauland, regionale Preise, Bebauungsplan und Infrastruktur sind wichtige Faktoren – und beeinflussen, welcher Haustyp überhaupt realisierbar ist.
- Anbieter sorgfältig vergleichen Leistungsumfang, enthaltene Ausstattung, Bauzeit, Transparenz bei Vertragsunterlagen und nachprüfbare Referenzen sind zentrale Kriterien bei der Wahl eines Baupartners.
- Unverbindlich informieren und Angebote einholen Vor jeder Entscheidung lohnt es sich, mehrere Angebote einzuholen und konkret zu vergleichen – ohne Druck und mit Zeit für Rückfragen.

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Zum BudgetrechnerFazit: Mehr Baugenehmigungen als Orientierungssignal nutzen
Der Anstieg der Baugenehmigungen 2025 ist ein ermutigendes Signal – und zugleich ein guter Anlass, die eigene Hausplanung konkreter anzugehen. Wer jetzt Bedarfe klärt, Haustypen vergleicht und Angebote einholt, ist besser vorbereitet, wenn es an die Umsetzung geht.
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