Blockhäuser

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Ein Blockhaus bauen

Das Blockbohlenhaus oder auch Wohnblockhaus genannt ist einer der traditionellsten Haustypen, welche die Menschheit kennt. Lange, bevor man Sägen entwickelt hat, waren die roh aufeinander gestapelten Holzstämme die übliche Bauweise. Die Blockhäuser von heute haben sich diesen urwüchsigen Charme bewahrt, überzeugen aber auch durch zahlreiche, handfeste Vorteile.

Idyllisch, nachhaltig und energieeffizient
Massivholzbauten mit besonderem Charme
Traditionell
Blockhäuser
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Vollholzstämme - ein vielseitiger Baustoff

Der entscheidende Vorteil von Vollholzstämmen als Baumaterial ist, dass sie als einziger Werkstoff die drei Anforderungen an einen Baustoff erfüllen. Diese sind:

Vollholzstaemme-Eigenschaften.png

Ein Vollholzstamm ist statisch sehr belastbar, bietet einen guten Wärmeschutz und isoliert hervorragend gegen Luftschall. Trotz der wuchtigen Erscheinungsform kann eine Wand aus aufgestapelten Holzbalken besonders dünn ausgelegt werden.

Während KSV, Beton oder Ziegelwände noch aufwändig mit einem Wärmedämm-Verbundsystem ausgestattet werden müssen, kommen Holzwände aus Stämmen meistens ohne zusätzlichen Wärmeschutz aus.

Außerdem bieten Vollholzstämme eine sehr gute Feuchteregulation. Ein technischer Innenputz ist deshalb nicht notwendig, wenn der Anblick einer Holzwand den Nutzern gefällt. Das senkt auch erheblich die Ausbaukosten.

 

Intelligente Konzepte mit hohen Gestaltungsfreiheiten

Blockhäuser aus Vollholzstämmen

Quelle: danmir12 / fotolia.com

Massive Holzbalken sind sowohl auf Druck, auf Zug und auf Biegung belastbar. Diese technischen Gestaltungsmöglichkeiten geben eine große Freiheit beim Gestalten von einem Blockhaus.

Jedoch ist ein nachträgliches Umbauen von einem Wohnblockhaus nicht ohne weiteres möglich. Aus diesem Grund ist es bei einem Blockhaus ganz besonders empfohlen, die exakte Gestaltung vorab mit dem Hersteller zu klären. Einmal gebaut, können nicht einfach Türen versetzt und neue Fenster geschnitten werden.

Aber auch bei reinen Fertighäusern bieten die Hersteller die Möglichkeit, die eigenen Ideen umzusetzen. Man muss sich bei einem Blockhaus jedoch vor dem Bau festlegen, wie man sein Hauskonzept realisiert sehen möchte.

 

Ein Blockhaus zu bauen ist kompliziert

Eine Blockhütte für den Garten kann jedermann in Eigenregie aufstellen. Ein Blockhaus zu bauen, sollte aber Fachmännern überlassen werden. Zwar ist auch ein Heim aus Vollholzstämmen in letzter Konsequenz ein Fertigteilhaus, die Einzelteile bei einem Fertighaus in Blockstammbauweise sind aber besonders komplex.

Jedes Bauteil hat in der Regel seinen exakten Platz. Fehler können meistens nicht mehr oder nur noch mit dem sehr aufwändigen Rückbau des Moduls wieder behoben werden. Frustration, die bis zum Bauabbruch führen können, ist bei unerfahrenen Hausbauern bei einem Blockhaus geradezu vorprogrammiert.

Hinzu kommt die technische Nachbereitung des Werkstoffs: Wetterfeste Isolierung außen, winddichter Abschluss in den Ecken und korrekte Nachbehandlung im Innenbereich sind Themen, für die ein großes Fachwissen erforderlich ist. Auch wenn günstige Preise von Bausatzblockhäusern locken mögen:

Ohne Ausbildung und Sachverstand ist der Selbstversuch ein großes Risiko. Dabei muss aber nicht unbedingt das Haus vom Hersteller aufgestellt werden. Ein zuverlässiger, erfahrener und leistungsstarker Partner vor Ort kann diese Aufgabe durchaus auch übernehmen.

 

Was kostet ein Blockhaus?

Blockhaus Preis

Die Preise für Blockhäuser sind mit denen anderer Fertighäuser vergleichbar. Wer ein Blockhaus kaufen will, sollte zwischen 70.000 und mehreren Hunderttausend Euro einplanen, je nachdem für welchen Blockhaus Anbieter man sich entschiedet. Beim Fertighaus und insbesondere beim Wohnblockhaus ist der Vorteil aber seine sehr schnelle Bauzeit.

Aus vorgefertigten Steckmodulen gefertigt, ist die Fertigstellung eines Holzhauses in Blockbauweise meist innerhalb von wenigen Tagen erledigt. Mit dieser kurzen Bauzeit kann der Hausbauer viel Geld für Mieten sparen. Auch das sollte bei der Kalkulation berücksichtigt werden.

 

Mit modernen Konzepten besonders sicher

blockhausbauweise.jpg

Quelle: Foto: Flickr.com By © Kecko

Ein Argument gegen das Blockhaus war lange Zeit seine Anfälligkeit für Brand und Zersetzung. Natürlich ist der nachwachsende Rohstoff Holz auch heute noch affin für Fäulnis, Termiten und Brände. Mit modernen, biologisch einwandfreien Mitteln kann diesen Gefahren aber problemlos begegnet werden. Nichtsdestotrotz erfordert ein Blockhaus in diesem Punkt etwas mehr Aufwand als mit mineralisch basierten Baustoffen errichteten Häusern. Eine jährliche Inspektion der Konstruktion gehört zum Bewohnen von einen Blockbohlenhaus dazu.

War vor Jahrzehnten die Winddichtheit ein Problem, so ist dieses auch längst gelöst. Zwischen die liegenden Balken werden nämlich Dichtungsbänder eingebaut. Verbaut werden Rundstämme (Rundbohlen) oder Blockbohlen mit einer Holzfeuchtigkeit von unter 20 %, wodurch das natürliche Problem des Holzes, nämlich bei Feuchteabnahme zu schwinden und bei Feuchtezunahme zu quellen, minimiert wird. Zu Rissbildungen kann es bei diesen Hölzern aber immer noch kommen, was keine negativen Auswirkungen etwa auf die Wärmedämmung oder Winddichtigkeit hat, wohl aber den einen Bauherrn stören kann, den anderen aber nicht, weil Risse im Holz eben Zeichen für eine naturgesund Bauweise sind.

Nun weiß man aus der Holzbautechnik, dass Balken aus Leimholz ganze Sport- und Stadthallen überspannen können. Deshalb verwenden manche Hersteller Blockbohlen aus Leimhölzern. Die können aus bis zu sechs Brettschichten bestehen, die miteinander verleimt sind. In diesem Fall sprechen die Hersteller von Lamellenbohlen, Lamellenblockbohlen, Lamellenbalken oder Lamellenblockbalken. Jedenfalls weisen diese Bohlen oder Balken eine geringere Neigung zum Verdrehen und Schrumpfen auf. Sie besitzen eine Holzfeuchtigkeit von unter 10 % und das Setzungsmaß, das beim Einbau von Fenstern und Türen eine Rolle spielt, ist nicht so groß wie bei Vollholzbalken. Leimholz im Wohnblockhausbau ist wegen der notwendigen industriellen Verarbeitung im übrigen keineswegs preiswerter, als Bohlen aus Vollholz.

 

Nicht modern aber zeitlos

Das Blockhaus ist nichts für Trendsetter und Innovationsverrückte. Es bietet urwüchsigen Charme, Tradition und Geschichte. Das macht ein Blockbohlenhaus niemals topmodern, dafür aber immer zeitlos, gemütlich und heimelig. Ein besonders beliebter Haustyp für diese Bauweise ist das Chalet. Diese urigen Hütten sind besonders aus dem Bayrischen Raum sowie für die Schweiz und Österreich bekannt. 

In letzter Konsequenz ist es genau das, wonach sich jeder Hausbesitzer sehnt. Wer also mehr sucht, als praktische vier Wände mit hohem Kosten/Nutzungsindex, der kann mit einem solchen Holzhaus das gewisse Extra für ein langes und glückliches Wohnerlebnis erhalten.

Einen Überblick zu Holzhäusern samt Erklärungen gibt es hier.

Einschaliges Blockhaus vs. Zweischaliges Blockhaus

Individuelle Planung Schauer exterior 3

Wie bei jedem anderen Fertig- oder Massivhaus muss beim Bau eines Blockhauses auf die Anforderungen der Energieeinsparverordnung geachtet werden. Das größte Augenmerk wird hierbei auf den Wandaufbau gelegt. Dafür haben Bauherren die Wahl zwischen einschaligen und zweischaligen Wandkonstruktionen. Doch worin unterscheiden sich beide Bauweisen und wo liegen deren Vor- und Nachteile?

Einschalige Blockhäuser sind im Vergleich zur zweischaligen Konstruktion deutlich teurer. Grund dafür ist der größere Aufwand an Holz, denn bei dieser Art des Bauens werden starke Rundstämme verwendet. Diese müssen eine entsprechende Dicke aufweisen, um eine effektive Dämmung zu gewährleisten. Darüber hinaus ist es für den Laien kaum möglich ein einschaliges Blockhaus selbst zu errichten. In den meisten Fällen wird dazu ein Profi beauftragt, was sich wiederum auf den Preis auswirkt. Auch individuelle und außergewöhnliche Grundrisse sind bei dieser Bauart eher schwierig umzusetzen.

Das zweischalige Pendant, welches etwas häufiger verwendet wird, weist eine Innendämmung und eine Außendämmung auf. Darüber hinaus ist es günstiger und lässt mehr Raum für persönlich angepasste Grundrisse. Anders als beim einschaligen Blockhaus kann dieses auch als Bausatzhaus erworben werden, was für Bauherren zwar einen größeren Selbstaufwand, andererseits aber einen noch niedrigeren Preis bedeutet.

Ob liegende Rundstämme oder Bohlen – die daraus zusammengesetzten Wände tragen das gesamte Haus und benötigen daher aus statischen Gründen einen Mindestquerschnitt. Der kann bei 9 oder 12 cm liegen, dann werden aber bei größeren Häusern zusätzlich aussteifende Bauteile benötigt. In der Regel liegen die Wandstärken bei Blockbohlen um die 20 cm, bei runden Profilen um die 23 cm, bei Naturstammhäusern sogar bei 28 bis 45 cm. Alle diese drei Varianten sind sturmerprobt und die Dächer tragen auch 1 m dicke Schneelasten.

Typisch für ein Blockhaus: Die Eckverkämmung

Ein typisches Kennzeichen eines Blockhauses ist die Eckverkämmung, die eine erhebliche statische Bedeutung hat und das Wohnblockhaus sozusagen bombenfest macht. Eckverkämmungen sind jene Stellen, wo die Block- oder Rundbohlen an den Haus- bzw. Zimmerecken gegeneinander stoßen. Erfolgte früher die Eckverbindung durch ganz gewöhnliche Wechsellage oder Verblattung der Bohlen wie bei zwei Kämmen, die ineinander gesteckt werden, so haben sich die Verkämmungen inzwischen verfeinert, basieren aber alle auf überlieferten Techniken, insbesondere die Sattelecke und die daraus abgeleitete Chalet-Verkämmung. Die heute übliche Sattelecke wird bei Rundblockbohlen und Naturstämmen ausgeführt, indem die untere Hälfte ausgefräst oder ausgesägt und mit dem Versatz von einer halben Balkenlage auf die Querbohle „gesattelt“ wird. Bei der Chalet-Verkämmung wird jeweils ein Viertel des Holzes von der Unter- und der Oberseite der Vierkantbohle abgefräst oder gesägt. Das hervorstehende Mittelstück wird dann in die Querbohle eingelassen. Verschiedene Hersteller haben sich Verfahren patentieren lassen, bei denen die Ausfräsung an allen vier Seiten der Bohle erfolgt.

Grundrisse