
Baupreise 2026: Jetzt bauen oder warten?
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Sie wollen Ihr eigenes Haus bauen? Dann stellen Sie sich sicher die Frage: Jetzt bauen oder warten? 2026 müssen Sie zwar aufgrund nach wie vor teilweise steigender Kosten für Materialien wie auch mehr Lohnkosten für Fachkräfte höhere Preise für Neubauten als im Vorjahr zahlen.
Allerdings hat sich die Anstiegsrate bei den Hausbau-Preisen nach einem kontinuierlichen Abfall über einen Zeitraum von anderthalb Jahren ein Jahr lang konstant auf einem niedrigen Wert bewegt. Zudem zeigt sich einerseits bei den Energiekosten für Nicht-Haushaltskunden weiterhin ein deutlicher Rückgang, während andererseits die Inflationsrate aktuell stabil bleibt; und auch die Bauzinsen verhalten sich zur Zeit noch recht konstant, auch wenn für 2026 im Jahresverlauf ein Anstieg erwartet wird. Deshalb lohnt sich der Hausbau 2026 umso mehr.
Im Folgenden beleuchten wir die neuesten Entwicklungen und geben Ihnen eine datengestützte Baukosten-Prognose für 2026 ab. Außerdem erhalten Sie wertvolle Tipps rund ums Bauen 2026.

Haus bauen oder warten? Schnellantwort im Überblick
Wir empfehlen Ihnen dieses Jahr zu bauen, wenn Sie über min. 20 % Eigenkapital verfügen.
Warum jetzt bauen:
- Bauzinsen aktuell noch solide, Anstieg auf bis zu 4,5 % für 2026 erwartet
- Baupreise stabil (aktuell +3,1 % statt +16,8 % wie 2022)
- KfW-Förderungen verfügbar
- Gutes Grundstücksangebot
- Freie Kapazitäten bei Baufirmen
- Festpreise aktuell möglich
- Inflation eingependelt bei rund 2 %
Warum warten riskant sein könnte:
- Anstieg Bauzinsen wahrscheinlich
- Baupreise werden langfristig nicht günstiger, Steigerung von 2,5 % im Laufe von 2026 prognostiziert
- Politische Unsicherheit (neue Regierung seit 2025)
Wie entwickeln sich die Baukosten 2026?
Jetzt bauen oder warten – 2026 könnte eine Trendwende in der Baubranche markieren. Wir erläutern im Detail, welche Entwicklungen sich bei den Hausbau-Kosten 2026 abzeichnen und welche Gründe gerade jetzt für den Bau eines Eigenheims sprechen.
Baupreise Prognose 2026: Materialien & Leistungen
Seit Ende 2020 hatte die Corona-Pandemie einen massiven Einfluss auf die Preise für Baumaterialien, denn bedingt durch langfristige Auswirkungen auf Lieferketten und Produktion kam es durch COVID-19 zu zuvor noch nie dagewesenen Engpässen bei Rohstoffen für den Bau wie auch Personalausfall. Zusätzlich verantwortlich für die Preisinflation bei Baumaterialien waren gemäß dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie nach der Pandemie die zunehmende Verteuerung von Energiekosten in Wechselwirkung mit dem Ukraine-Krieg, der so Materialangebot, Zufuhr und auch die Mobilität von Fachkräften aus betroffenen Regionen beeinträchtigt hat und dies auch immer noch tut – auch gab es zeitweise kaum noch feste Preiszusagen von dem Material-Lieferanten, weshalb Bauunternehmen mitunter noch immer mit täglich schwankenden Materialkosten rechnen müssen.
Wann wird Bauen wieder günstiger?
Die gute Nachricht in Bezug auf die Baupreise 2026 ist: Laut dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat sich die Versorgung mit Baumaterialien aktuell weitestgehend geregelt. Und auch bei den Energiepreisen erwarten Ökonominnen einen weiteren leichten, aber beständigen Rückgang trotz der höheren CO2-Bepreisung und des Wegfalls von Preisbremsen für Energieprodukte. So teilte das Statistische Bundesamt zuletzt im Dezember 2025 mit, dass u.a. Nicht-Haushaltskunden wie etwa Bauunternehmen und deren Zulieferer im Durchschnitt über 14 % weniger für Erdgas und für Strom rund 12 % weniger als noch im Vorjahr zahlen. Auch die generelle Inflation hat sich mittlerweile geregelt (Quelle: Destatis Dezember 2025).
Dieser Rückgang dürfte sich wiederum positiv auf die Kosten für energieintensiv herzustellende Rohstoffe wie Zement, Beton und Stahl, aber auch die Transportkosten für Baumaterialien auswirken. So attestiert Destatis in der gleichen Pressemitteilung zwar bei Metallen einen leichten Preisanstieg von 1,6 %, bei Flachglas von 5 %. Aber Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen haben sich im gleichen Zeitraum um 4,7 % vergünstigt, darunter auch Betonstahl (-1,4 %). Für Logistik und Lagerhaltung vermerkt Destatis entsprechend nur einen leichten Kostenanstieg von 0,3 % in einer weiteren Meldung vom Dezember 2025.
Gerade bei Fertig- und anderen Holzhäusern zeigen sich die aktuellen Baukosten pro qm noch immer sehr profitabel. 2024 berichtete Destatis ein bemerkenswertes Absinken der Preise für Baumaterialien aus Holz, darunter Konstruktionsvollholz (rund 21 % preiswerter gegenüber dem Vorjahr), Dachlatten (mehr als 26 % günstiger), sowie Bauschnittholz (fast 20 % billiger). Mittlerweile hat sich laut Statistischem Bundesamt zwar wieder einen geringer Preisanstieg ergeben. So ist Nadelschnittholz 15 % teurer (Einsatz beispielsweise für Dachstühle, Binder, Fachwerk, Skelettbau, Ständer für Wände und Decken oder als Sperrholz im Fassaden- und Wandaufbau); Laubschnittholz kostet 2,0 % mehr (Verwendung z.B. für hochwertige Fußböden). Aber: Diese Preiserhöhungen fallen noch so niedrig aus, dass Holzbauweisen zur Zeit noch immer einen Preisvorteil bieten.
Wie hoch ist die Nachfrage beim Neubau?
Will man für die Entwicklung der Baukosten eine Prognose für 2026 abgeben,wird auch die veränderte Nachfrage einen Einfluss auf die Baustoffpreise haben. Denn gerade im vorausgegangenen Jahr waren die Aufträge für Wohnneubauten extrem eingebrochen. Konventionell gebaute Häuser verzeichneten dabei einen größeren Rückgang als Fertigteilbauten. Gemäß einer Pressemitteilung von Destatis aus dem Juli 2025 sah der Rückgang demnach 2024 wie folgt aus:
| Wohngebäude gesamt | Einfamilienhäuser | Doppel- und Zweifamilienhäuser | |
|---|---|---|---|
| Fertigbauweise | - 15,5 % | - 14,9 % | - 24,2 % |
| Massivbauweise | - 23,0 % | - 24,3 % | - 26,7 % |
Mit der niedrigeren Nachfrage einhergehend haben sich die Rohstoffknappheit und Engpässe bei den Lieferungen größtenteils aufgelöst, was wiederum Verzögerungen auf Baustellen und mit diesen Faktoren verbundenen Preiserhöhungen entgegenwirkt.
Gleichzeitig bleiben die Kosten für die Löhne der Handwerker auf dem Bau auf einem hohen Niveau, wobei einen weiteren entscheidenden Faktor der Mangel an Fachkräften im Baugewerbe darstellt. Aber: Aufgrund der sinkenden Baunachfrage, die wiederum durch die Anstiege bei Baupreisen und Zinsen der vorherigen beiden Jahre verursacht wurde, sind handwerkliche Betriebe und Hausanbieter nicht mehr übermäßig ausgelastet.
Einerseits meldete das Statistische Bundesamt im November 2025 wieder zunehmende Zahlen bei den Baugenehmigungen: So wurden zwischen Januar bis September 2025 insgesamt 14,2 % mehr Neubauwohngebäude als im Vorjahreszeitraum genehmigt. Dieser verhältnismäßig starke Anstieg lässt sich aber auch dadurch erklären, das die Vergleichswerte im Vorjahr besonders niedrig waren. Andererseits bestätigt Destatis in einer weiteren Pressemitteilung vom Dezember 2025 eine leichte Erhöhung des Auftragseingangs im Bauhauptgewerbe im Oktober 2025 um 2,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Als Zwischenfazit lässt sich hieraus ableiten, dass die mäßig aber spürbar steigende Baunachfrage mittel- bis längerfristig einen leichten Anstieg der Baukosten 2026 mit sich bringen wird. Zur Zeit herrschen sowohl preislich als auch was Kapazitätsauslastung der Bauunternehmen angeht, allerdings noch immer sehr positive Bedingungen.
Bereits für 2024 erfasst das Statistische Bundesamt einen Anstieg der Preise fürEinfamilien-Fertighäuser von 0,5 % gegenüber 2023. Angesichts dieser Entwicklungen geht das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in einem Fachbeitrag vom Oktober 2025 von einer leichten Verteuerung der Baukosten 2026 um 2,5 % aus. Wer kurzfristig die vorteilhafte Lage am Markt nutzen kann, sollte dies demnach für das Projekt Eigenheim tun und nicht auf günstigere Zeiten warten.
Baupreisentwicklung 2026
In der Gesamtschau der Entwicklung der Baupreise bis 2026 attestiert das Statistische Bundesamt im Baupreisindex für Deutschland, also dem Verzeichnis der Hauspreise ohne Grundstück, einen Zuwachs von 64 % von 2010 bis einschließlich 2022. Im Häuserpreisindex, der wiederum die Entwicklung der Gesamtkosten beim Hausbau oder -erwerb einschließlich Grundstück zusammenfasst, wird für den gleichen Zeitraum sogar eine Preissteigerung von 94 % festgestellt.
Aber: Seit Beginn 2023 haben die prozentualen Steigerungsraten bei den Baukosten für Neubauten bis einschließlich des zweiten Quartals 2024 beständig abgenommen, von noch 16,8 % im 4. Quartal 2022 auf 2,7 % im 2. Quartal 2024.
Zwar gab es eine minimale Steigerung von 2,7 auf 3,1 % im dritten Quartal 2024, welche aber im Vergleich zu den mehr als fünfmal höheren Preissteigerungsraten im Vergleichsquartal zwei Jahre zuvorsehr moderat ausfiel. Diese sehr geringen Steigerungsraten sind bis zuletzt stabil geblieben, für das 3. Quartal 2025 gibt Destatis sogar ein leichtes Absinken auf 3,1 % an (Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom Oktober 2025).
Zusätzlich vermeldete die Bundesbehörde in einer Pressemitteilung vom Dezember 2025 ein anhaltendes und signifikantes Absinken des Häuserpreisindexes zwischen 2022 und 2024, zuletzt hier ebenfalls nur geringe Zuwächse. Ein Haus mit Grundstück vom Bauträger oder als Bestandsimmobilie zu erwerben, war demzufolge im dritten Quartal 2025 im Schnitt 3,3 % teurer als im entsprechenden Vorjahresquartal.
Gründe für die derzeitigen Entwicklungen beim Häuserpreisindex sind, wie im vorigen Abschnitt bereits erläutert, die lange rückläufige Nachfrage aufgrund teurerer Finanzierungskosten und der starke Inflation der Vorjahre. Dies wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach analog auch weiterhin auf die Baupreise 2026 auswirken.
Zieht man die letzten geringen Anstiege beim Bau- und Häuserpreisindex in Betracht, spricht diese Entwicklung umso mehr dafür, eher früher als später ein Haus zu bauen und 2026 die aktuell vorteilhafte Situation ad hoc auszunutzen.
Was kostet ein Hausbau 2026?
Ganz allgemein können Sie von aktuellen Baukosten pro qm 2026 im Schnitt 2.500 bis 3.000 Euro ab Oberkante Bodenplatte ausgehen, wenn Sie schlüsselfertig mit Standardausstattung bauen.
Folgende Beispielrechnung soll Ihnen für den Hausbau 2026 die Kosten exemplarisch veranschaulichen, als Grundlage der Berechnung dient ein eingeschossiges Einfamilienhaus mit 100 qm Wohnfläche mit einem Quadratmeterpreis von 2.800 Euro und einer Bodenplatte auf einem 460 qm großen Grundstück. Alle Angaben sind als Richtwerte zu verstehen, die je nach individuellem Bauprojekt abweichen können.
Für baureifen Wohnbaugrund gibt Destatis aktuell einen deutschlandweiten Durchschnittspreis von rund 284 Euro pro Quadratmeter an, den Sie ebenfalls bei der groben Ermittlung der Baupreise 2026 mit einbeziehen müssen, genau wie etwa 20 % der Bausumme an Baunebenkosten.
| FAKTOREN BAUKOSTEN 2026 | PREIS |
|---|---|
| Hauspreis | 280.000 Euro |
| Grundstück | 130.640 Euro |
| Grundstücksnebenkosten (Notarin, Grunderwerbssteuer) | 13.064 Euro |
| Bodenplatte | 25.000 Euro |
| Außenanlage | 28.000 Euro |
| Baunebenkosten | 56.000 Euro |
| Sonstige Kosten (Umzug, Trinkgelder, Richtfest) | 15.000 Euro |
| = Hausbau-Kosten 2026 gesamt: | 547.704 Euro |
Grundstücks-Angebot 2026
Nach dem starken Anstieg der Grundstückspreise der Jahre zuvor ließ sich 2023 ein bedeutender Rückgang bei der Nachfrage nach Baugrundstücken und damit ein höheres Angebot derselben verzeichnen. Dies hatte sich auch in einem Absinken der durchschnittlichen Grundstückspreise niedergeschlagen. Zwar normalisiert sich der Grundstücksmarkt inzwischen wieder, aber Sie finden noch immer relativ leicht das passende Grundstück.
Gerade, wenn Sie bei der Lage flexibel sind, lassen sich gleichfalls angebrachte Preise für Baugrund aushandeln, besonders im ländlichen Raum. Eine generelle Preissenkung beim Baugrund als wichtigem Faktor bei den Baukosten 2026 ist allerdings nicht zu erwarten. Diese Entwicklung spricht ebenfalls dafür, jetzt zu bauen statt zu warten.
Wie verhalten sich die Bauzinsen im Jahr 2026?
Waren die Zinsen für Kredite jahrelang sehr niedrig, verzeichnete das Finanzierungsportal Interhyp seit Ende 2021 einen rapiden Anstieg bei den Zinsen für Hypothekendarlehen. Zuvor hatten günstige Konditionen für das Baugeld genau wie fehlende traditionelle Alternativen zur Geldanlage wie das altgediente Sparkonto zu einer explodierenden Nachfrage nach Neubau-Immobilien geführt. Die starke Nachfrageentwicklung der jüngeren Vergangenheit repräsentiert ihrerseits eine wichtige Einflussgröße auf die Bauzinsen.
Doch in Bezug auf die regulierende Leitzinspolitik durch die EZB lässt sich laut Tageschau eine Anhebung der Leitzinsen erwarten. Da die Renditen der Bundesanleihen gestiegen sind sowie aufgrund hoher Staatsneuverschuldung gehen Finanzfachkräfte von einem Anstieg der Bauzinsen 2026 von aktuell mindestens 3,6 % auf 4,5 % aus (Quelle: Tagesschau).

Bauzins-Entwicklung der letzten 10 Jahre; Bildquelle: interhyp.de
Die Zinsen für Baudarlehen schwanken kontinuierlich, doch gerade gibt es noch recht gute Konditionen. In Bezug auf die Baukosten 2026 besteht die einhellige Meinung bei unabhängigen Finanzberatungen, dass die Zinsen für Hypothekendarlehen weiter steigen werden. Ein Kredit zum aktuellen Stand erweist sich daher als sinnige Finanzierungsoption.
Um das beste Finanzierungsangebot zu erhalten, sollten Sie verschiedene Angebote einholen, gründlich die Zinsen vergleichen und sich von unabhängigen Stellen beraten lassen. Ein sorgfältiger Angebotsvergleich kann Ihnen so gut und gerne Kreditkosten im vier- bis fünfstelligen Bereich sparen.
Praxis-Beispiel: Bei 300.000 Euro Darlehenssumme, 2 % Tilgung und 20 Jahren Sollzinsbindung sparen Sie mit 3,8 % statt 3,9 % Zinsen bei einer monatliche Rate von 1.450 Euro etwa 4.000 Euro an Zinskosten – plus eine um 4.000 Euro niedrigere Restschuld. Insgesamt ergibt sich also ein Kostenvorteil von 8.000 Euro.
Da gerade der gewerbliche Bau aufgrund der starken Baupreisentwicklung der vergangenen Jahre wie anfangs geschildert einen Nachfragerückgang erlebt hat, sind noch immer Kapazitäten bei den Handwerks- und Baufirmen frei (Quelle: Fachbeitrag Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung vom Dezember 2025) – ein Umstand, der sich ebenfalls positiv auf die Baukosten 2026 auswirkt. Denn so bauen Sie schneller, planungssicherer und somit auch kostensparender.
Wer sich kurzfristig entscheiden kann, für den empfiehlt es sich also, den Hausbau 2026 jetzt direkt anzugehen und wenn möglich nicht noch ein halbes Jahr oder länger zu warten. Kümmern Sie sich eher frühzeitig um einen Bauvertrag, um sich bei den Anbietern möglichst geringe Preise zu sichern und Ihr Bauprojekt klar abzustecken. Dann können Sie für die Finanzierung bei aktuell noch relativ moderaten Bauzinsen zugreifen.

Die passende Finanzierung sollte nicht nur die besten Konditionen, sondern auch Ihre Lebenssituation berücksichtigen. Lassen Sie sich persönlich von einem Experten beraten.
Gratis Angebot einholenWelche Staatlichen Förderungen gibt es für 2026 für Neubauten?
- Seit dem 21. April 2022 ist eine Förderung durch die KfW für Neubauten ausschließlich nach dem Energieeffizienzstandard 40 und mit dem ‘Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude’ (QNG) vorgesehen. Aber: Die KfW-55 Förderung ist aktuell wieder für Neubauten als befristete Effizienzhaus 55-Plus-Förderung (Programm 297/298) gestartet (ab Dez. 2025), mit Krediten bis 100.000 Euro pro Wohneinheit bei Nutzung 100 % Erneuerbarer Energien (Wärmepumpe, Fernwärme und Ähnliches).
- Die ‘Bundesförderung für effiziente Gebäude - Klimafreundlicher Neubau (KFN)’, ein Förderprogramm für besonders nachhaltige Vorhaben beim Hausbau 2026, ist nach einem Förderstopp im letzten Jahr wieder gestartet. Mit vergünstigten Darlehen wird so umweltfreundliches Bauen im Rahmen des Effizienzhaus 40 bis 55 (letzterer Standard befristet) unterstützt. Eine umfangreichere Förderung existiert in diesem Rahmen für noch emissionsärmere Eigenheime mit dem Zertifikat ‘Nachhaltiges Gebäude (QNG)’. Wir halten Sie auf dem Laufenden, damit Sie keine neuen Fördermöglichkeiten verpassen und punktgenau über Schritte beim Hausbau 2026 entscheiden können.
- Zusätzlich gibt es in Nachfolge des Baukindergeldes eine neue Wohneigentumsförderung, die Familien beim Bau und Kauf eines Eigenheims finanziell unterstützen soll.
- Weitere Fördermöglichkeiten finden Sie in den entsprechenden Abschnitten auf unseren Seiten zu Energiesparhäusern und Effizienzhäusern.
KfW-Anträge sollten Sie zeitnah stellen – die Programme haben begrenzte Jahresbudgets und können ausgeschöpft werden. Zusätzliches Sparpotenzial bieten regionale Förderprogramme: Viele Bundesländer (z.B. Bayern-Darlehen, Hessengeld, Wohnraumförderung in NRW und Ba-Wü) und Kommunen vergeben eigene Zuschüsse, die Sie parallel zur KfW-Förderung beantragen können. Ein Check bei Ihrer Landesförderbank lohnt sich.
Welche gesetzliche Änderungen gelten für den Hausbau 2026?
Für das Jahr 2026 plant die Bundesregierung Anpassungen am derzeitigen Gebäudeenergiegesetz (GEG), das oft auch als Heizungsgesetz bezeichnet wird. Nach aktuellen politischen Vereinbarungen aus dem Dezember 2025 im entsprechenden Koalitionsausschuss soll das Gesetz künftig unter dem Namen Gebäudemodernisierungsgesetz weiterentwickelt werden. Ziel ist es, die Vorgaben für Neubau und Sanierung technologieoffener, flexibler und verständlicher zu gestalten (Quelle: Frankfurter Rundschau). Konkrete Eckpunkte und ein Gesetzentwurf befinden sich derzeit noch in der Ausarbeitung. Bis zur tatsächlichen Verabschiedung gelten weiterhin die bestehenden GEG-Regelungen. Bauinteressierte sollten die weiteren Entwicklungen im Blick behalten, da sich einzelne Anforderungen an Heizsysteme und energetische Standards ab 2026 ändern könnten – genau wie die Verfügbarkeit von Förderungen, da CSU-Politiker wie Generalsekretär Martin Huber bereits davon sprachen, entsprechende "Anreize abzuschmelzen" (Quelle: Tagesschau). Gleichzeitig ist die Regierung verpflichtet, bis Ende Mai 2026 die Vorgaben der europäischen Gebäudeenergieeffizienz-Richtlinie umzusetzen.
Nicht zuletzt sieht der aktuelle Koalitionsvertrag unserer Regierung Erleichterungen in Bezug auf die Schaffung von Wohneigentum vor, so heißt es: "In den ersten 100 Tagen werden wir einen Gesetzentwurf zur Einführung eines Wohnungsbau-Turbosunter Berücksichtigung der kommunalen Planungshoheit vorlegen sowie Lärmschutzfestsetzungen erleichtern; zugleich werden die Vorschriften über den Umwandlungsschutz (§ 250 Baugesetzbuch) und die Bestimmung der Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt um fünf Jahre verlängert."
Welche Maßnahmen im Hinblick auf die Hausbau-Kosten 2026 konkret umgesetzt werden, bleibt allerdings abzuwarten.
So schützen Sie Ihren Hausbau 2026 & bauen mit gutem Gefühl
Hausbau 2026: Best Practices für maximale Sicherheit
- Stufenweise Bezahlung nach Baufortschritt (max. 90 % vor Abnahme)
- Baufertigstellungsversicherung abschließen
- Bauvertrag vor Unterschrift rechtlich prüfen lassen
- Beim Bauvertrag auf transparente Kostenaufstellung bestehen
- Auf Festpreisgarantie möglichst über die gesamte Bauzeit (min. 12 Monate) achten
- Referenzprojekte und laufende Baustellen besichtigen
- Markterfahrung & Kundenbewertungen des Anbieters mit einbeziehen
- Nicht den günstigsten Anbieter, sondern den Baupartner mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für Ihre Anforderungen durch Vergleich ermitteln
Jetzt bauen oder warten – 2026 ins Eigenheim?
Wie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gehen auch wir als das führende Hausbauportal davon aus, dass die Baupreise 2026 zwar nicht sprunghaft, aber dennoch leicht steigen werden. Wie weiter oben erwähnt, hat die Forschungseinrichtung als Prognose für die Baukosten 2026 einen Anstieg von 2,5 % genannt. Eine umfassende Vergünstigung ist dagegen fraglich, denn es gibt immer weniger fachlich qualifizierte Handwerksbetriebe – und bestehende verlangen zurecht eine entsprechende Bezahlung. Hinzu kommen die teilweise nach wie vor hohen Materialkosten.
So attestiert das Statistische Bundesamt in Bezug auf die Baupreise 2025 stabile Zuwachsraten auf niedrigem Niveau, zuletzt sogar ein leichtes Absinken von 0,1 % gegenüber dem Vorquartal auf 3,1 %. Zum Vergleich: Im Februar 2022 gab es noch einen Zuwachs von über 17 % der Kosten beim Hausbau gegenüber dem Referenzmonat im Jahr zuvor, der einen der stärksten Anstiege der Baukosten seit 54 Jahren markiert hatte.
Wenn Sie also mit dem Gedanken spielen, ein Haus zu bauen und Ihnen die nötigen Mittel an Eigenkapital und Einkommen zur Verfügung stehen, raten wir Ihnen deshalb, den Bau jetzt zu beginnen, anstatt zu warten.
Zudem zeigt eine aktuelle Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft: Der Eigenkapitalbedarf ist zur zentralen Hürde beim Hausbau geworden. Während Haushalte 1980-1990 weniger als zwei Jahreseinkommen für Eigenkapital benötigten, sind es heute mehr als drei. Wer länger wartet, muss tendenziell also noch mehr Eigenkapital aufbringen – denn Baupreise steigen langfristig schneller als Einkommen. Die gute Nachricht: Die Hypothekenzahlungen relativ zum Einkommen haben sich laut Kiel Institut über die Zeit kaum verändert und sind noch immer gut finanzierbar.

"Die aktuelle Marktlage ist für Bauleute günstiger als viele denken. Die jetzige Kombination aus nur mäßig zunehmenden Baupreisen, moderaten Bauzinsen und verfügbaren Förderungen sehen wir als sehr positiv. Darüber hinaus befindet sich die Baunachfrage immer noch auf sehr niedrigem Niveau. Für Baufamilien bedeutet das: verkürzte Bauzeiten aufgrund gestiegener Verfügbarkeit von Handwerkern und niedrigerer Vorlaufzeiten. Das macht ein Bauprojekt besser planbar und bietet finanzielle Sicherheit. So entfallen etwa Doppelbelastungen durch Mietzahlungen und Bereitstellungszinsen für die Baufinanzierung. Außerdem können Grundstücke vor allem außerhalb von Toplagen noch immer zu attraktiven Preisen erworben werden. Wer sich jetzt einen Bauvertrag mit Festpreisgarantie von einem Full-Service-Anbieter sichert, profitiert langfristig. Abzuwarten, ob bauen wieder günstiger wird, lohnt sich dagegen nicht."
Gründe jetzt zu bauen
Bauzinsen noch annehmbar
Baupreise relativ konstant
Keine Auftragsauslastung bei Bauunternehmen
KfW-Kredite & regionale Förderprogramme
Grundstückspreise lokal erschwinglich
Festpreise aktuell sicherbar
Stabile Inflation
Gründe abzuwarten
Politische Unsicherheit
Hohes Eigenkapital nötig - Warten lohnt sich, wenn z.B. Schenkung oder Erbschaft anstehen
Ist also ein Haus zu bauen 2026 sinnvoll? Aktuell können Sie relativ günstige Konditionen ergattern. Entscheiden Sie sich jetzt für Ihr neues Zuhause und reduzieren Sie Ihre Baukosten 2026 erheblich. Unser Tipp: Auch in finanziell bewegten Zeiten, wie wir sie im Moment erleben, können Sie durch den konkreten Vergleich mindestens dreier Angebote viel Sparpotential beim Hausbau 2026 herausholen. Nutzen Sie hierfür unseren kostenlosen Hausbau-Assistenten, mit dem Sie unkompliziert und schnell passende Anbieter in Ihrer Nähe für Ihr neues Heim finden.
Häufige Fragen zu aktuellen Baukosten




























